Rückblick und Ausblick
Zum ersten Mal seit Mitte Januar konnte EUR/USD im Wochenverlauf wieder etwas zulegen und zum ersten Mal bildete sich kein neues Jahrestief. Zwar konnte das Paar auch nicht zulegen. Mit einem Wochenschluss bei 1,3613 liegt der Kurs exakt auf dem gleichen Wert, wie vor einer Woche. Dennoch deutet dies auf einen im Moment unentschlossenen Markt und könnte ein wichtiges Zeichen für die kurzfristige weitere Entwicklung des Paares sein. Dazu kommt ein weiterer Punkt: Nach den sehr starken Verlusten Mitte Januar, hatte sich seit dem 25.01.2010 ein nicht mehr ganz so starker, aber dennoch deutlicher, Abwärtstrend eingestellt. Dieser lässt sich im Chart durch eine Trendlinie deutlich machen, welche mehrfach berührt und immer wieder bestätigt wurde. Diese Linie ist nun am Freitag erstmals deutlich überschritten worden. Auch wenn das Paar zum Wochenschluss nur noch knapp darüber liegt, könnte auch dies ein Zeichen für eine anstehende Korrektur sein. Schon mehrfach hatten wir darauf hingewiesen, dass diese eigentlich fast überfällig ist. Wir halten es daher für wahrscheinlich, dass wir in den nächsten ein oder zwei Wochen einen sich etwas erholenden Euro sehen werden. Die Ziele liegen bei 1,384 und vielleicht 1,4025. Sollte der Kurs allerdings kommende Woche bereits wieder unter 1,35 und insbesondere unter 1,344 fallen, müssten wir diese Einschätzung revidieren. Dann wäre bereits jetzt von einer weiteren Abwärtsbewegung auszugehen.
Aber auch für den Fall, dass unsere kurzfristig bullishe Prognose zutrifft, dürfte spätestens im Bereich über 1,40 der übergeordnete Abwärtstrend wieder dominieren und es erneut nach unten gehen. Langfristig halten wir daher an unserem Ziel bei 1,29/1,30 fest.
Weiter deutlich nach unten ging es für GBP/USD. Mit einem Wochentief bei 1,5148 lag das Paar nicht mehr weit von unserem Zielbereich von ca. 1,50 entfernt. Wir gehen davon aus, dass dieses noch erreicht wird. Zumindest unter 1,51 sollte das Paar aber noch fallen, bis dann eine gewisse Korrektur möglich ist. Das Chartbild ist tief bearish und nach oben finden sich starke Widerstände bei 1,5575 und vor allem 1,582. Diese dürften in der momentanen Situation jede Aufwärtsbewegung begrenzen.
Auf eine interessante Situation bei USD/JPY hatten wir vergangene Woche hingewiesen. Das Paar lag kurz vor der 200-Tages-Linie (aktuell bei ca. 92,10). Diese Linie halten wir im Moment für wichtig, da ein nachhaltiger Anstieg auf Tagesbasis ein Ende des immer noch bearishen Chartbildes einläuten und für einen deutlich steigenden Dollar sorgen könnte. Dem sollte aber zumindest in der vergangenen Woche noch nicht so sein. Im Gegenteil verlor das Paar sogar deutlich und schließt bei nur noch 88,84. Spannend bleibt es dennoch, da sich auch hier eine Entscheidung für die kommende Zeit ergeben könnte. Nicht mehr weit entfernt, bei 88,53 , liegt das Tagestief vom 4.02.2010. Sollte dieses unterschritten werden, wäre wieder ein Verkaufssignal mit Zielen bei 88; 87 und 85 gegeben. Nach oben ist weiterhin der Bereich über 92 entscheidend. Ein Anstieg darüber würde für weiter steigende Notierungen bis 93,60 und dann 97,70 sprechen.
Die kommende Woche wird aber nicht nur aus Sicht der Charttechnik interessant. Denn fast täglich kommen wichtige wirtschaftliche Veröffentlichungen dazu, welche die Kurse bewegen dürften. Vor allem am Donnerstag und Freitag wird es spannend. Am Donnerstag tagen die EZB und die BoE. In beiden Fällen wird es natürlich kaum Änderungen an den Leitzinsen geben. Beachtet werden aber die begleitenden Statements bzw. die EZB-Pressekonferenz. Insbesondere nachdem die amerikanische FED eine langsam wieder anziehende Zinspolitik ankündigt, wird es spannend, wie sich die europäischen Notenbanken in der nächsten Zeit verhalten wollen. Am Freitagnachmittag folgen dann noch die amerikanischen Arbeitsmarktdaten, welche sowieso immer zu den meist beachteten Veröffentlichungen des Monats gehören.
Sonntag, 28. Februar 2010
Montag, 22. Februar 2010
Neuseeland Dollar gegenüber US-Dollar

Neuseeland Dollar gegenüber US-Dollar – Kleines Kaufsignal oberhalb von...
Rückblick: Der Neuseeland Dollar kletterte in 2009 in einem steilen Aufwärtstrend bis auf ein Jahreshoch bei 0,7634 USD, wo im Oktober eine mittelfristige Konsolidierung startete. Diese dauert nach wie vor an und verläuft bislang in einer bullischen Flagge auf hohem Niveau.
Aktuell prallt das Währungspaar an der Unterkante der Flagge nach oben hin ab und bildet zudem die rechte Schulter einer bullischen, inversen SKS aus. Das kurzfristige Chartbild ist inmitten der Flaggenformation neutral zu werten.
Charttechnischer Ausblick: Eine kleine Bodenbildung wäre jetzt möglich, wobei es dazu zwingend noch eines Handelssignals bedarf. Ein Anstieg per Tagesschluss über 0,7900 USD würde dieses Signal bringen, dann wäre ein Anstieg zur Flaggenoberkante bei 0,7340 und darüber zum Hoch bei 0,7634 USD möglich.
Rutscht das Währungspaar allerdings per Tagesschluss unter 0,6800 USD zurück, könnten anschließend deutlichere Abgaben bis 0,6560 - 0,6597 USD folgen. Darunter liegt bei 0,6123 - 0,6200 USD der zentrale Unterstützungsbereich.
Rückblick: Der Neuseeland Dollar kletterte in 2009 in einem steilen Aufwärtstrend bis auf ein Jahreshoch bei 0,7634 USD, wo im Oktober eine mittelfristige Konsolidierung startete. Diese dauert nach wie vor an und verläuft bislang in einer bullischen Flagge auf hohem Niveau.
Aktuell prallt das Währungspaar an der Unterkante der Flagge nach oben hin ab und bildet zudem die rechte Schulter einer bullischen, inversen SKS aus. Das kurzfristige Chartbild ist inmitten der Flaggenformation neutral zu werten.
Charttechnischer Ausblick: Eine kleine Bodenbildung wäre jetzt möglich, wobei es dazu zwingend noch eines Handelssignals bedarf. Ein Anstieg per Tagesschluss über 0,7900 USD würde dieses Signal bringen, dann wäre ein Anstieg zur Flaggenoberkante bei 0,7340 und darüber zum Hoch bei 0,7634 USD möglich.
Rutscht das Währungspaar allerdings per Tagesschluss unter 0,6800 USD zurück, könnten anschließend deutlichere Abgaben bis 0,6560 - 0,6597 USD folgen. Darunter liegt bei 0,6123 - 0,6200 USD der zentrale Unterstützungsbereich.
Euro gegenüber US- Dollar

Euro gegenüber US-Dollar - Wird der Bär müde?
Rückblick: Der Euro geriet in den vergangenen Wochen massiv unter Druck und rutschte in einem steilen Abwärtstrend bis fast an den schwachen Unterstützungsbereich bei 1,3400 - 1,3440 USD zurück. Knapp oberhalb davon erfolgte Ende letzter Woche eine Wende nach oben hin, EUR/USD kletterte über die letzten Tiefs bei 1,3530 und 1,3584 USD.
Bisher ist aber noch nicht von einer großen Trendwende nach oben hin auszugehen, wir sehen bislang lediglich eine kleine Erholung im Abwärtstrend. Das kurzfristige Chartbild ist neutral zu werten.
Charttechnischer Ausblick: Startet nun eine größere Erholung oder nicht? Dies ist wohl die Kernfrage beim Anblick des kurzfristigen Bildes. Die Chancen dazu stehen jetzt relativ gut, der Verkaufsdruck ebbt leicht ab. Geht es jetzt signifikant über 1,3655 USD, wären weitere Kursgewinne bis 1,3715 und darüber 1,3802 - 1,3851 USD möglich. Ein Anstieg per Stunden- und Tagesschluss über 1,3851 USD würde ein kleines Kaufsignal auslösen, dann wären deutlichere Kursgewinne bis 1,4028 - 1,4050 USD möglich.
Dreht EUR/USD jetzt hingegen wieder deutlich nach unten und rutscht unter 1,3530 USD per Stunden- und Tagesschluss zurück, wäre die Abwärtsbewegung sofort reaktiviert. Dann müsste mit Abgaben bis 1,3400 - 1,3440 und darunter ggf. zur Abwärtstrendunterkante bei 1,3270 - 1,3320 USD gerechnet werden. Dort bei1,3530 USD sollten Longpositionen jetzt abgesichert werden.
US-Dollar gegenüber Schweizer Franken

US-Dollar gegenüber Schweizer Franken - Jetzt der Rücksetzer?
Rückblick: Der US-Dollar brach Ende Januar dynamisch über die flache Pullbacklinie und die Jahreshochs aus, womit ein solides Kaufsignal generiert wurde. Es folgte eine starke Kaufwelle, welche USD/CHF auf den höchsten Stand seit Juli 2009 ansteigen ließ.
Bei 1,0897 CHF wurde vergangene Woche ein neues Jahreshoch markiert und ein Rücksetzer gestartet. So lange der US-Dollar jetzt unterhalb der alten Hochs und der 1,0800 CHF-Marke notiert, wäre das sehr kurzfristige Chartbild nur noch neutral mit leicht bullischer Tendenz zu werten.
Charttechnischer Ausblick: Nach der steilen Rally der letzten Wochen und dem neuen Hoch könnte jetzt eine kurzfristige Abwärtskorrektur starten. Erfolgt ein Rückfall per Tagesschluss unter 1,0730 CHF, dürften Abgaben bis 1,0642 - 1,0650 und darunter ggf. 1,0550 - 1,0570 CHF folgen. Das Maximalziel einer Abwärtskorrektur liegt bei 1,0480 - 1,0510 CHF.
US-Dollar jetzt noch ein neues Jahreshoch markieren, bevor es zu einer deutlicheren Abwärtskorrektur kommt. Rücksetzer bis 1,0550 und darunter wären anschließend möglich. Von dort aus könnte eine neue, mittelfristige Aufwärtsbewegung starten.
Rückblick: Der US-Dollar brach Ende Januar dynamisch über die flache Pullbacklinie und die Jahreshochs aus, womit ein solides Kaufsignal generiert wurde. Es folgte eine starke Kaufwelle, welche USD/CHF auf den höchsten Stand seit Juli 2009 ansteigen ließ.
Bei 1,0897 CHF wurde vergangene Woche ein neues Jahreshoch markiert und ein Rücksetzer gestartet. So lange der US-Dollar jetzt unterhalb der alten Hochs und der 1,0800 CHF-Marke notiert, wäre das sehr kurzfristige Chartbild nur noch neutral mit leicht bullischer Tendenz zu werten.
Charttechnischer Ausblick: Nach der steilen Rally der letzten Wochen und dem neuen Hoch könnte jetzt eine kurzfristige Abwärtskorrektur starten. Erfolgt ein Rückfall per Tagesschluss unter 1,0730 CHF, dürften Abgaben bis 1,0642 - 1,0650 und darunter ggf. 1,0550 - 1,0570 CHF folgen. Das Maximalziel einer Abwärtskorrektur liegt bei 1,0480 - 1,0510 CHF.
US-Dollar jetzt noch ein neues Jahreshoch markieren, bevor es zu einer deutlicheren Abwärtskorrektur kommt. Rücksetzer bis 1,0550 und darunter wären anschließend möglich. Von dort aus könnte eine neue, mittelfristige Aufwärtsbewegung starten.
Sonntag, 21. Februar 2010
Ausblick auf die kommende Handelswoche
Rückblick und Ausblick
Donnerstagabend, direkt nach Börsenschluss an der Wallstreet, gab es einen kleinen Paukenschlag. Zu diesem Zeitpunkt völlig überraschend, hob die amerikanische Notenbank den Diskontsatz um 25 Punkte auf nun 0,75% an. Dass dieser Schritt erfolgen wird, hatte der Fed-Vorsitzende Bernanke zwar bereits angedeutet. Das wurde aber bei weitem nicht so schnell erwartet. Entsprechend reagierten auch die Märkte. Sowohl EUR/USD, als auch GBP/USD, gingen in volatilen Bewegungen auf neue Jahrestiefs.
Doch der Diskontsatz ist lediglich der Zinssatz zu welchem sich die Banken bei der Fed kurzfristig Geld leihen können. Viel wichtiger sind die Leitzinsen, also der Satz zu welchem sich die Banken untereinander Geld leihen. Und dieser wird laut Fed noch einen „ausgedehnten Zeitraum“ auf einem „außergewöhnlich niedrigen Niveau“ bleiben. Der Diskontsatz liegt zudem meist mehr als 1% höher, als der Leitzinssatz. Mit Leitzinsen zwischen 0% und 0,25% liegt er nun aber trotz Erhöhung weiter nur 0,5% darüber. Die Fed-Entscheidung hat daher mehr eine symbolische Bedeutung, als eine wirkliche Auswirkung. Es wird deutlich gemacht, dass ein Ende der Niedrigzinspolitik vorbereitet wird und die Notenbank darauf achten will, dass keine neue Geldblase entsteht. Eine Erhöhung der wichtigen Leitzinsen wird dagegen allgemein erst frühestens im Herbst dieses Jahres, bis vielleicht sogar erst Anfang 2011, erwartet. Daran hat sich nichts geändert. Davor dürfte es aber noch weitere Zinsschritte im Diskontsatz geben. Geplant ist also ein behutsames Vorgehen, welches weder die wieder aufkeimende Wirtschaft abwürgen soll, noch die Gefahren von Inflation außer Acht lässt.
Die Aufregung und damit verbundene Turbulenzen an den Märkten verpufften somit auch bald. Zunächst ging es an den asiatischen Aktienmärkten noch nach unten und auch der Dax eröffnete im roten Bereich. Doch im Laufe des Freitags konnte der Dax sich wieder erholen und, genauso wie später der Dow, ein neues Wochenhoch bilden. Nicht anders sah es bei EUR/USD und GBP/USD aus. Beide Paare konnten am Freitag wieder deutlich zulegen.
EUR/USD befindet sich weiterhin in dem ausgeprägten und stabilen Abwärtstrend. Zum Anfang der Woche konnte sich das Paar leicht bis 1,379 erholen, sank aber schon vor der Fed-Entscheidung wieder nahe an die Jahrestiefs. Nach der überraschenden Entscheidung ging es dann weiter nach unten bis 1,344. Und obwohl das Paar wieder bis 1,3605 erholt zum Wochenende schließen kann, gibt es keine wirklichen Zeichen für eine stärkere Korrektur oder gar Ende der Abwärtsbewegung. Wir gehen weiter von einem kurz- bis mittelfristigen Ziel bei 1,29/1,30 aus. Mit neuen längerfristigen Short-Positionen sollte man dennoch vorsichtig sein. Die Geschwindigkeit der Abwärtsbewegung hat sich verlangsamt und das Paar ist so stark überverkauft, dass eine Korrektur eigentlich überfällig ist. Eingeleitet werden könnte eine solche, falls das Paar über 1,385 steigt. Dass der Kurs mit 1,3613 fast identisch geschlossen hat, wie zum Anfang der Woche eröffnet wurde (1,3616) ist ebenfalls ein Zeichen für einen momentan unentschlossen Markt und somit einer anstehenden Korrektur. Doch das Potential sehen wir mit maximal unter 1,42 als begrenzt an.
Mit einem Wochenhoch bei 1,5821 und einem Wochentief bei 1,5344 war der Handel bei GBP/USD vergangene Woche wieder deutlich volatiler, als noch in der Woche zuvor. Obwohl sich der Sterling am Freitag deutlich erholen konnte, verlor er doch auf Wochensicht weiter gegenüber dem Dollar. Auch hier gehen wir von weiter sinkenden Notierungen aus, welche das Paar relativ bald bis zur psychologisch wichtigen Marke bei 1,50 führen dürfte. Da die Situation ebenfalls recht überverkauft ist, könnte man vorher noch eine gewisse Korrektur sehen. Wir halten das Potential aber für begrenzt bis wahrscheinlich maximal 1,58. Sollte sogar ein Anstieg darüber gelingen (was unserer Meinung nach eher unwahrscheinlich ist), könnte es bis leicht über 1,60 nach oben gehen. Das würde aber immer noch nichts an unserer mittelfristig bearishen Ansicht ändern.
Interessant wird es nun bei USD/JPY. Auch hier konnte der Dollar vergangene Woche zulegen. Das Paar bildete ein Wochenhoch bei 92,15 und schließt bei 91,25. Etwas oberhalb des Wochenhochs, ca. bei 92,25, verläuft derzeit die 200-Tageslinie. Sollte es dem Paar gelingen auf Tagesschluss darüber zu schließen, sehen wir auch hier gute Chancen auf einen deutlich weiter steigenden Dollar. Der nächste wichtige Widerstand kommt dann bei 93,67 (Tageshoch vom 8.1.2010). Darüber wäre der Weg frei bis ca. 97,70. Die Situation hat sich bei USD/JPY inzwischen so verändert, dass wir diese bullishe Variante für wahrscheinlich halten. Dennoch sollte man im Moment noch vorsichtig sein, da unterhalb der 200-Tageslinie noch kein klares Signal vorliegt.
Aus terminlicher Sicht stehen wieder eine ganze Reihe wichtiger Nachrichten an. Im Mittelpunkt des Interesses der Händler dürften vor allem weitere Statements von Ratsmitgliedern der Notenbanken sein. Insbesondere sprechen der Fed-Vorsitzende Bernanke, sowie der englische Notenbankchef King.
Donnerstagabend, direkt nach Börsenschluss an der Wallstreet, gab es einen kleinen Paukenschlag. Zu diesem Zeitpunkt völlig überraschend, hob die amerikanische Notenbank den Diskontsatz um 25 Punkte auf nun 0,75% an. Dass dieser Schritt erfolgen wird, hatte der Fed-Vorsitzende Bernanke zwar bereits angedeutet. Das wurde aber bei weitem nicht so schnell erwartet. Entsprechend reagierten auch die Märkte. Sowohl EUR/USD, als auch GBP/USD, gingen in volatilen Bewegungen auf neue Jahrestiefs.
Doch der Diskontsatz ist lediglich der Zinssatz zu welchem sich die Banken bei der Fed kurzfristig Geld leihen können. Viel wichtiger sind die Leitzinsen, also der Satz zu welchem sich die Banken untereinander Geld leihen. Und dieser wird laut Fed noch einen „ausgedehnten Zeitraum“ auf einem „außergewöhnlich niedrigen Niveau“ bleiben. Der Diskontsatz liegt zudem meist mehr als 1% höher, als der Leitzinssatz. Mit Leitzinsen zwischen 0% und 0,25% liegt er nun aber trotz Erhöhung weiter nur 0,5% darüber. Die Fed-Entscheidung hat daher mehr eine symbolische Bedeutung, als eine wirkliche Auswirkung. Es wird deutlich gemacht, dass ein Ende der Niedrigzinspolitik vorbereitet wird und die Notenbank darauf achten will, dass keine neue Geldblase entsteht. Eine Erhöhung der wichtigen Leitzinsen wird dagegen allgemein erst frühestens im Herbst dieses Jahres, bis vielleicht sogar erst Anfang 2011, erwartet. Daran hat sich nichts geändert. Davor dürfte es aber noch weitere Zinsschritte im Diskontsatz geben. Geplant ist also ein behutsames Vorgehen, welches weder die wieder aufkeimende Wirtschaft abwürgen soll, noch die Gefahren von Inflation außer Acht lässt.
Die Aufregung und damit verbundene Turbulenzen an den Märkten verpufften somit auch bald. Zunächst ging es an den asiatischen Aktienmärkten noch nach unten und auch der Dax eröffnete im roten Bereich. Doch im Laufe des Freitags konnte der Dax sich wieder erholen und, genauso wie später der Dow, ein neues Wochenhoch bilden. Nicht anders sah es bei EUR/USD und GBP/USD aus. Beide Paare konnten am Freitag wieder deutlich zulegen.
EUR/USD befindet sich weiterhin in dem ausgeprägten und stabilen Abwärtstrend. Zum Anfang der Woche konnte sich das Paar leicht bis 1,379 erholen, sank aber schon vor der Fed-Entscheidung wieder nahe an die Jahrestiefs. Nach der überraschenden Entscheidung ging es dann weiter nach unten bis 1,344. Und obwohl das Paar wieder bis 1,3605 erholt zum Wochenende schließen kann, gibt es keine wirklichen Zeichen für eine stärkere Korrektur oder gar Ende der Abwärtsbewegung. Wir gehen weiter von einem kurz- bis mittelfristigen Ziel bei 1,29/1,30 aus. Mit neuen längerfristigen Short-Positionen sollte man dennoch vorsichtig sein. Die Geschwindigkeit der Abwärtsbewegung hat sich verlangsamt und das Paar ist so stark überverkauft, dass eine Korrektur eigentlich überfällig ist. Eingeleitet werden könnte eine solche, falls das Paar über 1,385 steigt. Dass der Kurs mit 1,3613 fast identisch geschlossen hat, wie zum Anfang der Woche eröffnet wurde (1,3616) ist ebenfalls ein Zeichen für einen momentan unentschlossen Markt und somit einer anstehenden Korrektur. Doch das Potential sehen wir mit maximal unter 1,42 als begrenzt an.
Mit einem Wochenhoch bei 1,5821 und einem Wochentief bei 1,5344 war der Handel bei GBP/USD vergangene Woche wieder deutlich volatiler, als noch in der Woche zuvor. Obwohl sich der Sterling am Freitag deutlich erholen konnte, verlor er doch auf Wochensicht weiter gegenüber dem Dollar. Auch hier gehen wir von weiter sinkenden Notierungen aus, welche das Paar relativ bald bis zur psychologisch wichtigen Marke bei 1,50 führen dürfte. Da die Situation ebenfalls recht überverkauft ist, könnte man vorher noch eine gewisse Korrektur sehen. Wir halten das Potential aber für begrenzt bis wahrscheinlich maximal 1,58. Sollte sogar ein Anstieg darüber gelingen (was unserer Meinung nach eher unwahrscheinlich ist), könnte es bis leicht über 1,60 nach oben gehen. Das würde aber immer noch nichts an unserer mittelfristig bearishen Ansicht ändern.
Interessant wird es nun bei USD/JPY. Auch hier konnte der Dollar vergangene Woche zulegen. Das Paar bildete ein Wochenhoch bei 92,15 und schließt bei 91,25. Etwas oberhalb des Wochenhochs, ca. bei 92,25, verläuft derzeit die 200-Tageslinie. Sollte es dem Paar gelingen auf Tagesschluss darüber zu schließen, sehen wir auch hier gute Chancen auf einen deutlich weiter steigenden Dollar. Der nächste wichtige Widerstand kommt dann bei 93,67 (Tageshoch vom 8.1.2010). Darüber wäre der Weg frei bis ca. 97,70. Die Situation hat sich bei USD/JPY inzwischen so verändert, dass wir diese bullishe Variante für wahrscheinlich halten. Dennoch sollte man im Moment noch vorsichtig sein, da unterhalb der 200-Tageslinie noch kein klares Signal vorliegt.
Aus terminlicher Sicht stehen wieder eine ganze Reihe wichtiger Nachrichten an. Im Mittelpunkt des Interesses der Händler dürften vor allem weitere Statements von Ratsmitgliedern der Notenbanken sein. Insbesondere sprechen der Fed-Vorsitzende Bernanke, sowie der englische Notenbankchef King.
Dienstag, 16. Februar 2010
Britisches Pfund gegenüber US-Dollar

Britisches Pfund gegenüber US-Dollar - Neue Tiefs werden kommen
Rückblick: Das britische Pfund prallte Ende Januar von einer Pullbacklinie (schwarz) nach unten hin ab und wertete deutlich ab gegenüber dem US-Dollar. An der Unterkante der potentiellen Bullenflagge stabilisiert sich das Währungspaar in den letzten Tagen nun.
Die Stabilisierung ist zunächst neutral zu werten, hat aber nach dem vorangegangenen Kursrutsch tendenziell noch bärischen Charakter.
Charttechnischer Ausblick: Ein weiterer Rücksetzer bis 1,5500 - 1,5520 USD könnte in Kürze folgen. Anschließend oder alternativ auch direkt wäre dann eine Erholung bis 1,5800 - 1,5850 USD möglich. Erst eine nachhaltige Rückkehr über 1,5880 USD würde das sehr bärische Bild jetzt leicht aufhellen, dann wird eine Erholung bis 1,6070 - 1,6100 und darüber ggf. 1,6500 USD möglich.
Geht es hingegen nachhaltig unter 1,5500 USD, sollten weiter fallende Kurse bis 1,5300 - 1,5355 und darunter ca. 1,4977 - 1,5000 USD eingeplant werden.
Rückblick: Das britische Pfund prallte Ende Januar von einer Pullbacklinie (schwarz) nach unten hin ab und wertete deutlich ab gegenüber dem US-Dollar. An der Unterkante der potentiellen Bullenflagge stabilisiert sich das Währungspaar in den letzten Tagen nun.
Die Stabilisierung ist zunächst neutral zu werten, hat aber nach dem vorangegangenen Kursrutsch tendenziell noch bärischen Charakter.
Charttechnischer Ausblick: Ein weiterer Rücksetzer bis 1,5500 - 1,5520 USD könnte in Kürze folgen. Anschließend oder alternativ auch direkt wäre dann eine Erholung bis 1,5800 - 1,5850 USD möglich. Erst eine nachhaltige Rückkehr über 1,5880 USD würde das sehr bärische Bild jetzt leicht aufhellen, dann wird eine Erholung bis 1,6070 - 1,6100 und darüber ggf. 1,6500 USD möglich.
Geht es hingegen nachhaltig unter 1,5500 USD, sollten weiter fallende Kurse bis 1,5300 - 1,5355 und darunter ca. 1,4977 - 1,5000 USD eingeplant werden.
Euro gegenüber japanischem Yen

Euro gegenüber japanischem Yen - Erholung in Kürze, aber...
Rückblick: Der Euro erholte sich ab Februar 2009 vom Crash und kletterte bis fast an die 140,92 JPY Marke. Zwischen 127,05 und 139,15 JPY pendelte das Währungspaar anschließend seitwärts.
Ende Januar 2009 wurde dann mit dem Ausbruch aus der Seitwärtsrange nach unten ein Verkaufsignal ausgelöst. Einem ersten Kursrutsch folgt nun eine Stabilisierung im Bereich von 122,00 JPY. Das mittelfristige Bild ist bärisch zu werten.
Charttechnischer Ausblick: Der Euro dürfte in Kürze weiter an Wert verlieren gegenüber dem Yen. Bei 113,74 JPY liegt das mittelfristige Abwärtsziel. Sollte es zuvor noch zu einem Rücklauf bis 127,05 JPY kommen, wären dort Shortpositionierungen interessant.
Oberhalb von 127,20 JPY würde sich das kurzfristige Chartbild leicht entspannen, eine Erholung bis 128,28 und 129,08 JPY wäre dann möglich. Erst eine Rückkehr über 129,10 JPY per Tagesschluss generiert aber neue Kaufsignale, erst dann dürfte es wieder deutlicher nach oben gehen.
Rückblick: Der Euro erholte sich ab Februar 2009 vom Crash und kletterte bis fast an die 140,92 JPY Marke. Zwischen 127,05 und 139,15 JPY pendelte das Währungspaar anschließend seitwärts.
Ende Januar 2009 wurde dann mit dem Ausbruch aus der Seitwärtsrange nach unten ein Verkaufsignal ausgelöst. Einem ersten Kursrutsch folgt nun eine Stabilisierung im Bereich von 122,00 JPY. Das mittelfristige Bild ist bärisch zu werten.
Charttechnischer Ausblick: Der Euro dürfte in Kürze weiter an Wert verlieren gegenüber dem Yen. Bei 113,74 JPY liegt das mittelfristige Abwärtsziel. Sollte es zuvor noch zu einem Rücklauf bis 127,05 JPY kommen, wären dort Shortpositionierungen interessant.
Oberhalb von 127,20 JPY würde sich das kurzfristige Chartbild leicht entspannen, eine Erholung bis 128,28 und 129,08 JPY wäre dann möglich. Erst eine Rückkehr über 129,10 JPY per Tagesschluss generiert aber neue Kaufsignale, erst dann dürfte es wieder deutlicher nach oben gehen.
Sonntag, 14. Februar 2010
Ausblick auf die kommende Handelswoche
Rückblick und Ausblick
EUR/USD hat in der vergangenen Woche zum fünften Mal in Folge verloren. Allerdings lag der Schlusskurs diesmal nur rund 60 Pips tiefer, als noch vor einer Woche. In der Vorwoche lag dieser Unterschied noch bei fast 200 Pips. Die Abwärtsbewegung hat also momentan deutlich an Stärke verloren. Wir hatten schon vergangene Woche darauf hingewiesen, dass das Paar inzwischen stark überverkauft ist. Dies spricht eigentlich für eine baldige Korrektur im Abwärtstrend. Doch bisher ist auch von dieser noch nichts zu sehen. Es überwiegt weiterhin der Abwärtsdruck auf die Gemeinschaftswährung.
Das Chartbild ist tiefbearish. Die nächsten Ziele liegen bei 1,34 und dann 1,29. Doch insbesondere der untere Wert ist als mittelfristiges Ziel zu verstehen. Denn trotz dieser bearishen Prognose, sollte man mit dem Aufbau von neuen Short-Positionen noch vorsichtig sein. Wir gehen davon aus, dass das Paar bald etwas nach oben korrigieren wird. Dafür muss zunächst ein Anstieg über 1,386 gelingen. Anschließend würden die Ziele bei 1,40 und eventuell 1,42 liegen. Spätestens hier dürfte sich dann aber wieder der Abwärtstrend mit den genannten mittelfristigen Zielen fortsetzen.
GBP/USD bewegte sich vergangene Woche überwiegend seitwärts zwischen ca. 1,555 und 1,575. Gemessen an der normalerweise vorhandenen Volatilität bei diesem Paar ist das eine recht enge Handelsspanne. Im Vergleich zum Schlusskurs der Vorwoche konnte das Paar aber sogar leicht zulegen und schließt ca. 50 Pips höher, nahe bei 1,57. Wir halten zwar kurzfristig einen weiter seitwärts laufenden bis sich leicht erholenden Kurs für wahrscheinlich. Bei einer Erholung sehen wir aber nur wenig Potential bis maximal 1,59 oder 1,60. Insgesamt ist der Chart auch bei diesem Paar bearish zu werten und eine weitere Abwärtsbewegung dürfte bald zu sehen sein. Ein neues Verkaufssignal mit Zielen bei 1,53 und 1,50 entsteht, sobald das letzte Wochentief bei 1,5531 unterschritten wird.
Eine Handelsspanne von gerade einmal 130 Pips über die ganze Woche zeigte USD/JPY. Im Vergleich zur Vorwoche konnte das Paar zwar leicht zulegen. Dennoch werten wir auch hier die Chartsituation weiterhin bearish. Die nächsten Ziele liegen bei 88; 87 und dann 85. Insbesondere unter 87 könnte wieder etwas mehr Bewegung in das Paar kommen und sich die Abwärtsbewegung beschleunigen. Nach oben sollte der Bereich von 92 beachtet werden. Bei einem Anstieg über diesen Wert würde sich die Situation deutlich aufhellen. Von einem Ende des Abwärtstrends kann letztendlich aber erst bei einem Anstieg über 93,70 gesprochen werden.
Aus terminlicher Sicht ist die kommende Woche überwiegend ruhig. Wichtig für den Devisenhandel wird weiterhin die Entwicklung in Griechenland und an den Börsen sein.
EUR/USD hat in der vergangenen Woche zum fünften Mal in Folge verloren. Allerdings lag der Schlusskurs diesmal nur rund 60 Pips tiefer, als noch vor einer Woche. In der Vorwoche lag dieser Unterschied noch bei fast 200 Pips. Die Abwärtsbewegung hat also momentan deutlich an Stärke verloren. Wir hatten schon vergangene Woche darauf hingewiesen, dass das Paar inzwischen stark überverkauft ist. Dies spricht eigentlich für eine baldige Korrektur im Abwärtstrend. Doch bisher ist auch von dieser noch nichts zu sehen. Es überwiegt weiterhin der Abwärtsdruck auf die Gemeinschaftswährung.
Das Chartbild ist tiefbearish. Die nächsten Ziele liegen bei 1,34 und dann 1,29. Doch insbesondere der untere Wert ist als mittelfristiges Ziel zu verstehen. Denn trotz dieser bearishen Prognose, sollte man mit dem Aufbau von neuen Short-Positionen noch vorsichtig sein. Wir gehen davon aus, dass das Paar bald etwas nach oben korrigieren wird. Dafür muss zunächst ein Anstieg über 1,386 gelingen. Anschließend würden die Ziele bei 1,40 und eventuell 1,42 liegen. Spätestens hier dürfte sich dann aber wieder der Abwärtstrend mit den genannten mittelfristigen Zielen fortsetzen.
GBP/USD bewegte sich vergangene Woche überwiegend seitwärts zwischen ca. 1,555 und 1,575. Gemessen an der normalerweise vorhandenen Volatilität bei diesem Paar ist das eine recht enge Handelsspanne. Im Vergleich zum Schlusskurs der Vorwoche konnte das Paar aber sogar leicht zulegen und schließt ca. 50 Pips höher, nahe bei 1,57. Wir halten zwar kurzfristig einen weiter seitwärts laufenden bis sich leicht erholenden Kurs für wahrscheinlich. Bei einer Erholung sehen wir aber nur wenig Potential bis maximal 1,59 oder 1,60. Insgesamt ist der Chart auch bei diesem Paar bearish zu werten und eine weitere Abwärtsbewegung dürfte bald zu sehen sein. Ein neues Verkaufssignal mit Zielen bei 1,53 und 1,50 entsteht, sobald das letzte Wochentief bei 1,5531 unterschritten wird.
Eine Handelsspanne von gerade einmal 130 Pips über die ganze Woche zeigte USD/JPY. Im Vergleich zur Vorwoche konnte das Paar zwar leicht zulegen. Dennoch werten wir auch hier die Chartsituation weiterhin bearish. Die nächsten Ziele liegen bei 88; 87 und dann 85. Insbesondere unter 87 könnte wieder etwas mehr Bewegung in das Paar kommen und sich die Abwärtsbewegung beschleunigen. Nach oben sollte der Bereich von 92 beachtet werden. Bei einem Anstieg über diesen Wert würde sich die Situation deutlich aufhellen. Von einem Ende des Abwärtstrends kann letztendlich aber erst bei einem Anstieg über 93,70 gesprochen werden.
Aus terminlicher Sicht ist die kommende Woche überwiegend ruhig. Wichtig für den Devisenhandel wird weiterhin die Entwicklung in Griechenland und an den Börsen sein.
Dienstag, 9. Februar 2010
Euro gegenüber US- Dollar

Euro gegenüber US-Dollar - Es kommt noch schlimmer
Rückblick: Stark unter Druck gerät seit einigen Tagen das britische Pfund gegenüber dem US-Dollar. Ausgangspunkt der Abwärtsbewegung ist eine innere Trendlinie (schwarz) an der GBP/USD nach unten hin abprallte.
Jetzt nähert sich das Währungspaar dem Dezembertief an der 1,5800 USD Marke und damit dem unteren Ende der seit Mitte 2009 andauernden Seitwärtsbewegung. Das kurzfristige Chartbild ist bärisch zu werten.
Charttechnischer Ausblick: Das Pfund sollte jetzt idealerweise direkt bis 1,5800 USD zurückfallen. Von dort aus wäre eine kurze Stabilisierung möglich, anschließend drohen dem Währungspaar GBP/USD weitere Abgaben bis 1,5630 - 1,5650 USD.
Oberhalb von 1,6280 USD wäre hingegen eine Erhoung bis 1,6460 - 1,6480 USD möglich. Erst eine nachhaltige Rückkehr über 1,6490 USD würde eine stärkere Aufwertung gegenüber dem US-Dollar bis ca. 1,6740 und darüber ggf. 1,7150 - 1,7470 USD ermöglichen.
Rückblick: Stark unter Druck gerät seit einigen Tagen das britische Pfund gegenüber dem US-Dollar. Ausgangspunkt der Abwärtsbewegung ist eine innere Trendlinie (schwarz) an der GBP/USD nach unten hin abprallte.
Jetzt nähert sich das Währungspaar dem Dezembertief an der 1,5800 USD Marke und damit dem unteren Ende der seit Mitte 2009 andauernden Seitwärtsbewegung. Das kurzfristige Chartbild ist bärisch zu werten.
Charttechnischer Ausblick: Das Pfund sollte jetzt idealerweise direkt bis 1,5800 USD zurückfallen. Von dort aus wäre eine kurze Stabilisierung möglich, anschließend drohen dem Währungspaar GBP/USD weitere Abgaben bis 1,5630 - 1,5650 USD.
Oberhalb von 1,6280 USD wäre hingegen eine Erhoung bis 1,6460 - 1,6480 USD möglich. Erst eine nachhaltige Rückkehr über 1,6490 USD würde eine stärkere Aufwertung gegenüber dem US-Dollar bis ca. 1,6740 und darüber ggf. 1,7150 - 1,7470 USD ermöglichen.
US-Dollar gegenüber japanischem Yen

US-Dollar gegenüber japanischem Yen - Erholung in Kürze, aber...
Rückblick: Sehr steil erholte sich der US-Dollar gegenüber dem Yen vom Mehrjahrestief bei 84,81 JPY Ende November. Bis auf ein Hoch bei 93,79 JPY Anfang Januar erholte sich das Währungspaar, bevor die nächste Abwärtsbewegung startete.
Aktuell notiert USD/JPY wieder nahe der Unterkante des Abwärtstrendkanals, nachdem es in der vergangenen Woche zu einem starken Kurseinbruch kam. Das sehr kurzfristige Chartbild ist wieder bärisch zu werten.
Charttechnischer Ausblick: Der US-Dollar sollte idealerweise weiter abwerten gegenüber dem Yen, bei 87,80 - 88,22 und ggf. 87,14 JPY lägen die ersten Zielbereiche. Unterhalb von 87,14 JPY entstehen größere Verkaufsignale.
Dreht das Währungspaar hingegen sofort wieder nach oben und klettert per Tagesschluss über 90,30 JPY, wäre ein erneuter Anstieg bis 91,70 - 92,20 und darüber zum Jahreshoch bei 93,79 JPY möglich. Oberhalb davon läge bei ca. 95,50 JPY die mittelfristige Abwärtstrendlinie.
Rückblick: Sehr steil erholte sich der US-Dollar gegenüber dem Yen vom Mehrjahrestief bei 84,81 JPY Ende November. Bis auf ein Hoch bei 93,79 JPY Anfang Januar erholte sich das Währungspaar, bevor die nächste Abwärtsbewegung startete.
Aktuell notiert USD/JPY wieder nahe der Unterkante des Abwärtstrendkanals, nachdem es in der vergangenen Woche zu einem starken Kurseinbruch kam. Das sehr kurzfristige Chartbild ist wieder bärisch zu werten.
Charttechnischer Ausblick: Der US-Dollar sollte idealerweise weiter abwerten gegenüber dem Yen, bei 87,80 - 88,22 und ggf. 87,14 JPY lägen die ersten Zielbereiche. Unterhalb von 87,14 JPY entstehen größere Verkaufsignale.
Dreht das Währungspaar hingegen sofort wieder nach oben und klettert per Tagesschluss über 90,30 JPY, wäre ein erneuter Anstieg bis 91,70 - 92,20 und darüber zum Jahreshoch bei 93,79 JPY möglich. Oberhalb davon läge bei ca. 95,50 JPY die mittelfristige Abwärtstrendlinie.
Sonntag, 7. Februar 2010
Ausblick auf die kommende Handelswoche
Rückblick und Ausblick
Der Ausverkauf des Euros scheint kein Ende zu finden. Auch in der vergangenen Woche verlor EUR/USD wieder mehr als 200 Pips. Und das obwohl das Paar schon zum Ende der vergangenen Woche deutlich überverkauft war und oberhalb von 1,3745 massive Unterstützung lag. Eigentlich hätte man daher durchaus eine gewisse Erholung erwarten können. Aber die derzeitige Stimmung ist einfach zu schlecht für die Gemeinschaftswertung. Und dazu kommt noch die weltweit in die Märkte zurück gekehrte Unsicherheit, wodurch viel Kapital aus Europa abgezogen wird. Durch den Bruch unter 1,3745 beschleunigte sich die Abwärtsbewegung nochmals. Und selbst die schlechten US-Arbeitsmarktdaten am Freitag schadeten dem Dollar nicht. Mit einem Wochentief bei nur noch 1,3582 lag das Paar auf dem tiefsten Stand seit Mai 2009. Und seit den Hochs Ende November ging es nun schon um mehr als 16 Cent nach unten. Davon allein in den letzten drei Wochen fast 800 Pips.
Das Chartbild ist ausgeprägt bearish. Es dürfte weiter nach unten gehen. Etwas Unterstützung ist oberhalb von 1,34 zu finden. Starke Unterstützung erst wieder bei 1,29. Unter 1,30 liegt auch das Ziel für die kommende Zeit. Ob der Kurs aber schon kommende Woche im bisherigen Tempo weiter nach unten rauscht, ist sehr fraglich. Wie schon dargelegt, ist der Kurs extrem überverkauft. Der Indikator RSI zum Beispiel ist auf Tagesbasis auf dem tiefsten Stand seit Oktober 2008. Das mahnt zur Vorsicht beim Aufbau von neuen Short-Positionen. Eine gewisse Erholung ist zunächst sehr gut möglich und aus unserer Sicht sogar die wahrscheinlichere Variante. Eingeleitet werden könnte diese Korrektur durch einen Anstieg über 1,375 in der kommenden Woche. Anschließend liegt bei 1,403 und dann 1,42 aber schon wieder deutlicher Widerstand. Viel mehr Potential trauen wir EUR/USD nach oben im Moment auch nicht zu. Ganz im Gegenteil könnte man Kurse über 1,41 sogar wieder als idealen Einstieg für eine neue längerfristige Short-Position nutzen.
Auch GBP/USD verlor in der vergangenen Woche erneut. Dabei wurde die wichtige Unterstützung bei 1,57 unterschritten und die seit Juni 2008 vorliegende Range nach unten verlassen. Obwohl sich das Paar nach einem Wochentief bei 1,5554 wieder auf über 1,56 erholen konnte, gehen wir von einer Fortsetzung der Abwärtsbewegung aus. Die Ziele liegen nun bei 1,53 und 1,50. Aber auch bei diesem Paar ist der Kurs nun deutlich überverkauft und man sollte eine mögliche Korrektur mit einkalkulieren. Diese dürfte ebenfalls recht begrenzt ausfallen. Kurse über 1,62 halten wir jedenfalls für die kommenden Wochen für unwahrscheinlich.
Das die momentane Situation keine wirkliche Dollar-Stärke darstellt, sonder vielmehr die Ursachen in der wieder vorhanden Unsicherheit im Markt zu suchen ist, zeigt USD/JPY. Hier konnte der Dollar nämlich nicht zulegen, sondern verlor in der vergangenen Woche erneut. Besonders der Donnerstag sticht hervor, als das Paar innerhalb weniger Stunden mehr als 200 Pips verlor. Es dürfte weiter nach unten gehen mit Zielen bei 88, 87 und 85. Nach oben liegt der wichtige Bereich weiterhin bei 92. Erst darüber würde sich das Chartbild wieder aufhellen.
Der Ausverkauf des Euros scheint kein Ende zu finden. Auch in der vergangenen Woche verlor EUR/USD wieder mehr als 200 Pips. Und das obwohl das Paar schon zum Ende der vergangenen Woche deutlich überverkauft war und oberhalb von 1,3745 massive Unterstützung lag. Eigentlich hätte man daher durchaus eine gewisse Erholung erwarten können. Aber die derzeitige Stimmung ist einfach zu schlecht für die Gemeinschaftswertung. Und dazu kommt noch die weltweit in die Märkte zurück gekehrte Unsicherheit, wodurch viel Kapital aus Europa abgezogen wird. Durch den Bruch unter 1,3745 beschleunigte sich die Abwärtsbewegung nochmals. Und selbst die schlechten US-Arbeitsmarktdaten am Freitag schadeten dem Dollar nicht. Mit einem Wochentief bei nur noch 1,3582 lag das Paar auf dem tiefsten Stand seit Mai 2009. Und seit den Hochs Ende November ging es nun schon um mehr als 16 Cent nach unten. Davon allein in den letzten drei Wochen fast 800 Pips.
Das Chartbild ist ausgeprägt bearish. Es dürfte weiter nach unten gehen. Etwas Unterstützung ist oberhalb von 1,34 zu finden. Starke Unterstützung erst wieder bei 1,29. Unter 1,30 liegt auch das Ziel für die kommende Zeit. Ob der Kurs aber schon kommende Woche im bisherigen Tempo weiter nach unten rauscht, ist sehr fraglich. Wie schon dargelegt, ist der Kurs extrem überverkauft. Der Indikator RSI zum Beispiel ist auf Tagesbasis auf dem tiefsten Stand seit Oktober 2008. Das mahnt zur Vorsicht beim Aufbau von neuen Short-Positionen. Eine gewisse Erholung ist zunächst sehr gut möglich und aus unserer Sicht sogar die wahrscheinlichere Variante. Eingeleitet werden könnte diese Korrektur durch einen Anstieg über 1,375 in der kommenden Woche. Anschließend liegt bei 1,403 und dann 1,42 aber schon wieder deutlicher Widerstand. Viel mehr Potential trauen wir EUR/USD nach oben im Moment auch nicht zu. Ganz im Gegenteil könnte man Kurse über 1,41 sogar wieder als idealen Einstieg für eine neue längerfristige Short-Position nutzen.
Auch GBP/USD verlor in der vergangenen Woche erneut. Dabei wurde die wichtige Unterstützung bei 1,57 unterschritten und die seit Juni 2008 vorliegende Range nach unten verlassen. Obwohl sich das Paar nach einem Wochentief bei 1,5554 wieder auf über 1,56 erholen konnte, gehen wir von einer Fortsetzung der Abwärtsbewegung aus. Die Ziele liegen nun bei 1,53 und 1,50. Aber auch bei diesem Paar ist der Kurs nun deutlich überverkauft und man sollte eine mögliche Korrektur mit einkalkulieren. Diese dürfte ebenfalls recht begrenzt ausfallen. Kurse über 1,62 halten wir jedenfalls für die kommenden Wochen für unwahrscheinlich.
Das die momentane Situation keine wirkliche Dollar-Stärke darstellt, sonder vielmehr die Ursachen in der wieder vorhanden Unsicherheit im Markt zu suchen ist, zeigt USD/JPY. Hier konnte der Dollar nämlich nicht zulegen, sondern verlor in der vergangenen Woche erneut. Besonders der Donnerstag sticht hervor, als das Paar innerhalb weniger Stunden mehr als 200 Pips verlor. Es dürfte weiter nach unten gehen mit Zielen bei 88, 87 und 85. Nach oben liegt der wichtige Bereich weiterhin bei 92. Erst darüber würde sich das Chartbild wieder aufhellen.
Sonntag, 31. Januar 2010
Ausblick auf die kommende Handelswoche
Rückblick und Ausblick
Der Euro wertete auch in der vergangenen Woche gegenüber dem Dollar deutlich ab und scheint einen stabilen Abwärtstrend eingeschlagen zu haben. Doch was sind die Gründe dafür? Sind es wirklich die Probleme in Griechenland und den südeuropäischen Euroländern? Oder einfach Enttäuschung darüber, dass die EZB die Zinsen wohl nicht noch vor den Amerikanern erhöhen wird? Wir haben dazu eine andere Ansicht. Griechenland hat bei weitem nicht die Bedeutung um der Stabilität des Euros wirklich gefährlich zu werden. Das ganz abgesehen davon, dass die wirtschaftlich stärkeren Euro-Staaten Griechenland letztendlich helfen werden. Sicher steht der Euro-Raum insgesamt vor großen Herausforderungen. Aber auch den Amerikanern geht es keineswegs besser. Eher das Gegenteil ist der Fall. Und auch die noch gleich bleibenden Zinssätze der EZB sind immer noch etwas höher als die der FED und werden dies in der nächsten Zeit auch bleiben.
Wo sind also die Gründe zu suchen? Die Märkte sind wieder von starker Verunsicherung geprägt. Die Aktienbörsen verlieren weltweit deutlich und insbesondere die Amerikaner ziehen ihr Kapital aus Europa ab. Das führt zu Nachfrage nach dem Dollar. Dieser ist für viele zudem immer noch der vermeintlich sichere „Hafen“. Aber genau aus diesen Gründen halten wir die derzeitige Euro-Schwäche nicht für wirklich nachhaltig. Und im weiteren Schluss dürfte der im Moment stattfindende Abwärtstrend auch begrenzt sein. Wo aber das Ende zu finden ist, wird von der weiteren Entwicklung, besonders in den Aktienmärkten, abhängen. Kurzfristig dürfte es jedenfalls weiter nach unten gehen.
Doch kommen wir zur charttechnischen Betrachtung. EUR/USD befindet sich seit seinem Hoch bei über 1,51 Anfang Dezember in einer ausgeprägten Abwärtsbewegung. Leicht oberhalb der 200-Tages-Linie wurde diese Bewegung kurz vor Weihnachten zunächst gestoppt und der Kurs konnte sich etwas erholen. Dies allerdings in engen und kurzfristig schwer zu handelnden Tagesbewegungen. Nachdem nun am 19. Januar diese wichtige Linie gebrochen wurde, kehrte nicht nur die Volatilität in das Paar zurück, sondern die Abwertung hat sich deutlich fortgesetzt. Im letzten Ausblick hatten wir ein Ziel von 1,40 und dann 1,38 erwartet. Mit einem Wochentief bei 1,3851 sind wir davon nicht mehr weit entfernt. Unterhalb von 1,38 trifft EUR/USD nun aber wieder auf starke Unterstützung. Zudem ist das Paar inzwischen auch auf Tagesbasis stark überverkauft. Auf etwas unter 1,38 könnte das Paar am Anfang kommender Woche zwar noch fallen. Aber dann dürfte eine Phase leichter Erholung oder seitwärts laufender Kurse eingeleitet werden. Dennoch ist es aus charttechnischer Sicht nur eine Frage der Zeit, bis das Paar unter 1,3745 fällt, wodurch ein neues Verkaufssignal ausgelöst wird. Dann dürfte sich die Bewegung nach unten wieder beschleunigen mit Zielen bei 1,34 und 1,30. Bei einem Anstieg über 1,42 würde sich das Chartbild etwas aufhellen. Doch auch hier könnte noch keineswegs von einem Ende des Abwärtstrends gesprochen werden. Das wäre erst über 1,46 der Fall.
GBP/USD befindet sich seit Juni 2009 in einer breiten Seitwärtsbewegung zwischen 1,57 und 1,70. Vergangene Woche haben wir steigende Notierungen in Richtung des oberen Randes dieser Range für wahrscheinlich gehalten. Betont haben wir, dass dafür ein baldiger Anstieg über 1,63 notwendig und wichtig ist. Das ist dem Paar aber nicht gelungen. Zunächst bewegte sich der Sterling gegenüber dem Dollar zwischen 1,61 und 1,63 seitwärts. Dies war bis Freitagmittag der Fall, was für dieses Paar ungewöhnlich wenig Bewegung darstellt. Erst dann ging es bis zu einem Wochenschluss bei 1,5985 nach unten. So wirklich viel ist dadurch zwar noch nicht passiert, aber die Situation hat sich für den Pfund doch eingetrübt. Der Kurs wird sich wohl am Montag erstmal etwas erholen können. Dennoch halten wir im Wochenverlauf nun eine weitere Abwärtsbewegung für wahrscheinlich. Die Ziele liegen bei 1,583 und dann 1,57. Sollte anschließend sogar ein Bruch unter 1,57, also dem unteren Rand der Range, gelingen, könnte es im Februar zu einer weiteren Abwertung bis 1,53 und 1,50 kommen. Nach oben ist weiterhin die Marke von 1,63 wichtig. Darüber würde sich die Situation ändern und das Paar könnte sich doch noch in Richtung des oberen Randes der Range bewegen.
Nicht sonderlich viel ist bei USD/JPY passiert. Das Paar zeigte wenig Bewegung und schließt knapp über 90. Hier überwiegt weiterhin eine bearishe Tendenz mit Zielen bei 88, 87 und 85. Oberhalb von 92 würden wir diese Ansicht ändern und von steigenden Zielen bei 93,67 und dann 97,70 ausgehen.
Auch aus Sicht der Wirtschaftstermine steht eine sehr ereignisreiche Woche mit zahlreichen Veröffentlichungen an allen Handelstagen an. Für reichlich Bewegung in den Märkten dürfte also gesorgt sein. Im Mittelpunkt des Interesses stehen dabei vor allem die Notenbanksitzungen der BoE und EZB am Donnerstag. Dazu kommen am Freitag die amerikanischen Arbeitsmarktdaten. Bei den Notenbanken wird es natürlich weiterhin keine Änderungen an den Leitzinsen geben. Wichtig sind aber vor allem das beleitende Statement der BoE, sowie die Pressekonferenz der EZB.
Der Euro wertete auch in der vergangenen Woche gegenüber dem Dollar deutlich ab und scheint einen stabilen Abwärtstrend eingeschlagen zu haben. Doch was sind die Gründe dafür? Sind es wirklich die Probleme in Griechenland und den südeuropäischen Euroländern? Oder einfach Enttäuschung darüber, dass die EZB die Zinsen wohl nicht noch vor den Amerikanern erhöhen wird? Wir haben dazu eine andere Ansicht. Griechenland hat bei weitem nicht die Bedeutung um der Stabilität des Euros wirklich gefährlich zu werden. Das ganz abgesehen davon, dass die wirtschaftlich stärkeren Euro-Staaten Griechenland letztendlich helfen werden. Sicher steht der Euro-Raum insgesamt vor großen Herausforderungen. Aber auch den Amerikanern geht es keineswegs besser. Eher das Gegenteil ist der Fall. Und auch die noch gleich bleibenden Zinssätze der EZB sind immer noch etwas höher als die der FED und werden dies in der nächsten Zeit auch bleiben.
Wo sind also die Gründe zu suchen? Die Märkte sind wieder von starker Verunsicherung geprägt. Die Aktienbörsen verlieren weltweit deutlich und insbesondere die Amerikaner ziehen ihr Kapital aus Europa ab. Das führt zu Nachfrage nach dem Dollar. Dieser ist für viele zudem immer noch der vermeintlich sichere „Hafen“. Aber genau aus diesen Gründen halten wir die derzeitige Euro-Schwäche nicht für wirklich nachhaltig. Und im weiteren Schluss dürfte der im Moment stattfindende Abwärtstrend auch begrenzt sein. Wo aber das Ende zu finden ist, wird von der weiteren Entwicklung, besonders in den Aktienmärkten, abhängen. Kurzfristig dürfte es jedenfalls weiter nach unten gehen.
Doch kommen wir zur charttechnischen Betrachtung. EUR/USD befindet sich seit seinem Hoch bei über 1,51 Anfang Dezember in einer ausgeprägten Abwärtsbewegung. Leicht oberhalb der 200-Tages-Linie wurde diese Bewegung kurz vor Weihnachten zunächst gestoppt und der Kurs konnte sich etwas erholen. Dies allerdings in engen und kurzfristig schwer zu handelnden Tagesbewegungen. Nachdem nun am 19. Januar diese wichtige Linie gebrochen wurde, kehrte nicht nur die Volatilität in das Paar zurück, sondern die Abwertung hat sich deutlich fortgesetzt. Im letzten Ausblick hatten wir ein Ziel von 1,40 und dann 1,38 erwartet. Mit einem Wochentief bei 1,3851 sind wir davon nicht mehr weit entfernt. Unterhalb von 1,38 trifft EUR/USD nun aber wieder auf starke Unterstützung. Zudem ist das Paar inzwischen auch auf Tagesbasis stark überverkauft. Auf etwas unter 1,38 könnte das Paar am Anfang kommender Woche zwar noch fallen. Aber dann dürfte eine Phase leichter Erholung oder seitwärts laufender Kurse eingeleitet werden. Dennoch ist es aus charttechnischer Sicht nur eine Frage der Zeit, bis das Paar unter 1,3745 fällt, wodurch ein neues Verkaufssignal ausgelöst wird. Dann dürfte sich die Bewegung nach unten wieder beschleunigen mit Zielen bei 1,34 und 1,30. Bei einem Anstieg über 1,42 würde sich das Chartbild etwas aufhellen. Doch auch hier könnte noch keineswegs von einem Ende des Abwärtstrends gesprochen werden. Das wäre erst über 1,46 der Fall.
GBP/USD befindet sich seit Juni 2009 in einer breiten Seitwärtsbewegung zwischen 1,57 und 1,70. Vergangene Woche haben wir steigende Notierungen in Richtung des oberen Randes dieser Range für wahrscheinlich gehalten. Betont haben wir, dass dafür ein baldiger Anstieg über 1,63 notwendig und wichtig ist. Das ist dem Paar aber nicht gelungen. Zunächst bewegte sich der Sterling gegenüber dem Dollar zwischen 1,61 und 1,63 seitwärts. Dies war bis Freitagmittag der Fall, was für dieses Paar ungewöhnlich wenig Bewegung darstellt. Erst dann ging es bis zu einem Wochenschluss bei 1,5985 nach unten. So wirklich viel ist dadurch zwar noch nicht passiert, aber die Situation hat sich für den Pfund doch eingetrübt. Der Kurs wird sich wohl am Montag erstmal etwas erholen können. Dennoch halten wir im Wochenverlauf nun eine weitere Abwärtsbewegung für wahrscheinlich. Die Ziele liegen bei 1,583 und dann 1,57. Sollte anschließend sogar ein Bruch unter 1,57, also dem unteren Rand der Range, gelingen, könnte es im Februar zu einer weiteren Abwertung bis 1,53 und 1,50 kommen. Nach oben ist weiterhin die Marke von 1,63 wichtig. Darüber würde sich die Situation ändern und das Paar könnte sich doch noch in Richtung des oberen Randes der Range bewegen.
Nicht sonderlich viel ist bei USD/JPY passiert. Das Paar zeigte wenig Bewegung und schließt knapp über 90. Hier überwiegt weiterhin eine bearishe Tendenz mit Zielen bei 88, 87 und 85. Oberhalb von 92 würden wir diese Ansicht ändern und von steigenden Zielen bei 93,67 und dann 97,70 ausgehen.
Auch aus Sicht der Wirtschaftstermine steht eine sehr ereignisreiche Woche mit zahlreichen Veröffentlichungen an allen Handelstagen an. Für reichlich Bewegung in den Märkten dürfte also gesorgt sein. Im Mittelpunkt des Interesses stehen dabei vor allem die Notenbanksitzungen der BoE und EZB am Donnerstag. Dazu kommen am Freitag die amerikanischen Arbeitsmarktdaten. Bei den Notenbanken wird es natürlich weiterhin keine Änderungen an den Leitzinsen geben. Wichtig sind aber vor allem das beleitende Statement der BoE, sowie die Pressekonferenz der EZB.
Sonntag, 24. Januar 2010
Ausblick auf die kommende Handelswoche
Rückblick und Ausblick
Die vergangene Woche begann, wie die Vorwoche geendet hatte. Ein Feiertag in den USA und keine wichtigen Nachrichten sorgten am Montag für eine Fortsetzung der schon seit Beginn des Jahres äußerst geringen Tagesspannen. Doch das sollte sich ab Dienstag grundlegend ändern. EUR/USD fiel um mehr als 150 Pips deutlich bis zu einem Tagestief bei 1,425 und durchbrach dabei die wichtige 200 Tages-Linie. Diese Linie hatten wir bereits vor einer Woche als entscheidend für eine große ausgeprägte Abwärtsbewegung angekündigt. So war es auch. Zwar konnte der Kurs zunächst wieder etwas steigen und „kämpfte“ regelrecht mit dieser Linie. Doch in der Nacht zu Mittwoch wurde dieser wichtige Bereich endgültig gebrochen. Dadurch verstärkte sich erwartungsgemäß die Abwärtsbewegung und der Kurs verlor allein am Mittwoch erneut über 200 Pips. Das Wochentief wurde dann einen Tag später bei nur noch 1,4062 erreicht. Das ist der tiefste Stand seit Ende Juli 2009.
Am Freitag war der Handel dann wieder ziemlich ruhig und der Euro konnte sich etwas erholen. Der Wochenschluss liegt bei über 1,41. Diese Erholung halten wir aber nur für eine normale Korrektur nach den starken Verlusten. Das Chartbild ist inzwischen deutlich bearish. Solange es keine Neuigkeiten gibt, welche stark positiv für den Euro sind, dürfte es auch in der kommenden Zeit weiter nach unten gehen. Die nächsten Ziele liegen bei 1,40 und knapp unter 1,38. Sollte der Kurs in der kommenden Zeit gar unter 1,3745 (Tagestief vom 16. Juni 2009) fallen, wird ein weiteres Verkaufssignal mit Zielen bis 1,34 und 1,30 ausgelöst. Das dürfte in der nächsten Woche zwar noch nicht passieren. Die Bewegung unter 1,40 ist aber durchaus schon möglich. Sollte es EUR/USD jedoch zuvor gelingen über 1,422 zu steigen, wäre zunächst von einer Zwischenerholung auszugehen. Diese dürfte aber relativ begrenzt sein und spätestens etwas über 1,44 ein Ende finden. Ändern würden wir jedenfalls unsere insgesamt sehr bearishe Prognose erst oberhalb von 1,46.
Auch GBP/USD verlor vergangene Woche. Nach einem kurzen Anstieg über 1,64 am Dienstag, schließt das Paar zum Wochenschluss bei nur noch knapp über 1,61. Wir sehen die Situation hier dennoch nicht allzu negativ. Solange der Kurs sich über 1,59 befindet gehen wir davon aus, dass der Sterling wieder zulegen kann. Wichtig dafür ist, dass der Kurs bald wieder über 1,63 steigt. In diesem Fall liegen die Ziele bei 1,646 und dann 1,67. Sollte der Kurs allerdings tatsächlich unter 1,59 fallen, würden wir von Zielen bei 1,57 und dann 1,53 ausgehen.
Auch bei USD/JPY wurde unsere Prognose der Vorwoche bestätigt. Das Paar verlor im Wochenverlauf weiter und schließt unter 90. Eine Einschätzung ist bei diesem Paar trotzdem nicht leicht. Wir erwarten zwar, dass es weiter nach unten geht. Die Ziele liegen bei 88 und dann 85. Die Chartsituation ist aber nicht eindeutig. Falls es der Kurs über 92 schafft, würden wir diese Meinung bereits wieder ändern und von steigenden Notierungen ausgehen. In diesem Fall lägen die Ziele bei 93,67 und dann 97,70.
Aus terminlicher Sicht steht in der kommenden Woche vor allem die Zinsentscheidung der amerikanischen Notenbank im Interesse der Händler. Diese wird am Mittwoch um 20:15 Uhr deutscher Zeit bekannt gegeben. Die Leitzinsen werden natürlich kaum verändert werden. Wie immer ist aber vor allem das begleitende Statement sehr wichtig und kann zu großen Bewegungen im Markt führen.
Die vergangene Woche begann, wie die Vorwoche geendet hatte. Ein Feiertag in den USA und keine wichtigen Nachrichten sorgten am Montag für eine Fortsetzung der schon seit Beginn des Jahres äußerst geringen Tagesspannen. Doch das sollte sich ab Dienstag grundlegend ändern. EUR/USD fiel um mehr als 150 Pips deutlich bis zu einem Tagestief bei 1,425 und durchbrach dabei die wichtige 200 Tages-Linie. Diese Linie hatten wir bereits vor einer Woche als entscheidend für eine große ausgeprägte Abwärtsbewegung angekündigt. So war es auch. Zwar konnte der Kurs zunächst wieder etwas steigen und „kämpfte“ regelrecht mit dieser Linie. Doch in der Nacht zu Mittwoch wurde dieser wichtige Bereich endgültig gebrochen. Dadurch verstärkte sich erwartungsgemäß die Abwärtsbewegung und der Kurs verlor allein am Mittwoch erneut über 200 Pips. Das Wochentief wurde dann einen Tag später bei nur noch 1,4062 erreicht. Das ist der tiefste Stand seit Ende Juli 2009.
Am Freitag war der Handel dann wieder ziemlich ruhig und der Euro konnte sich etwas erholen. Der Wochenschluss liegt bei über 1,41. Diese Erholung halten wir aber nur für eine normale Korrektur nach den starken Verlusten. Das Chartbild ist inzwischen deutlich bearish. Solange es keine Neuigkeiten gibt, welche stark positiv für den Euro sind, dürfte es auch in der kommenden Zeit weiter nach unten gehen. Die nächsten Ziele liegen bei 1,40 und knapp unter 1,38. Sollte der Kurs in der kommenden Zeit gar unter 1,3745 (Tagestief vom 16. Juni 2009) fallen, wird ein weiteres Verkaufssignal mit Zielen bis 1,34 und 1,30 ausgelöst. Das dürfte in der nächsten Woche zwar noch nicht passieren. Die Bewegung unter 1,40 ist aber durchaus schon möglich. Sollte es EUR/USD jedoch zuvor gelingen über 1,422 zu steigen, wäre zunächst von einer Zwischenerholung auszugehen. Diese dürfte aber relativ begrenzt sein und spätestens etwas über 1,44 ein Ende finden. Ändern würden wir jedenfalls unsere insgesamt sehr bearishe Prognose erst oberhalb von 1,46.
Auch GBP/USD verlor vergangene Woche. Nach einem kurzen Anstieg über 1,64 am Dienstag, schließt das Paar zum Wochenschluss bei nur noch knapp über 1,61. Wir sehen die Situation hier dennoch nicht allzu negativ. Solange der Kurs sich über 1,59 befindet gehen wir davon aus, dass der Sterling wieder zulegen kann. Wichtig dafür ist, dass der Kurs bald wieder über 1,63 steigt. In diesem Fall liegen die Ziele bei 1,646 und dann 1,67. Sollte der Kurs allerdings tatsächlich unter 1,59 fallen, würden wir von Zielen bei 1,57 und dann 1,53 ausgehen.
Auch bei USD/JPY wurde unsere Prognose der Vorwoche bestätigt. Das Paar verlor im Wochenverlauf weiter und schließt unter 90. Eine Einschätzung ist bei diesem Paar trotzdem nicht leicht. Wir erwarten zwar, dass es weiter nach unten geht. Die Ziele liegen bei 88 und dann 85. Die Chartsituation ist aber nicht eindeutig. Falls es der Kurs über 92 schafft, würden wir diese Meinung bereits wieder ändern und von steigenden Notierungen ausgehen. In diesem Fall lägen die Ziele bei 93,67 und dann 97,70.
Aus terminlicher Sicht steht in der kommenden Woche vor allem die Zinsentscheidung der amerikanischen Notenbank im Interesse der Händler. Diese wird am Mittwoch um 20:15 Uhr deutscher Zeit bekannt gegeben. Die Leitzinsen werden natürlich kaum verändert werden. Wie immer ist aber vor allem das begleitende Statement sehr wichtig und kann zu großen Bewegungen im Markt führen.
Donnerstag, 21. Januar 2010
Betreiben Sie ihr Trading gewissenhaft?
Unser FOREX- Schule hat bei Investoren großen Anklang gefunden. Immer mehr Leute betreiben ihre Tradingausbildung sehr gewissenhaft und bereiten sich genau so gut vor, wie in anderen Berufszweigen. Sie wollen keine durchschnittlichen Investoren oder Trader sein, die regelmäßig Verluste erleiden oder schlechter abschneiden als der Markt. Nein, diese Leute wollen „Super Trader“ sein! Und wie sieht es bei Ihnen aus, was wollen Sie sein? Durchschnitt oder Spitze?
Um dies herauszufinden, habe ich ein kleines Quiz für Sie. Noch ein kleiner Hinweis: Beantworten Sie die Fragen ganz ehrlich, denn es macht keinen Sinn, sich selbst etwas vorzumachen.
Die Quizfragen
1. Sehen Sie das Trading als einen richtigen Beruf an? Falls ja, bereiten Sie sich auch entsprechend darauf vor?
2. Haben Sie einen Businessplan, der als Richtlinie für Ihr Tradingverhalten dient?
3. Bemerken und identifizieren Sie Ihre Fehler regelmäßig (Mit “Fehler” meine ich, wenn Sie sich nicht an Ihre eigenen Regeln halten)?
4. Benutzen Sie eine bestimmte Methode um Fehler zu vermeiden?
5. Benutzen Sie Test- oder Backtestsysteme und sind die Ergebnisse auch zuverlässig?
6. Welche Performance liefern diese Systeme in den unterschiedlichen Märkten?
7. Wissen Sie genau, wie das aktuelle Marktumfeld aussieht? Was genau können Sie von ihrem System im aktuellen Marktumfeld erwarten?
8. Falls die Performance Ihres Systems unbefriedigend ist, stoppen Sie dann die Arbeit mit diesem System sofort oder traden Sie damit weiter?
9. Haben Sie die Ausstiegspunkte für jede einzelne Ihrer im Markt befindlichen Positionen im Vorfeld eines Trades geplant?
10. Haben Sie spezifische Ziele für Ihr Trading entwickelt und festgelegt?
11. Haben Sie begriffen, dass Sie Ihre spezifischen durch einen “Positionsgrößen- Algorithmus” erreichen? Haben Sie überhaupt einen solchen Algorithmus entwickelt?
12. Haben Sie die Wichtigkeit und die Bedeutung dieser Schritte begriffen?
13. Verstehen Sie, dass Sie ihre Tradingresultate durch Ihre Art zu denken und Ihre Glaubenssysteme selbst erschaffen und bestimmen? Sind Sie bereit die Verantwortung für Ihre Tradingresultate zu übernehmen?
14. Arbeiten Sie regelmäßig an sich, damit Sie die oben beschriebenen Grundsätze auch umsetzen?
Die Auswertung
Unterstreichen Sie all jene Fragen, die Sie mit “Ja” beantworten können oder deren Wichtigkeit Sie erkennen. Sollten Sie nicht wenigstens 10 von 14 Fragen/Aussagen bestätigen können, dann traden Sie nicht gewissenhaft und nehmen Ihren Beruf nicht ernst genug! Daher ist auch Ihre „finanzielle Gesundheit“ in Gefahr und es zeigt Ihnen, dass Sie noch eine Menge Arbeit in den folgenden Themenbereichen vor sich haben!
Die fünf wichtigsten Themenbereiche
1) Die eigenen Tradingfähigkeiten permanent verbessern.
2) Einen Businessplan für das Trading entwickeln.
3) Die unterschiedlichen Markttypen verstehen lernen.
4) Die eigenen Ziele kennen und die Bestimmung der Positionsgrößen zur Zielerreichung nutzen.
5) Lernen, wie effizient man traden kann, wenn man seine Fehler eliminiert. Experimentieren Sie ruhig und üben Sie die fünf genannten Themenbereiche permanent zu entwickeln und zu verbessern, denn genau dieses Vorgehen macht Sie zu einem „Super Trader“.
Um dies herauszufinden, habe ich ein kleines Quiz für Sie. Noch ein kleiner Hinweis: Beantworten Sie die Fragen ganz ehrlich, denn es macht keinen Sinn, sich selbst etwas vorzumachen.
Die Quizfragen
1. Sehen Sie das Trading als einen richtigen Beruf an? Falls ja, bereiten Sie sich auch entsprechend darauf vor?
2. Haben Sie einen Businessplan, der als Richtlinie für Ihr Tradingverhalten dient?
3. Bemerken und identifizieren Sie Ihre Fehler regelmäßig (Mit “Fehler” meine ich, wenn Sie sich nicht an Ihre eigenen Regeln halten)?
4. Benutzen Sie eine bestimmte Methode um Fehler zu vermeiden?
5. Benutzen Sie Test- oder Backtestsysteme und sind die Ergebnisse auch zuverlässig?
6. Welche Performance liefern diese Systeme in den unterschiedlichen Märkten?
7. Wissen Sie genau, wie das aktuelle Marktumfeld aussieht? Was genau können Sie von ihrem System im aktuellen Marktumfeld erwarten?
8. Falls die Performance Ihres Systems unbefriedigend ist, stoppen Sie dann die Arbeit mit diesem System sofort oder traden Sie damit weiter?
9. Haben Sie die Ausstiegspunkte für jede einzelne Ihrer im Markt befindlichen Positionen im Vorfeld eines Trades geplant?
10. Haben Sie spezifische Ziele für Ihr Trading entwickelt und festgelegt?
11. Haben Sie begriffen, dass Sie Ihre spezifischen durch einen “Positionsgrößen- Algorithmus” erreichen? Haben Sie überhaupt einen solchen Algorithmus entwickelt?
12. Haben Sie die Wichtigkeit und die Bedeutung dieser Schritte begriffen?
13. Verstehen Sie, dass Sie ihre Tradingresultate durch Ihre Art zu denken und Ihre Glaubenssysteme selbst erschaffen und bestimmen? Sind Sie bereit die Verantwortung für Ihre Tradingresultate zu übernehmen?
14. Arbeiten Sie regelmäßig an sich, damit Sie die oben beschriebenen Grundsätze auch umsetzen?
Die Auswertung
Unterstreichen Sie all jene Fragen, die Sie mit “Ja” beantworten können oder deren Wichtigkeit Sie erkennen. Sollten Sie nicht wenigstens 10 von 14 Fragen/Aussagen bestätigen können, dann traden Sie nicht gewissenhaft und nehmen Ihren Beruf nicht ernst genug! Daher ist auch Ihre „finanzielle Gesundheit“ in Gefahr und es zeigt Ihnen, dass Sie noch eine Menge Arbeit in den folgenden Themenbereichen vor sich haben!
Die fünf wichtigsten Themenbereiche
1) Die eigenen Tradingfähigkeiten permanent verbessern.
2) Einen Businessplan für das Trading entwickeln.
3) Die unterschiedlichen Markttypen verstehen lernen.
4) Die eigenen Ziele kennen und die Bestimmung der Positionsgrößen zur Zielerreichung nutzen.
5) Lernen, wie effizient man traden kann, wenn man seine Fehler eliminiert. Experimentieren Sie ruhig und üben Sie die fünf genannten Themenbereiche permanent zu entwickeln und zu verbessern, denn genau dieses Vorgehen macht Sie zu einem „Super Trader“.
Dienstag, 19. Januar 2010
US-Dollar gegenüber Schweizer Franken

US-Dollar gegenüber Schweizer Franken – Kommt noch eine Aufwärtswelle?
Rückblick: Der US-Dollar brach im Dezember dynamisch aus dem mittelfristigen Abwärtstrend gegenüber dem Schweizer Franken nach oben hin aus und erholte sich anschließend steil bis 1,0509 CHF. An der dort gelegenen Pullbacklinie prallte das Währungspaar USD/CHF dann nach unten hin ab.
Der steile Anstieg wurde dann um 61,8 % korrigiert, vergangene Woche drehte USD/CHF wieder nach oben. Kurzfristig zeigt sich das Chartbild neutral, mittelfristig hat es nach wie vor bärische Tendenz.
Charttechnischer Ausblick: Eine weitere Aufwärtswelle wäre jetzt möglich, welche die Mindestanforderungen an die seit Dezember laufende Erholung erfüllen würde. Bis an den Widerstandsbereich bei 1,0385 und darüber 1,0500 - 1,0550 CHF könnte sich der US-Dollar gegenüber dem Schweizer Franken erholen. Erst oberhalb von 1,0550 CHF entstehen größere Kaufsignale mit Zielen bei 1,0981 CHF.
Kippt USD/CHF hingegen per Tagesschluss unter 1,0130 CHF zurück, könnte wieder Verkaufsdruck aufkommen und eine Abwärtsbewegung bis ca. 1,0009 und darunter ggf. 0,9730 - 0,9750 CHF folgen.
Rückblick: Der US-Dollar brach im Dezember dynamisch aus dem mittelfristigen Abwärtstrend gegenüber dem Schweizer Franken nach oben hin aus und erholte sich anschließend steil bis 1,0509 CHF. An der dort gelegenen Pullbacklinie prallte das Währungspaar USD/CHF dann nach unten hin ab.
Der steile Anstieg wurde dann um 61,8 % korrigiert, vergangene Woche drehte USD/CHF wieder nach oben. Kurzfristig zeigt sich das Chartbild neutral, mittelfristig hat es nach wie vor bärische Tendenz.
Charttechnischer Ausblick: Eine weitere Aufwärtswelle wäre jetzt möglich, welche die Mindestanforderungen an die seit Dezember laufende Erholung erfüllen würde. Bis an den Widerstandsbereich bei 1,0385 und darüber 1,0500 - 1,0550 CHF könnte sich der US-Dollar gegenüber dem Schweizer Franken erholen. Erst oberhalb von 1,0550 CHF entstehen größere Kaufsignale mit Zielen bei 1,0981 CHF.
Kippt USD/CHF hingegen per Tagesschluss unter 1,0130 CHF zurück, könnte wieder Verkaufsdruck aufkommen und eine Abwärtsbewegung bis ca. 1,0009 und darunter ggf. 0,9730 - 0,9750 CHF folgen.
Britisches Pfund gegenüber US-Dollar

Britisches Pfund gegenüber US-Dollar – Starke Erholung, aber...
Rückblick: Übergeordnet betrachtet befindet sich das britische Pfund gegenüber dem US-Dollar pendelt seit Juni letzten Jahres in einer Seitwärtsbewegung auf erhöhtem Niveau. Ende Dezember wurde dabei beinahe das untere Ende der Range bei ca. 1,5800 USD erreicht, knapp oberhalb davon startete eine Kurserholung.
In den letzten Handelstagen beschleunigte sich diese Erholung, das Währungspaar notiert nun wieder inmitten der Handelsspanne der letzten Monate. Damit sind sowohl das kurz- als auch das mittelfristige Chartbild neutral zu werten.
Charttechnischer Ausblick: Im Bereich bei 1,6400 - 1,6450 USD könnte die Aufwärtsbewegung der letzten Tage ins Stocken geraten und das britische Pfund kurzfristig nach unten kippen. Erst eine nachhaltige Rückkehr über 1,6460 USD würde eine weitere Aufwertung gegenüber dem US-Dollar bis ca. 1,6740und darüber ggf. 1,7150 - 1,7470 USD ermöglichen.
Rutscht GBP/USD hingegen per Tagesschluss wieder unter 1,6060 USD zurück, werden Abgaben bis ans untere Ende der Range bei 1,5800 und darunter ggf sogar 1,5630 - 1,5720 GBP wahrscheinlicher.
Rückblick: Übergeordnet betrachtet befindet sich das britische Pfund gegenüber dem US-Dollar pendelt seit Juni letzten Jahres in einer Seitwärtsbewegung auf erhöhtem Niveau. Ende Dezember wurde dabei beinahe das untere Ende der Range bei ca. 1,5800 USD erreicht, knapp oberhalb davon startete eine Kurserholung.
In den letzten Handelstagen beschleunigte sich diese Erholung, das Währungspaar notiert nun wieder inmitten der Handelsspanne der letzten Monate. Damit sind sowohl das kurz- als auch das mittelfristige Chartbild neutral zu werten.
Charttechnischer Ausblick: Im Bereich bei 1,6400 - 1,6450 USD könnte die Aufwärtsbewegung der letzten Tage ins Stocken geraten und das britische Pfund kurzfristig nach unten kippen. Erst eine nachhaltige Rückkehr über 1,6460 USD würde eine weitere Aufwertung gegenüber dem US-Dollar bis ca. 1,6740und darüber ggf. 1,7150 - 1,7470 USD ermöglichen.
Rutscht GBP/USD hingegen per Tagesschluss wieder unter 1,6060 USD zurück, werden Abgaben bis ans untere Ende der Range bei 1,5800 und darunter ggf sogar 1,5630 - 1,5720 GBP wahrscheinlicher.
Australischer Dollar gegenüber US-Dollar

Australischer Dollar gegenüber US-Dollar - Enorme Kursstärke
Rückblick: Der australische Dollar zeigte sich in den vergangenen Monaten als eine der stärksten Währungen und konnte auch gegenüber dem US-Dollar deutlich aufwerten. Bei 0,9406 USD wurde im November ein Hoch markiert und eine Abwärtskorrektur gestartet.
Von diesem Rücksetzer konnte sich sich der australische Dollar wieder deutlich erholen und wieder bis fast an das Novemberhoch ansteigen. Aktuell konsolidiert AUD/USD auf hohem Niveau. Das kurzfristige Bild ist bullisch zu werten.
Charttechnischer Ausblick: Der australischen Dollar sollte die Kursstärke beibehalten und nun weiter bis 0,9406 und darüber ggf. 0,9520 - 0,9550 USD aufwerten. Oberhalb davon könnte es zu einer weiteren Rallybewegung bis ans Hoch aus 2008 bei 0,9850 USD kommen.
Ein Rückfall per Tagesschluss unter 0,9080 USD hingegen würde ein Abwärtskorrektur bis 0,8960 - 0,9015 USD ermöglichen. Unterhalb davon entsteht ein kleines Verkaufsignal, Abgaben bis 0,8469 - 0,8589 USD wären dann möglich.
Rückblick: Der australische Dollar zeigte sich in den vergangenen Monaten als eine der stärksten Währungen und konnte auch gegenüber dem US-Dollar deutlich aufwerten. Bei 0,9406 USD wurde im November ein Hoch markiert und eine Abwärtskorrektur gestartet.
Von diesem Rücksetzer konnte sich sich der australische Dollar wieder deutlich erholen und wieder bis fast an das Novemberhoch ansteigen. Aktuell konsolidiert AUD/USD auf hohem Niveau. Das kurzfristige Bild ist bullisch zu werten.
Charttechnischer Ausblick: Der australischen Dollar sollte die Kursstärke beibehalten und nun weiter bis 0,9406 und darüber ggf. 0,9520 - 0,9550 USD aufwerten. Oberhalb davon könnte es zu einer weiteren Rallybewegung bis ans Hoch aus 2008 bei 0,9850 USD kommen.
Ein Rückfall per Tagesschluss unter 0,9080 USD hingegen würde ein Abwärtskorrektur bis 0,8960 - 0,9015 USD ermöglichen. Unterhalb davon entsteht ein kleines Verkaufsignal, Abgaben bis 0,8469 - 0,8589 USD wären dann möglich.
Sonntag, 17. Januar 2010
Ausblick auf die kommende Handelswoche
Rückblick und Ausblick
Vergangene Woche tagte die EZB. Erwartungsgemäß gab es keine Änderungen an den Leitzinsen. Die Notenbank erwartet für 2010 ein moderates, wahrscheinlich aber nicht gleichmäßiges, Wachstum im Euroraum. Besonders die Kreditvergabe der Banken an die Unternehmen wird aber nur sehr langsam wieder zunehmen. Gerade dies ist allerdings eine wichtige Voraussetzung damit die Zinsen wieder angehoben werden können. Sonst würde die Gefahr bestehen, dass die gerade erst wieder anziehende Konjunktur sofort wieder abgewürgt wird. Daher wird nun von einer ersten Zinserhöhung erst im Herbst ausgegangen. Aber sichere Prognosen können wohl erst im März gegeben werden, wenn sich für die EZB ein klareres Bild über die Konjunkturentwicklung und die Inflation ergibt.
Insgesamt sind das aber keine wirklichen Neuigkeiten, sondern liegen im Rahmen der Erwartungen. Und auch sonst gab es letzte Woche nur wenig Impulse, welche den Markt beeinflussen konnten. Nachdem der Handel in der Vorwoche schon sehr ruhig war, änderte sich dies auch in der vergangenen Woche nicht. Extrem geringe Tagesspannen und überwiegend seitwärtsgerichtete Kurse sind ein schwieriges Umfeld für kurzfristige Intraday-Trades.
EUR/USD konnte sich, wie letzte Woche schon prognostiziert, zunächst etwas weiter in Richtung 1,46 bewegen. Bereits in der Nacht zu Montag stieg der Kurs entsprechend. Danach war aber nur noch sehr wenig Bewegung zu verzeichnen und das Paar lief seitwärts in einer Spanne zwischen 1,445 und 1,458. Erst am Freitag konnte diese Range verlassen werden und der Euro verlor gegenüber dem Dollar wieder deutlich an Wert bis zu einem Wochentief bei 1,4333. Wir schätzen den Chart längerfristig bearish ein. Beachtet werden sollte die 200-Tages-Linie, welche im Moment bei 1,4282 verläuft. Ein Tagesschluss unter dieser Linie könnte das Startsignal für anschließende größere Kursverluste sein. Die Ziele liegen danach bei 1,4215 (Dezember-Tief) und dann 1,40 und 1,38. Oberhalb der 200-Tages-Linie sollte man allerdings vorsichtig agieren. Es ist durchaus möglich, dass das Paar noch eine gewisse Zeit in einer Seitwärtsbewegung ausharrt und wenig Bewegung zeigt.
Auch GBP/USD zeigte, zumindest gemessen an der normalerweise vorhandenen Volatilität bei diesem Paar, ungewöhnlich wenig Bewegung. Dennoch konnte im Wochenverlauf zunächst eine Erholung bis zu einem Hoch bei 1,6356 verzeichnet werden. Das Paar bewegt sich schon seit Mai 2009 in einer breiten Range zwischen 1,5705 und 1,7043. Und obwohl auch der Sterling am Freitag gegenüber dem Dollar wieder verlor, sehen wir unsere Prognose der letzten Woche bestätigt und erwarten, dass wir uns auch in der kommenden Zeit in dieser Range bewegen dürften. Entsprechend gehen wir hier von weiter steigenden Notierungen in Richtung des oberen Rand aus. Zunächst muss dafür ein Anstieg über 1,641 gelingen. Anschließend dürfte es bis 1,67 weiter nach oben gehen. Diese Ansicht würden wir nur ändern, falls der Kurs noch mal unter 1,59 fällt.
USD/JPY hat vergangene Woche verloren und liegt zum Wochenende bei nur noch 90,65. Eine Einschätzung ist hier nicht leicht. Das Chartbild hat sich wieder eingetrübt und wir halten nun sinkende Notierungen für wahrscheinlicher. Die nächsten Ziele liegen bei 90 und dann 88. Sollte dem Paar allerdings ein Anstieg über 92,50 gelingen, würden wir diese Ansicht ändern.
Vergangene Woche tagte die EZB. Erwartungsgemäß gab es keine Änderungen an den Leitzinsen. Die Notenbank erwartet für 2010 ein moderates, wahrscheinlich aber nicht gleichmäßiges, Wachstum im Euroraum. Besonders die Kreditvergabe der Banken an die Unternehmen wird aber nur sehr langsam wieder zunehmen. Gerade dies ist allerdings eine wichtige Voraussetzung damit die Zinsen wieder angehoben werden können. Sonst würde die Gefahr bestehen, dass die gerade erst wieder anziehende Konjunktur sofort wieder abgewürgt wird. Daher wird nun von einer ersten Zinserhöhung erst im Herbst ausgegangen. Aber sichere Prognosen können wohl erst im März gegeben werden, wenn sich für die EZB ein klareres Bild über die Konjunkturentwicklung und die Inflation ergibt.
Insgesamt sind das aber keine wirklichen Neuigkeiten, sondern liegen im Rahmen der Erwartungen. Und auch sonst gab es letzte Woche nur wenig Impulse, welche den Markt beeinflussen konnten. Nachdem der Handel in der Vorwoche schon sehr ruhig war, änderte sich dies auch in der vergangenen Woche nicht. Extrem geringe Tagesspannen und überwiegend seitwärtsgerichtete Kurse sind ein schwieriges Umfeld für kurzfristige Intraday-Trades.
EUR/USD konnte sich, wie letzte Woche schon prognostiziert, zunächst etwas weiter in Richtung 1,46 bewegen. Bereits in der Nacht zu Montag stieg der Kurs entsprechend. Danach war aber nur noch sehr wenig Bewegung zu verzeichnen und das Paar lief seitwärts in einer Spanne zwischen 1,445 und 1,458. Erst am Freitag konnte diese Range verlassen werden und der Euro verlor gegenüber dem Dollar wieder deutlich an Wert bis zu einem Wochentief bei 1,4333. Wir schätzen den Chart längerfristig bearish ein. Beachtet werden sollte die 200-Tages-Linie, welche im Moment bei 1,4282 verläuft. Ein Tagesschluss unter dieser Linie könnte das Startsignal für anschließende größere Kursverluste sein. Die Ziele liegen danach bei 1,4215 (Dezember-Tief) und dann 1,40 und 1,38. Oberhalb der 200-Tages-Linie sollte man allerdings vorsichtig agieren. Es ist durchaus möglich, dass das Paar noch eine gewisse Zeit in einer Seitwärtsbewegung ausharrt und wenig Bewegung zeigt.
Auch GBP/USD zeigte, zumindest gemessen an der normalerweise vorhandenen Volatilität bei diesem Paar, ungewöhnlich wenig Bewegung. Dennoch konnte im Wochenverlauf zunächst eine Erholung bis zu einem Hoch bei 1,6356 verzeichnet werden. Das Paar bewegt sich schon seit Mai 2009 in einer breiten Range zwischen 1,5705 und 1,7043. Und obwohl auch der Sterling am Freitag gegenüber dem Dollar wieder verlor, sehen wir unsere Prognose der letzten Woche bestätigt und erwarten, dass wir uns auch in der kommenden Zeit in dieser Range bewegen dürften. Entsprechend gehen wir hier von weiter steigenden Notierungen in Richtung des oberen Rand aus. Zunächst muss dafür ein Anstieg über 1,641 gelingen. Anschließend dürfte es bis 1,67 weiter nach oben gehen. Diese Ansicht würden wir nur ändern, falls der Kurs noch mal unter 1,59 fällt.
USD/JPY hat vergangene Woche verloren und liegt zum Wochenende bei nur noch 90,65. Eine Einschätzung ist hier nicht leicht. Das Chartbild hat sich wieder eingetrübt und wir halten nun sinkende Notierungen für wahrscheinlicher. Die nächsten Ziele liegen bei 90 und dann 88. Sollte dem Paar allerdings ein Anstieg über 92,50 gelingen, würden wir diese Ansicht ändern.
Dienstag, 12. Januar 2010
Euro gegenüber britischem Pfund

Euro gegenüber britischem Pfund - Euro vor Kaufsignal gegenüber britischem Pfund
Rückblick: Der Euro markierte am 13. Oktober nach einer starken Aufwärtsbewegung ein Hoch bei 0,9410 GBP. Damit setzte eine ausführliche Konsolidierung ein. Diese Konsolidierung befindet sich nun in einer entscheidenden Phase.
Das Währungspaar fiel dabei mehrmals auf den Unterstützungsbereich um 0,8871 GBP zurück, zuletzt am 04.01. Auf diesem Niveau verläuft aktuell auch der Aufwärtstrend seit September 2007. Dort drehte das Währungspaar erneut nach oben und notiert nun nahe an einem kurzfristig wichtigen Widerstand bei 0,9040 GBP.
Charttechnischer Ausblick: Gelingt EUR/GBP nun der Ausbruch über 0,9040 GBP, dann endet die Konsolidierung der letzten Wochen, eine neue Kaufwelle sollte damit einsetzen. In deren Rahmen kann das Währungspaar anschließend auf ca. 0,9156 und 0,9410 GBP ansteigen.
Sollte EUR/GBP aber dynamisch und mit einer langen schwarzen Kerze unter 0,8871 GBP abfallen, droht eine weitere Abwärtsbewegung in Richtung 0,8403 GBP.
Rückblick: Der Euro markierte am 13. Oktober nach einer starken Aufwärtsbewegung ein Hoch bei 0,9410 GBP. Damit setzte eine ausführliche Konsolidierung ein. Diese Konsolidierung befindet sich nun in einer entscheidenden Phase.
Das Währungspaar fiel dabei mehrmals auf den Unterstützungsbereich um 0,8871 GBP zurück, zuletzt am 04.01. Auf diesem Niveau verläuft aktuell auch der Aufwärtstrend seit September 2007. Dort drehte das Währungspaar erneut nach oben und notiert nun nahe an einem kurzfristig wichtigen Widerstand bei 0,9040 GBP.
Charttechnischer Ausblick: Gelingt EUR/GBP nun der Ausbruch über 0,9040 GBP, dann endet die Konsolidierung der letzten Wochen, eine neue Kaufwelle sollte damit einsetzen. In deren Rahmen kann das Währungspaar anschließend auf ca. 0,9156 und 0,9410 GBP ansteigen.
Sollte EUR/GBP aber dynamisch und mit einer langen schwarzen Kerze unter 0,8871 GBP abfallen, droht eine weitere Abwärtsbewegung in Richtung 0,8403 GBP.
US-Dollar gegenüber japanischem Yen

US-Dollar gegenüber japanischem Yen - Das wird jetzt spannend
Rückblick: Nach einem Tief bei 87,17 JPY vom 17. Dezember 2008 erholte sich der US-Dollar gegenüber dem japanischem Yen stark und zog innerhalb weniger Wochen auf ein Hoch bei 101,47 JPY an. Auf diesem Niveau drehte das Währungspaar aber im April 2009 wieder nach unten ab und fiel Ende November 2009 sogar unter 87,17 JPY ab. Dieser Rückfall war aber nicht von Dauer. In der Nähe einer unteren Pullbacklinie drehte das Währungspaar am 27.
November stark nach oben. Dies löste eine Rally an den Widerstand bei 93,57 JPY und damit an den Abwärtstrend seit April 2008 aus. Dieser Widerstandsbereich erwiese sich am Freitag als zu hohe Hürde. USD/JPY prallte zunächst ab und fällt nun auf den kurzfristigen Aufwärtstrend bei aktuell 91,80 JPY zurück.
Charttechnischer Ausblick: Durchbricht USD/JPY doch noch den Widerstandsbereich um 93,57 JPY, dann kommt es zu einem stärkeren Kaufsignal. Die Rally in USD/JYP kann dann noch einige Wochen andauern und zu Gewinnen bis ca. 97,81 und 101,47 JPY führen.
Rückblick: Nach einem Tief bei 87,17 JPY vom 17. Dezember 2008 erholte sich der US-Dollar gegenüber dem japanischem Yen stark und zog innerhalb weniger Wochen auf ein Hoch bei 101,47 JPY an. Auf diesem Niveau drehte das Währungspaar aber im April 2009 wieder nach unten ab und fiel Ende November 2009 sogar unter 87,17 JPY ab. Dieser Rückfall war aber nicht von Dauer. In der Nähe einer unteren Pullbacklinie drehte das Währungspaar am 27.
November stark nach oben. Dies löste eine Rally an den Widerstand bei 93,57 JPY und damit an den Abwärtstrend seit April 2008 aus. Dieser Widerstandsbereich erwiese sich am Freitag als zu hohe Hürde. USD/JPY prallte zunächst ab und fällt nun auf den kurzfristigen Aufwärtstrend bei aktuell 91,80 JPY zurück.
Charttechnischer Ausblick: Durchbricht USD/JPY doch noch den Widerstandsbereich um 93,57 JPY, dann kommt es zu einem stärkeren Kaufsignal. Die Rally in USD/JYP kann dann noch einige Wochen andauern und zu Gewinnen bis ca. 97,81 und 101,47 JPY führen.
Sollte USD/JPY aber unter 91,80 JPY abfallen, droht eine etwas größere Konsolidierung bis 90,70 JPY oder gar in Richtung 87,17 JPY.
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