Dienstag, 23. November 2010

Neuseeland Dollar gegenüber US-Dollar


Neuseeland Dollar gegenüber US-Dollar – Auf zu neuen Hochs

Rückblick: Nach mittelfristiger Abwärtsbewegung erreichte der Euro gegenüber der türkischen Lira im Mai ein Jahrestief bei 1,8877 TRY und startete eine spitze Kurserholung. Diese war Auftakt zu einer mehrmonatigen Seitwärtsbewegung, welche nach wie vor andauert. Innerhalb dieser Seitwärtsrange hat sich in den letzten Wochen eine zweite Seitwärtsrange zwischen 1,9535 und 2,0010 TRY ausgebildet.

Anfang November prallte EUR/TRY an der Oberkante nach unten hin ab und erreicht jetzt den Unterstützungsbereich bei 1,9425 - 1,9535 TRY. Das mittelfristige Chartbild ist tendenziell neutral zu werten.

Charttechnischer Ausblick: Inmitten der neutralen Handelsspanne der letzten Monate besteht kein akuter Handlungsbedarf, neue Handelssignale müssen abgewartet werden. Erfolgt jetzt ein Rückfall per Tagesschluss unter 1,9425 TRY, könnte der Euro kurzfristig weiter abwerten gegenüber der Lira und bis ans Jahrestief bei 1,8877 TRY zurückfallen. Auch ein leichtes Unterschreiten des Tiefs und ein Rückfall bis 1,8645 - 1,8700 TRY wären möglich.

Erst ein Anstieg per Tagesschluss über 2,0010 TRY würde jetzt eine neue Aufwärtsbewegung bis zum zentralen Widerstandsbereich bei 2,0430 - 2,0485 TRY möglich machen. Größere Kaufsignale entstehen erst oberhalb von 2,0500 TRY.

Dienstag, 16. November 2010

US-Dollar gegenüber japanischem Yen


US-Dollar gegenüber japanischem Yen – Bullen versuchen ein Kaufsignal!

Rückblick: Der US-Dollar erreichte im Zuge der langfristigen Abwärtsbewegung gegenüber dem japanischen Yen Ende Oktober beinahe das Tief aus 1995 bei 79,80 JPY. Nach einer Stabilisierungsphase startete Anfang November schließlich eine Kurserholung, wobei die mittelfristige Abwärtstrendlinie gebrochen wurde.

Jetzt attackiert das Währungspaar den Kreuzwiderstand aus Horizontalwiderstand und EMA50 (blau) bei 82,67 - 82,87 JPY. Das sehr kurzfristige Chartbild hat seit Langem wieder leicht bullische Tendenz.

Charttechnischer Ausblick: Der US-Dollar zeigt kurzfristig Stärke gegenüber dem japanischen Yen, ob ein neues Kaufsignal aber gelingt, bleibt abzuwarten. Erst eine nachhaltige Rückkehr über 82,87 JPY würde jetzt eine größere Kurserholung bis an den Widerstandsbereich bei 85,92 - 86,29 JPY einleiten. Oberhalb von 86,29 JPY entsteht ein Kaufsignal mit Ziel bei 88,84 JPY.

Bei einem Tagesschluss unterhalb von 81,40 JPY hingegen wäre wieder Vorsicht angebracht, ein Abverkauf zum Tief aus 1995 bei 79,80 JPY kann dann folgen. Rutscht USD/JPY nachhaltig, also auf Wochen- und Monatsschlussbasis unter 79,00 JPY zurück, droht mittel- bis langfristig eine weitere Abwertung des US-Dollars.

Britisches Pfund gegenüber US-Dollar


Britisches Pfund gegenüber dem US-Dollar - Käufer müssen jetzt Stärke zeigen

Rückblick: Das britische Pfund brach im Juli gegenüber dem US- Dollar über den mittelfristigen Abwärtstrend aus und kletterte bis 1,5997 USD im August. Nach einer ausgedehnten Zwischenkorrektur bis an die 1,5355 USD- Markeprallte GBP/USD Mitte September dort nach oben hin ab und kletterte auf neue Hochs an eine flachere Abwärtstrendlinie bei 1,6299 USD.

Aktuell konsolidiert das Währungspaar den jüngsten Anstieg und stabilisiert sich oberhalb von 1,5997 USD. Das kurzfristige Chartbild ist neutral mit bullischer Tendenz zu werten, das mittelfristige ist klar bullisch.

Charttechnischer Ausblick: Das Pfund sollte in Kürze wieder nach oben blicken und die übergeordnete Aufwärtsbewegung gegenüber dem US-Dollar weiter fortsetzen. Geht es nachhaltig über 1,6300 USD, dürften weiter steigende Kurse bis 1,6720 und 1,7040 - 1,7150 USD folgen.

Rutscht GBP/USD allerdings per Tagesschluss unter 1,5915 USD zurück, kann es nochmals zu Kursrücksetzern bis 1,5620 - 1,5670 und darunter ggf. 1,5298 - 1,5355 USD kommen. Unterhalb von 1,5250 USD wird ein Verkaufssignal aktiv.

Dienstag, 9. November 2010

Britisches Pfund gegenüber US-Dollar


Britisches Pfund gegenüber dem US-Dollar - Viel Platz nach oben...

Rückblick: Das britische Pfund brach im Juli gegenüber dem US- Dollar über den mittelfristigen Abwärtstrend aus und kletterte bis 1,5997 USD im August. Anschließend kam es zu einer ausgedehnten Zwischenkorrektur bis an die 1,5355 USD-Marke, wo sich GBP/USD Mitte September wieder stabilisieren und nach oben drehen konnte.

Anfang November gelang dann der Ausbruch auf neue Hochs, das Währungspaar kletterte bis an eine flachere Abwärtstrendlinie bei 1,6299 USD. Aktuell setzt das Währungspaar leicht zurück an das Ausbruchslevel bei 1,5997 - 1,6106 USD. Das kurzfristige Chartbild ist bullisch zu werten.

Charttechnischer Ausblick: Der aktuelle Rücksetzer sollte idealerweise hier bei 1,5997 - 1,6106 USD enden und das Pfund gegenüber dem US-Dollar weiter aufwerten. Geht es nachhaltig über 1,6300 USD, dürften weiter steigende Kurse bis 1,6720 und 1,7040 - 1,7150 USD folgen.

Kippt GBP/USD allerdings per Tagesschluss unter 1,5880 USD zurück, droht ein Rückfall bis 1,5620 - 1,5670 und darunter ggf. 1,5298 - 1,5355 USD. Unterhalb von 1,5250 USD wird ein Verkaufssignal aktiv.

US-Dollar gegenüber Schweizer Franken


US-Dollar gegenüber dem Schweizer Franken - Wieder weit abverkauft

Rückblick:
Nach einem Wertverlust von knapp 20 % seit Juni erreichte der US-Dollar gegenüber dem Schweizer Franken Mitte Oktober bei 0,9467 CHF den tiefsten Kursstand der letzten Jahrzehnte. Eine anschließende Kurserholung führte USD/CHF anschließend bis an den zentralen Widerstandsbereich bei 0,9923 - 1,0000 CHF.

Dort prallt das Währungspaar wieder nach unten hin ab und rutscht in den Bereich des 2008er Tiefs bei 0,9614 CHF zurück. Das Chartbild ist bärisch zu werten auf sämtlichen Zeitebenen.

Charttechnischer Ausblick: Die Bären wurden mit dem tiefen Rücksetzer in der vergangenen Woche zunächst bestätigt. So lange der US-Dollar gegenüber dem Schweizer Franken unterhalb des zentralen Widerstandsbereichs bei 0,9923 - 1,0000 CHF notiert, bleibt er anfällig für einen weiteren Kursrutsch. Das Tief bei 0,9467 CHF könnte bald erreicht werden, ein nachhaltiger Rückfall darunter könnte eine weitere Abwertung bis 0,9100 und ca. 0,8850 - 0,9000 CHF einleiten.

Geht es hingegen nachhaltig über 1,0000 CHF, wäre eine Kurserholung bis 1,03800 - 1,0440 CHF möglich. Oberhalb davon liegt bei 1,0897 CHF die nächste Hürde.

Mittwoch, 3. November 2010

US-Dollar gegenüber kanadischem Dollar


US-Dollar gegenüber kanadischem Dollar – Er wird wieder fallen gelassen

Rückblick: Der US-Dollar erreichte nach einer mittelfristigen Abwärtsbewegung ein Jahrestief bei 0,9934 CAD im April und startete dann eine Kurserholung bis an die 1,0851 CAD-Marke. Im Anschluss daran pendelt sich das Währungspaar volatil seitwärts ein, ein klarer Trend konnte sich nicht etablieren.

Jetzt notiert USD/CAD wieder am unteren Ende der Seitwärtsrange, eine deutliche Erholung von Mitte Oktober wird jetzt wieder abverkauft. Das kurzfristige Chartbild ist neutral mit bärischer Tendenz zu werten.

Charttechnischer Ausblick: Neue Handelssignale bleiben weiterhin abzuwarten. Die erneute Schwäche des US-Dollars spricht im Moment aber für die Bären. Kippt der US-Dollar gegenüber dem kanadischen Dollar nachhaltig unter 1,0060 CAD zurück, sollte das Tief bei 0,9934 CAD schnell erreicht werden. Unterhalb davon liegt bei 1,9715 CAD eine weitere Unterstützung.

Erst ein Anstieg per Tagesschluss über 1,0270 CAD, dann wäre eine weitere Erholung bis 1,0379 - 1,0394 und 1,05,30 CAD möglich. Oberhalb von 1,0530 CAD kann ein erneuter Anlauf auf die 1,0851 CAD-Marke folgen.

US-Dollar gegenüber japanischem Yen


US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen – Neues Jahrestief … Mal wieder

Rückblick: Der US-Dollar zeigt sich gegenüber dem starken Yen bereits seit Mitte 2007 in einer starken Abwärtsbewegung. Auch in diesem Jahr geht es nach anfänglicher Seitwärtsbewegung wieder deutlich bergab, das Währungspaar erreicht die tiefsten Kursstände seit Mitte der 90er.

Gestern erreichte USD/JPY erst ein neues Mehrjahrestief bei 80,30 JPY und startete nach einem kurzen Kurssprung eine Stabilisierungsphase. Das Chartbild ist insgesamt sehr bärisch zu werten, USD/JPY notiert am Jahrestief und nur knapp oberhalb des mittelfristigen Abwärtsziels am Tief aus 1995 bei 79,80 JPY.

Charttechnischer Ausblick: Der US-Dollar bleibt gegenüber dem Yen kurzfristig noch anfällig für einen weiteren Kursrücksetzer bis 79,50 - 79,80 JPY, wo bei direktem Erreichen eine Kurserholung starten sollte. Ob es zu einer größeren Trendwende nach oben hin kommt, ist ungewiss und bleibt abzuwarten. Rutscht USD/JPY nachhaltig, also auf Wochen- und Monatsschlussbasis unter 79,00 JPY zurück, droht mittel- bis langfristig eine weitere Abwertung des US-Dollars.

Geht es per Tagesschluss über 81,40 JPY, wäre eine kurzfristige Erholung bis 82,70 - 83,15 JPY möglich. Erst eine nachhaltige Rückkehr über 83,00 JPY würde jetzt eine größere Kurserholung bis an 85,92 - 86,29 JPY einleiten.

US-Dollar gegenüber Schweizer Franken


US-Dollar gegenüber dem Schweizer Franken – Erholung stößt an ihre Grenzen

Rückblick: Im Juni startete der US-Dollar gegenüber dem Schweizer Franken einen starken Abwärtstrend, in der Spitze verlor die amerikanische Währung knapp 20 % an Wert. Mitte Oktober wurde dann auch das 2008er Tief bei 0,9614 CHF unterschritten. Bei 0,9467 CHF wurde der tiefste Kursstand des US-Dollars in den letzten Jahrzehnten markiert und eine Kurserholung gestartet.

In der vergangenen Woche gelang dann der Bruch der mittelfristigen Abwärtstrendlinie, bis an den zentralen Widerstandsbereich bei 0,9923 - 1,0000 CHF erholte sich das Währungspaar. Heute prallt es daran nach unten hin ab. Das sehr kurzfristige Chartbild ist neutral zu werten, das mittelfristige ist bärisch.

Charttechnischer Ausblick: Trotz des Abwärtstrendbruchs bleibt die Situation angespannt, so lange der US-Dollar gegenüber dem Schweizer Franken unterhalb des zentralen Widerstandsbereichs bei 0,9923 - 1,0000 CHF notiert. Hier könnte die Erholung nämlich schon enden im bärischsten Falle und jetzt Rücksetzer bis 0,9670 - 0,9710 oder sogar 0,9614 CHF folgen. Fällt USD/CHF unter 0,9600 CHF per Tagesschluss zurück, könnte eine weitere Abwertung bis 0,9250 und ca. 0,8900 - 0,9000 CHF in den kommenden Wochen folgen.

Geht es hingegen nachhaltig über 1,000 CHF, wäre eine Kurserholung bis 1,03800 - 1,0440 CHF möglich. Oberhalb davon liegt bei 1,0897 CHF die nächste Hürde.

Montag, 25. Oktober 2010

Britisches Pfund gegenüber US-Dollar


Britisches Pfund gegenüber US-Dollar – Jetzt wieder aufwärts?

Rückblick: Das britische Pfund konnte im Zuge der steilen Rally des Sommers gegenüber dem US-Dollar über den mittelfristigen Abwärtstrend ausbrechen und bis 1,5997 USD ansteigen. Anschließend startete eine Zwischenkorrektur bis 1,5298 USD, wo im September eine Bodenbildung stattfand.

Es kam wieder Kaufdruck auf, GBP/USD versuchte einen Ausbruch über das Hoch bei 1,5997 USD. Dieser scheiterte jedoch, das Währungspaar kippte wieder nach unten. Jetzt stabilisiert sich das Pfund an der 1,5670 USD-Marke und dem EMA50 (blau). Das kurzfristige Chartbild ist neutral einzustufen, das mittelfristige ist klar bullisch zu werten.

Charttechnischer Ausblick: Hier bei 1,5670 USD sollte sich das Pfund gegenüber dem US-Dollar stabilisieren und idealerweise direkt wieder nach oben drehen. Kann GBP/USD hingegen wieder nachhaltig über 1,5880 und dann 1,6106 USD ansteigen, werden weiter steigende Kurse bis 1,6330 und später dann 1,6720 und 1,7040 - 1,7150 USD möglich.

Kippt GBP/USD allerdings per Tagesschluss unter 1,5640 USD zurück, droht ein Rückfall bis 1,5298 - 1,5355 USD. Unterhalb von 1,5250 USD wird ein Verkaufssignal aktiv.

US-Dollar gegenüber Schweizer Franken


US-Dollar gegenüber dem Schweizer Franken - Kommt wieder Verkaufsdruck auf?

Rückblick: Der US-Dollar befindet sich seit Juni gegenüber dem Schweizer Franken in einem starken Abwärtstrend und rutschte dabei Mitte Oktober unter das 2008er Tief bei 0,9614 CHF zurück. Bei 0,9467 CHF wurde der tiefste Kursstand des US-Dollars in den letzten Jahrzehnten markiert.

In den vergangenen Tagen kam es dann zu einer Kurserholung, wobei das 2008er Tief bei 0,9614 CHF wieder überschritten wurde. An der mittelfristigen Abwärtstrendlinie kommt die Erholung nun ins Stocken. Das sehr kurzfristige Chartbild ist neutral zu werten, das mittelfristige ist bärisch.

Charttechnischer Ausblick: Der Fehlausbruch unter das 2008er Tief steht dem intakten Abwärtstrendgegenüber. Prinzipiell hätten die Bären damit noch etwas bessere Chancen. Fällt der US- Dollars gegenüber dem Schweizer Franken unter 0,9572 CHF per Tagesschluss zurück, sollte eine weitere Abwertung bis 0,9250 und ca. 0,8900 - 0,9000 CHF in den kommenden Wochen folgen.

Geht es wieder nachhaltig über 0,9950 CHF, wäre eine Kurserholung bis 1,0170 - 1,02660 und 1,0420 - 1,0460 CHF möglich. Oberhalb davon liegt bei 1,0897 CHF die nächste Hürde.

Australischer Dollar gegenüber US-Dollar


Australischer Dollar gegenüber US-Dollar - Neue Hochs stehen an

Rückblick: Der australische Dollar befindet sich seit Juni in einer steilen Aufwärtsbewegung gegenüber dem US-Dollar und durchbrach die Hochs aus 2009 und 2008. Damit bleibt der australische Dollar eine der stärksten Währungen derzeit.

Bei 1,0002 USD wurde Mitte Oktober der höchste Kursstand der letzten Jahrzehnte markiert. Der anschließende Rücksetzer wird nun wieder gekauft, AUD/USD nähert sich dem Jahreshoch. Das Chartbild ist bullisch zu werten.

Charttechnischer Ausblick: Der australische Dollar sollte die Rally jetzt weiter fortsetzen, die Oberkante des Aufwärtstrendkanals bei 1,0140 - 1,0200 USD sollte in Kürze erreicht werden. Später liegen im Bereich bei 1,0500 - 1,0600 USD die nächsten Zwischenziele.

Kippt AUD/USD per Tagesschluss hingegen unter 0,9660 USD zurück, müssten Kursrücksetzer bis 0,9406 - 0,9460 USD eingeplant werden. Erst unterhalb von 0,9400 USD droht eine größere Zwischenkorrektur.

Dienstag, 19. Oktober 2010

US-Dollar gegenüber japanischem Yen


US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen kennt nur eine Richtung...

Rückblick: Der US-Dollar fällt und fällt gegenüber dem starken Yen, bereits seit Mitte 2007 geht es konstant bergab. Mitte September erreichte USD/JPY ein neues Mehrjahrestief bei 82,87 JPY an der fallenden Unterstützungslinie, welche unter die Tiefs der letzten Jahre gelegt wurde, und startete dort eine kurze Erholung.

Am zentralen Kreuzwiderstand bei 85,81 - 86,29 JPY kam jedoch sofort wieder Verkaufsdruck auf, der US-Dollar rutschte unter das Jahrestief und die fallende Unterstützungslinie zurück. Seit dem geht der Kursrutsch unvermindert weiter. Der übergeordnete Abwärtstrend ist intakt, das Chartbild ist bärisch.

Charttechnischer Ausblick: Der US-Dollar nähert sich gegenüber dem Yen dem langfristigen Abwärtsziel des Tief aus 1995 bei 79,80 JPY, wo bei direktem Erreichen eine Kurserholung starten sollte. Ob es zu einer größeren Trendwende nach oben hin kommt, ist ungewiss und bleibt abzuwarten. Rutscht USD/JPY nachhaltig, also auf Wochen- und Monatsschlussbasis unter 78,00 JPY zurück, droht mittel- bis langfristig eine weitere Abwertung des US-Dollars.

Kurzfristige Erholungen bis 82,70 - 83,15 JPY würden das Chartbild zunächst nicht aufhellen. Oberhalb von 83,60 JPY wäre eine Kurserholung bis 84,70 - 84,81 und ggf. 86,00 - 86,29 JPY möglich. Erst eine nachhaltige Rückkehr über 86,29 JPY würde jetzt ein erstes, kleines Kaufsignal liefern und steigende Kurse bis 88,84 - 89,25 JPY einleiten.

Britisches Pfund gegenüber US-Dollar


Britisches Pfund gegenüber US-Dollar – Nach Fehlausbruch zunächst abwarten...

Rückblick:
Das britische Pfund vollzog gegenüber dem US-Dollar von Mai bis August eine steile Rally bis 1,5997 USD und brach dabei über den mittelfristigen Abwärtstrend aus. Anschließend startete eine Zwischenkorrektur bis 1,5298 USD, wo im September eine Bodenbildung stattfand.

In den letzten Wochen ging es wieder deutlich bergauf, vergangene Woche erreichte GBP/USD ein neues Rallyhoch. Der Ausbruch über das Hoch bei 1,5997 USD war jedoch nicht nachhaltig, heute rutscht das Währungspaar wieder deutlich zurück. Das kurzfristige Chartbild ist mit dem heutigen Rückfall zunächst neutral einzustufen, das mittelfristige ist klar bullisch zu werten.

Charttechnischer Ausblick: Der Fehlausbruch nach oben mahnt kurzfristig zur Vorsicht. Eine weitere Konsolidierung innerhalb des mittelfristigen Aufwärtstrends könnte jetzt folgen. Bis 1,5670 - 1,5730 USD könnte das Pfund jetzt problemlos zurücksetzen, unterhalb davon droht ein erneuter Rückfall bis 1,5298 - 1,5355 USD.

Kann GBP/USD hingegen wieder nachhaltig über 1,6000 USD ansteigen, werden weiter steigende Kurse bis 1,6330 und später dann 1,6720 und 1,7040 - 1,7150 USD möglich.

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Marktanalyse

Wirtschafts News


USD - Dollar-Kursverluste nach Geldpolitik-Straffung in Singapur

Der US-Dollar markierte am Donnerstag neue Tiefstände gegen eine Vielzahl der Hauptwährungen. Händler verwiesen unter anderem auf Nachrichten aus Singapur als Auslöser für den Verkaufsdruck, unter dem sich der Dollar am Nachmittag befand: Nach Angaben der monetären Behörde, Monetary Authority of Singapore (MAS), sei eine Straffung der Geldpolitik in Singapur geplant.

Dabei, so die MAS, soll eine Aufwertung der Landeswährung gegenüber einem Währungskorb zugelassen und das handelsgewichtete Währungsband leicht erweitert werden. Zum Wochenstart hatte bereits die US-Notenbank Federal Reserve zusätzliche konjunkturelle Maßnahmen in Aussicht gestellt und somit den Weg für weitere quantitative Lockerungen frei gemacht.

Im asiatischen Handel Mittwochnacht, rutschte der US-Dollar um 0,6% gegen den Japanischen Yen ab. Das Währungspaar notiert erneut in der Nähe seines Allzeit-Tiefs bei 81,28. Die aktuelle Unterstützung liegt im Bereich 81,30 - 81,40, während der USD wiederholt am Widerstand bei 82,40 scheitert. Anleger erwarten zunächst keine erneute Intervention aus Tokio, jedoch wächst in den USA mit jeder negativen Nachricht zur US-Konjunktur der Druck auf die US-Notenbank, geldpolitische Maßnahmen zu ergreifen.

Jegliche Hinweise auf eine bestehende Konjunkturschwäche in den USA führen am Markt aktuell zu Dollar-Verkäufen. Händler sollten Fundamentaldaten aus Übersee gut im Auge behalten.



EUR - Euro klettert auf 8-Monatshoch

Der Euro markierte am Donnerstagmorgen ein 8-Monatshoch gegen den US-Dollar. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag hat der Kurs des Währungspaares EUR/USD erstmals die Marke von 1,40 nachhaltig durchbrechen können. Mit Kursverlusten reagierte der USD auf die Ankündigung der monetären Behörde in Singapur über die geplante Straffung ihrer Geldpolitik. Der EUR kletterte zum USD sprunghaft um 0,9 % auf $1,4086 und erreichte zuvor $1,4095 in der Spitze. Damit markierte die europäische Einheitswährung ihren höchsten Stand in 8 Monaten gegenüber dem Dollar.

Zum Pfund Sterling legte der Euro um 0,2% zu und schloss hier bei der Marke von 88,23. Mit einer Notierung bei 0,8839 erreichte der EUR bereits am Mittwoch ein neues 5-Monatshoch. Scheitert die Gemeinschaftswährung nicht am Widerstand bei 0,90, könnten die Kursgewinne ausgebaut werden.

Die europäische Leitwährung bleibt aktuell auf höchstem Leistungsniveau gegenüber anderen Hauptwährungen. Zum USD bricht der EUR die technische Schlüsselmarke bei $1,4050 und könnte nun in den kommenden Wochen die Marke bei $1,4300 testen, so Analysten.



JPY - Yen erklimmt 15-Jahreshoch

Heut Morgen markierte Japans JPY mit 81,04 wieder ein neues 15-Jahreshoch zum USD. Als Triebfeder für die kräftige Abwertung des Dollar gilt die gestrige Ankündigung der Zentralbank von Singapur, eine straffere Geldpolitik anzustreben. Damit versucht die Notenbank gegen die inflationären Tendenzen anzugehen.

Das Währungspaar USD/JPY sackte im Anschluss bis auf sein niedrigstes Niveau seit April 1995 ab und schloss letztendlich bei 81,32 Yen von zuvor 81,81.


Technische News

EUR/USD
Die Bollinger Bands der 4-Stunden-Chart verdichten sich, was bedeuten könnte, dass volatile Bewegungen einsetzen. Dies lässt sich auch an weiteren Indikatoren des Paares erkennen, die überwiegend im neutralen Bereich schwanken und somit einen größeren Kurssprung signalisieren. Der MACD der Stunden- und Tages-Chart kreuzt wiederum abwärts, was bedeuten könnte, dass ein gewisses Maß an Abwärtsdruck besteht. Verkaufen ist womöglich die für heute zu bevorzugende Strategie.


GBP/USD
Aktuell scheint sich der Preis dieses Paares im überkauften Bereich des RSI auf der 4-Stunden-Chart zu bewegen. Dies kann als Zeichen für Abwärtsdruck gedeutet werden. Auch das Abwärtskreuzen des MACD auf der Stunden-Chart bestätigt diese Neigung. Der Slow Stochastic der Tages-Chart scheint kurz davor, aufwärts zu kreuzen und bestätigt somit sich ankündigende Aufwärtstendenzen. Kaufen könnte hier heute von Vorteil sein.


USD/JPY
Auf der Tages-Chart wird deutlich, dass sich dieses Paar nach wie vor in einer rückläufigen Anordnung befindet. Jedoch bewegt sich der RSI der 4-Stunden-Chart bereits im überverkauften Bereich, was bedeuten könnte, dass sich schon bald eine Preiskorrektur nach oben einstellt. In diesem Fall ist es voraussichtlich von Vorteil, bei eng gesetzten Stopps zu kaufen, sobald das Brechen aufwärts einsetzt.


USD/CHF
USD/CHF legt ähnliche Tendenzen wie das Währungspaar EUR/USD an den Tag. Auch hier verengen sich die Bollinger Bands auf der Stunden-Chart. Jedoch zeichnet sich in diesem Fall Aufwärtsdruck ab. Auf steigende Kurse zu setzen, könnte für die nächsten Handelsstunden eine gute Entscheidung sein.


Gold
Die Goldpreise sind innerhalb der letzten zwei Tage deutlich gestiegen und erreichen mittlerweile $1377 pro Unze. Dennoch verdeutlicht das Abwärtskreuzen des Slow Stochastic auf der Stunden-Chart, dass eine Kurskorrektur abwärts bevorstehen könnte. Hier könnte sich Forex -Anlegern eine großartige Gelegenheit bieten, bei diesem Trend jetzt, zu einem äußerst frühen Zeitpunkt, einzusteigen.

Montag, 11. Oktober 2010

US-Dollar gegenüber Schweizer Franken


US-Dollar gegenüber Schweizer Franken - Neue Tiefs nur eine Frage der Zeit...

Rückblick: Der US-Dollar wertet massiv ab gegenüber dem Schweizer Franken, seit dem Sommer rutscht das Währungspaar immer weiter in den Keller. Das Tief aus 2009 bei 0,9923 CHF wurde Ende September unterschritten.

Vergangene Woche erreichte USD/CHF dann das 2008er Tief bei 0,9614 CHF und fiel leicht darunter. Es wurde der niedrigsten Stand der letzten Jahrzehnte markiert. Aktuell versucht das Währungspaar eine Stabilisierung. Das Chartbild ist durchweg bärisch zu werten.

Charttechnischer Ausblick: Die kurzfristigen Kursmuster sind weiter bärisch zu werten, ob es direkt zu einer Kurserholung oder sogar Bodenbildung kommt, bleibt abzuwarten. Erst ein Anstieg über 0,9720 CHF per Tagesschluss würde eine Erholung bis 0,9923 - 0,9955 CHF ermöglichen. Dort könnte das Währungspaar bereits wieder nach unten kippen. Neue Kaufsignale entstehen erst oberhalb von 1,0100 CHF.

Rutscht USD/CHF auch nachhaltig unter 0,9550 CHF zurück, müssten weitere Kursabschläge bis ca. 0,9200 - 0,9300 und 0,8700 - 0,8900 CHF eingeplant werden auf mittelfristige Sicht.

US-Dollar gegenüber japanischem Yen


US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen - Abwärtsziel noch nicht erreicht

Rückblick: Innerhalb der mittelfristigen Abwärtsbewegung erreichte der US-Dollar Mitte September ein neues Mehrjahrestief gegenüber dem Yen bei 82,87 JPY. Dort prallte das Währungspaar an der fallenden Unterstützungslinie, welche unter die Tiefs der letzten Jahre gelegt wurde, nach oben hin ab und sprang dynamisch an den zentralen Kreuzwiderstand 85,81 - 86,29 JPY.

Seit dem wird der US-Dollar wieder abverkauft, das Jahrestief und die fallende Unterstützungslinie wurden in der vergangenen Woche unterschritten. Der übergeordnete Abwärtstrend ist intakt, das Chartbild ist bärisch.

Charttechnischer Ausblick: Der US-Dollar sollte weiter abwerten gegenüber dem Yen, das Ziel für die kommenden Wochen und Monate liegt am Tief aus 1995 bei 79,80 JPY. Dort könnte dann eine Kurserholung starten.

Kurzfristige Erholungen bis 82,70 - 83,15 JPY würden das Chartbild zunächst nicht aufhellen. Oberhalb von 84,00 JPY wird eine Kurserholung bis 84,70 - 84,81 und ggf. 86,00 - 86,29 JPY möglich. Erst eine nachhaltige Rückkehr über 86,29 JPY würde jetzt ein erstes, kleines Kaufsignal liefern und steigende Kurse bis 88,84 - 89,25 JPY einleiten.

Montag, 4. Oktober 2010

Marktanalyse

Wirtschafts News

USD - USD bei Tiefständen gegen Euro

Die US-Währung handelte am Montag gegen eine Reihe von Hauptwährungen bei neuen Tiefständen, nachdem der Chef Fed von New York, William Dudley, weitere Maßnahmen zur Konjunkturstützung in den USA in Aussicht stellte.

Alarmierend seien gegenwärtig insbesondere die hohe Arbeitslosigkeit und die niedrige Inflation im Land, so Dudley. Bei ihrer nächsten Sitzung am 2. und 3. November wird die Fed, über nächsten Schritte beraten. Bis dahin gilt es, die Fundamentaldaten aus den USA gut im Auge zu behalten.

Aktuell kann der USD einen Teil seiner Verluste vom vergangenen Freitag, die die US-Währung unter anderem bis auf neue Tiefstände innerhalb der letzten 8 Monate drückten, korrigieren. Am Montagmorgen macht der Dollar fast 0,2% gegen einige Hauptwährungen gut, bleibt jedoch insgesamt schwach.



EUR - EUR fällt aufgrund Verschuldungssorgen

Wieder aufkommende Sorgen um den Verschuldungsgrad der Eurostaaten bringen den Euro erneut leicht unter Druck.

Bereits in der vergangenen Woche kamen die EUR-Kursgewinne gegen den USD nach vier aufeinander folgenden Handelstagen zunächst zu einem Ende, nachdem die Financial Times berichtete, dass das Haushaltsdefizit Irlands, angesichts der geplanten Bankensanierung, bis auf ein Drittel seiner Wirtschaftsleistung steigen wird. Zum wiederholten Male rückt die europäische Schuldenkrise in den Fokus des Marktgeschehens.

Mit dem Start in die neue Handelswoche heute Morgen verbucht EUR/USD jedoch bereits erneut Gewinne und klettert bis 1,3805 in der Spitze.


JPY - BoJ-Konjunkturaussichten belasten Yen

Nach einem zuvor markierten 2-Wochenhoch gibt der Japanische Yen zu Wochenstart gegen den US-Dollar nach. Während die Börse in Tokio freundlicher schließt, verlangsamt sich der Kursgewinn des JPY gegenüber dem US-Dollar durch einen erhöhten Yen-Verkauf seitens Japanischer Importeure. Insgesamt eingetrübte Konjunkturerwartungen der BoJ belasten den JPY im Vorfeld der zweitägigen geldpolitische Sitzung der BoJ, die heute beginnt.

Gegenüber dem Euro fiel Japans Landeswährung bis auf ein 4-Monatstief. Marktteilnehmer spekulieren bereits, ob das geldpolitische Gremium der japanischen Zentralbank aufgrund von Deflation und Aufwertung der Landeswährung weitere Milliarden in das Finanzsystem pumpen wird. Im späten asiatischen Handel am Montag gaben die Notierungen an der Börse in Tokio stärker nach. Händler führten die erhöhte Nervosität im Vorfeld der Zinsentscheidung der BoJ am Dienstag als Beweggrund an.


Technische News

EUR/USD
Die Tages-Chart signalisiert zusätzliche Aufwärtstendenzen für EUR/USD. Der RSI verdeutlicht, dass sich der Preis des Paares im überverkauften Bereich bewegt, was auf weitere Preisbewegungen nach oben hinweist. Anlegern könnte sich eine gute Gelegenheit bieten, jetzt bei deutlichen Aufwärtstendenzen auf steigende Kurse zu setzten.

GBP/USD
Auf der Stunden-Chart verengen sich die Bollinger Bands, was auf ein mögliches Brechen der gegenwärtigen Handelsspanne deutet. Auf der Tages-Chart ist zu erkennen, dass sich der aktuelle Preis im unteren Bereich der Bollinger Bands eingefunden hat, was die Wahrscheinlichkeit eines Ausbruchs erhöht. Für Händler könnte es sich lohnen, bei diesem Währungspaar zur Gewinnmitnahme beim 1,5850-Widerstand zu kaufen.

USD/JPY
Bei diesem Paar sind Anzeichen einer bevorstehenden Kurskorrektur zu erkennen. Auf der Tages-Chart kreuzt der Slow Stochastic-Oszillators abwärts, was auf eine rückläufige Preiskorrektur deutet. Dies wird durch den RSI bestätigt, der sich auf der Chart im überverkauften Bereich eingefunden hat und einen möglichen Abwärtstrend signalisiert. Bei diesem Paar heute auf fallende Kurse zu setzen, könnte die richtige Entscheidung sein.

USD/CHF
Dieses Paar befindet sich inmitten eines äußerst starken Abwärtstrends, der seit drei Tagen anhält. Auf lange Sicht scheint dieser, weiteres Potenzial in sich zu tragen. Innerhalb eines kürzeren Zeitrahmens könnte eventuell eine minimale Preiskorrektur nach oben einsetzen, bevor sich der Abwärtstrend schließlich fortsetzt. Bei Höchstständen zu verkaufen, könnte heute eine gute Entscheidung sein.


Silber
Der äußerst intensive Aufwärtstrend setzt sich für Silber fort. Die technischen Indikatoren sowohl auf der Tages- als auch auf der 4-Stunden-Chart weisen auf eine aufwärts gerichtete Tendenz, während das Momentum hoch ist. Hier bietet sich Forex -Händlern womöglich eine großartige Gelegenheit, sich die Aufwärtstendenzen zu Nutze zu machen, die nach wie vor ihre Gültigkeit für den Rohstoff zu haben scheinen.

Mittwoch, 29. September 2010

Marktanalyse

Wirtschafts News

USD - Spekulationen um Interventionen der US-Notenbank

Die Spekulationen um weitere konjunkturstützende Maßnahmen seitens der US-Notenbank Federal Reserve nehmen am Markt zu. Marktbeobachter zeigten sich am Dienstag besorgt angesichts der anhaltend unsicheren Lage in den USA. Dass die Konjunkturerholung in Amerika wenn überhaupt nur schleppend voranschreitet, verdeutlichte gestern der aktuelle Bericht zum Verbrauchervertrauen des Conference Board. Nach Angaben des Forschungsinstituts Conference Board ist das US-Verbrauchervertrauen im September mit 48,5 Punkten eingebrochen. Experten hatten einen Indexstand von 52,5 erwartet. Gemäß dem Konsumklima lassen sich die Konsumausgaben im Land einschätzen, die rund zwei Drittel der US-Wirtschaftsleistung entsprechen. Die US-Notenbank erklärte sich bereits in der vergangenen Woche dazu bereit, bei Bedarf weitere Maßnahmen zur Stützung der konjunkturellen Erholung zu ergreifen.

USD/CHF erreichte gestern seinen niedrigsten Stand seit März 2008. Aktuell handelt das Währungspaar um die Marke von 0,9760. Zum Japanischen Yen markiert der USD trotz BoJ-Intervention erneut Tiefstände. USD/JPY schwankt aktuell um 83,87, mehr als 30 Punkte unterhalb der Notierung am Dienstagnachmittag.

Für heute erwarten Analysten eine Fortsetzung der USD-Talfahrt. In Bezug auf das um 11:30 Uhr zur Veröffentlichung ausstehende Schweizer KOF-Konjunkturbarometer (September) gehen Experten von einem Rückgang des Zählerstandes im Vergleich zum Vormonat aus. Dennoch ist es eher unwahrscheinlich, dass die US-Währung ihre gestrigen Verluste gegenüber dem Schweizer Franken ausgleichen kann. Bernanke und seine Währungshüter könnten schon bald die Notenpresse wieder anwerfen, um der schwachen Konjunktur im Land unter die Arme zu greifen, so Händler.



EUR - Große EUR-Gewinne an intensivem Handelstag

Als einer der großen Gewinner der anhaltenden Marktunsicherheit galt auch gestern wieder die europäische Einheitswährung Euro, für die es am Dienstag erneut steil bergauf ging. Die gewinnträchtige Währung erreichte nach anfänglich leichten Kursverlusten bis unter die Marke von 1,3400, 1,3595 in der Spitze.

Dabei machte das Währungspaar EUR/USD nahezu 200 Punkte in einigen wenigen Handelsstunden gut. Zur Überraschung vieler Händler, setzten hier nach der starken Aufwertung nur geringfügig Kurskorrekturen ein. Gegenwärtig wird das beliebte Kurspaar um die Marke von 1,3580 gehandelt. Zum Yen wertete der Euro im selben Zeitraum um mehr als 100 Punkte auf. Das Währungspaar EUR/JPY stabilisiert sich momentan um die Marke von 113,85.

Marktbeobachter gehen auch heute von weiteren Kursgewinnen beim Euro aus. Ein Mangel an Konjunkturdaten aus den USA wird die Aufwärtstendenzen des Dollar aufrechterhalten. Händler sollten jeglichen Äußerungen der US-Notenbank gegenüber, in Bezug auf mögliche konjunkturstützende Schritte, aufmerksam bleiben. Die Unsicherheit rund um das Thema „neues Konjunkturpaket aus Übersee“ stützt derzeit die europäische Gemeinschaftswährung.



JPY - Yen macht weiter Boden gegen USD gut

Das Währungspaar USD/JPY rutschte am gestrigen Dienstag deutlich unter die Marke von 84,00. Trotz der Intervention der Japanischen Notenbank BoJ in der vergangenen Woche markiert der US-Dollar neue Tiefstände gegenüber dem JPY. Erneut unter Druck geriet der USD gestern nach Veröffentlichung des US-Verbrauchervertrauen des Conference Board. Der Indexstand für September enttäuschte die Erwartungen der Experten. Marktbeobachter gehen davon aus, dass die JPY-Stärke weiterhin anhalten wird und spekulieren über ein erneutes Eingreifen seitens der BoJ. Da Japans Wirtschaft stark vom Export abhängt, zeigt sich die BoJ zunehmend über die Entschleunigung des Exports im Land besorgt, der in den vergangenen Jahren stets eine Erholung der japanischen Wirtschaft bewirkt hatte.

Da nicht davon auszugehen ist, dass die BoJ noch heute interveniert, wird der Yen seinen Aufwärtstrend gegen den Dollar voraussichtlich fortsetzen, insbesondere angesichts der anhaltenden Spekulationen um konjunkturstützende Maßnahmen seitens der Fed. Gegen den EUR und Schweizer Franken verzeichnet der JPY derzeit Kursverluste. Aufgrund der gegenwärtig am Markt vorherrschenden Risikobereitschaft könnte Japans Yen zunächst gegen Risikowährungen auf Talfahrt bleiben.


Technische News

EUR/USD
Ein Großteil der technischen Indikatoren zeigt das Paar im überkauften Bereich an. Eine Kurskorrektur nach unten ist für heute wahrscheinlich. Der RSI der 8-Stunden-Chart befindet sich direkt im Oberbereich der oberen Widerstandslinie, während der Slow Stochastic auf der 4-Stunden-Chart kurz davor steht, abwärts zu kreuzen. Händler sollten bei diesem Währungspaar bevorzugt auf fallende Kurse setzen.

GBP/USD
Nach einem intensiven Handelstag gestern, zeigen die meisten technischen Indikatoren dieses Währungspaar im neutralen Bereich an. Dazu zählen der RSI der 4-Stunden-Chart sowie der Slow Stochastic der 8-Stunden-Chart. Anleger sollten hier weitere Entwicklungen zunächst abwarten, bevor sie diesem Markt beitreten.

USD/JPY
Der RSI der 4- und 8-Stunden-Chart verdeutlicht, dass dieses Paar aktuell stark überverkauft ist. In der Regel ist dies ein Anzeichen dafür, dass hier eine Kurskorrektur nach oben unmittelbar bevorsteht. Händler sollten bei USD/JPY heute bevorzugt bei eng gesetzten Stopps auf steigende Kurse setzen.

USD/CHF
Nach den deutlichen Kursverlusten gestern geben die technischen Indikatoren wieder Anzeichen einer Kurskorrektur nach oben aus. Der RSI der 4-Stunden-Chart und der MACD der 8-Stunden-Chart zeigen jeweils das Paar im überverkauften Bereich an. Kaufen könnte heute die zu bevorzugende Strategie sein.

Dienstag, 21. September 2010

US-Dollar gegenüber Schweizer Franken


US-Dollar gegenüber Schweizer Franken - Was kommt jetzt?

Rückblick: Der US-Dollar befindet sich gegenüber dem Schweizer Franken seit dem Jahreshoch bei 1,1724 CHF Anfang Juni in einer starken Abwertungsphase, das Währungspaar rutschte nach dem Bruch des zentralen Unterstützungsbereichs bei 1,0800 - 1,0900 CHF immer weiter nach unten.

Vergangene Woche erreichte USD/CHF beinahe das Tief aus 2009 bei 0,9923 CHF, knapp oberhalb davon startete eine Kurserholung. Heute kommt wieder Verkaufsdruck auf, das Chartbild ist durchweg bärisch zu werten.

Charttechnischer Ausblick: Sehr kurzfristig bleibt ein Handelssignal abzuwarten. Im Bereich des 2009er Tiefs wäre zwar eine Stabilisierung und Gegenbewegung nach oben hin möglich, allerdings ist die Kursstärke des Franken weiterhin nicht zu unterschätzen. Erst ein Tagesschluss oberhalb von 1,0200 würde eine kurzfristige Erholung einleiten, bis 1,0340 - 1,0350 und 1,0510 - 1,0530 könnte das Währungspaar dann ansteigen. Größere Kaufsignale entstehen erst oberhalb von 1,0900 CHF.

Kommt hingegen sofort wieder Verkaufsdruck auf, würde bei einem nachhaltigen Abrutschen unter 0,9900 CHF das Tief aus 2008 bei 0,9614 CHF in Reichweite rücken. Spätestens dort sollte dann eine ausgedehntere Kurserholung möglich werden.

Australischer Dollar gegenüber kanadischen Dollar


Australischer Dollar in kanadischen Dollar - Enormer Kaufdruck

Rückblick: Der australische Dollar befindet sich seit dem Jahrestief bei 0,8579 CAD Anfang Juni in einer starken Aufwärtsbewegung, die Verluste des starken Kursrutsches im Mai wurden wieder vollständig kompensiert.

Die Rückkehr über 0,9500 CAD hat ein kleines Kaufsignal ausgelöst. Nach einem Rücksetzer bis fast an das Ausbruchslevel bei 0,9447 CAD zieht das Währungspaar jetzt wieder stark an und schießt auf neue Rallyhochs hinaus. Die Hochs aus 2008 und 2009 bei 0,9868 - 0,9916 CAD rücken in Reichweite.

Charttechnischer Ausblick: Idealerweise sollte die laufende Rallybewegung noch weiter bis zu den Hochs aus 2008 und 2009 bei 0,9868 - 0,9916 CAD fortgesetzt werden. Von dort aus könnte der australische Dollar zunächst korrigieren gegenüber dem kanadischen Dollar und bis 0,9700 und 0,9615 CAD zurücksetzen. Geht es früher oder später auch über 1,0000 CAD, wird ein Kaufsignal mit erstem Ziel bei 1,0500 - 1,0600 CAD ausgelöst.

Unterhalb von 0,9550 CAD wird ein Rücksetzer bis 0,9447 CAD möglich. Kippt AUD/CAD hingegen wieder per Tagesschluss unter 0,9430 CAD zurück, wird eine tiefe Zwischenkorrektur bis 0,9210 - 0,9236 CAD wahrscheinlich.