Wirtschafts News
USD - Dollar gibt gegen EUR nach
Schwache Konjunkturdaten belasteten am gestrigen Dienstag abermals den Greenback. Der Euro handelte gegenüber dem US-Dollar im Tagesverlauf fester. Die europäischen Börsen lagen bei Handelsschluss in der Gewinnzone. Auch die Stimmung an der Wall Street war trotz enttäuschender US-Konjunkturdaten verhältnismäßig gut.Die Zahl der Baugenehmigungen in den USA ist im Juli um 3,1% gegenüber dem Vormonat zurückgegangen, während Experten einen Anstieg um 2,1% erwartet hatten. Die Zahl der US-Baubeginne für Juli wurde mit 546.000 ausgegeben. Die Prognose lag hier bei einem Anstieg auf 560.000, nach 549.000 im Vormonat.Positive Impulse lieferte jedoch die Kernrate der Erzeugerpreise, die um 0,3% gestiegen ist, während Analysten mit einem Anstieg um lediglich 0,1% gerechnet hatten. In der Folge war die Nachfrage nach als vergleichsweise sichere Anlage geltenden US-Anleihen gedämpft. Außer den um 16:30 Uhr zur Veröffentlichung ausstehenden US-Rohöllagerbeständen des US-Energieministeriums bleibt es aus USD-Konjunkturdatensicht heute ruhig. Händler sollten die US-Aktienmärkte aufmerksam verfolgen, da der Dollar jüngst in inverser Beziehung zu den Bewegungen an den Aktienmärkten zu stehen scheint. Abzuwarten bleibt, ob sich EUR/USD heute erneut seinem nächsten Widerstand bei 1,3000 nähert.
EUR - Käufe spanischer und irischer Staatsanleihen stützen EUR
Die europäische Gemeinschaftswährung EUR wertete gestern gegenüber einem Großteil der Hauptwährungen auf, nachdem positiv verlaufene Auktionen spanischer und irischer Staatsanleihen am Dienstag auf gute Aufnahmen trafen und die Märkte beruhigten. Zu Handelsschluss wurde der EUR zum USD fester gehandelt. EUR/USD notierte bei 1,2890 und erholte sich bis auf 109,95 von seinem 7-Wochentief gegenüber dem Japanischen Yen.Die europäische Gemeinschaftswährung konnte sich jedoch nicht über der Marke von $1,29 halten. Nach wie vor machen die hohen Staatsschulden der Euroländer vielen Händlern Sorgen. Der Index der ZEW-Konjunkturerwartungen ging im August von 21,2 Zählern im Vormonat auf 14 Punkte zurück, so das Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim.Trotz negativem Ausblick fiel die Bewertung der aktuellen Konjunkturlage in Deutschland im August deutlich besser aus. Der entsprechende Indikator kletterte um 29,7 Zähler auf 44,3 Punkte.
JPY - Uneinheitlicher Handel für Yen gegenüber Hauptwährungen
Der Yen schloss am gestrigen Handelstag uneinheitlich gegenüber übrigen Hauptwährungen. Dabei blieb Japans Währung überwiegend unverändert gegenüber dem CHF und notierte hier um die Marke von 81,95. Einen Gewinnzuwachs verbuchte der JPY gegen den GBP. Hier kletterte der Yen um 50 Punkte auf 133,30. Mittlerweile zieht die japanische Regierung neue Hilfsprogramme zur Stützung der Konjunktur des Inselstaats in Erwägung, so Ministerpräsident Naoto Kan am Dienstag. Der jüngste Anstieg des Yen belastet den Außenhandel stark. USD/JPY markierte sein Hoch am Mittwoch bei 85,58, während das Währungspaar sein Tief bei 85,32 im weiteren Handelsverlauf erreichte.
Technische News
EUR/USD
Nach den Aufwärtstendenzen der Vortage handelte EUR/USD gestern in einer sehr engen Spanne zwischen $1,2802 und $1,2915. Die Stunden-Chart verdeutlicht, dass ein Brechen der unteren Bollinger Bands möglich ist, während sich der RSI der Tages-Chart dem überverkauften Bereich nähert. Bei EUR/USD könnte es heute eine gute Entscheidung sein, bei eng gesetzten Stopps zu kaufen.
GBP/USD
Für GBP/USD könnte sich noch heute eine Kurskorrektur nach oben ergeben. Hinweise dafür gibt der im überverkauften Bereich schwankende RSI auf der 2-Stunden- und Tages-Chart sowie der Slow Stochastic der 4-Stunden- und Tages-Chart, der aufwärts kreuzt. Darüber hinaus befindet sich der MACD im unteren Bereich auf der Stunden- und 8-Stunden-Chart. Auch bei GBP/USD könnte kaufen heute ein guter Tipp sein.
USD/JPY
Dieses Währungspaar unterliegt aktuell Kursschwankungen zwischen 85,20 und 85,60, während ein Großteil der Indikatoren im neutralen Bereich schwankt. Anleger sollten deutlichere Signale abwarten, bevor sie diesem Markt beitreten.
USD/CHF
Die Indikatoren für USD/CHF liefern aktuell unterschiedliche Signale. Das Währungspaar unterliegt starken Kursschwankungen. Der Slow Stochastic kreuzt abwärts auf der 4-Stunden-Chart, während sich der RSI auf der 4- und 8-Stunden-Chart auf den überverkauften Bereich zubewegt. Bei USD/CHF kann es ebenfalls eine gute Wahl sein, zunächst auf klare Hinweise zu warten.
Mittwoch, 18. August 2010
Dienstag, 17. August 2010
US-Dollar gegenüber japanischem Yen

US - Dollar in japanischen Yen – Erholung deutet sich an, wie weit ...?
In dieser charttechnischen Besprechung betrachten wir den US-Dollar (USD) gegenüber dem japanischen Yen (JPY). Der US-Dollar wird hier in Yen gehandelt. D.h. steigt das Währungspaar USD/JPY, wertet der US-Dollar auf. Umkehrt kann man sagen: Der Yen wertet dann ab.
Rückblick: Der US-Dollar stand in den letzten Wochen gegenüber dem japanischem Yen. Im November 2009 fiel der Wert auf ein Tief bei 84,80 JPY zurück. Von dort aus erholte sich der Wert auf 95,00 JPY. Seit diesem Hoch von Anfang Mai fällt USD/JPY wieder zurück. In der letzten Woche setzte das Währungspaar auf der Unterstützung bei 84,80 JPY auf. Dort bildete sich eine potentielle bullische Reversalkerze aus. Diese Kerze könnte nun als Grundlage einer mehrwöchigen Erholung dienen. Widerstand bietet nun vor allem der Abwärtstrend seit Juli 2007, der aktuell bei 92,53 JPY liegt.
Unterhalb von 84,80 JPY liegt bei 83,00 JPY eine untere Pullbacklinie. Diese sollte Unterstützung bieten.
Charttechnischer Ausblick: In den nächsten Tagen und Wochen könnte USD/JPY nun deutlich anziehen. Eine Rally in Richtung 90,00 - 92,50 JPY ist möglich, falls es schnell zu Anschlusskäufen kommt. Sollte USD/JPY aber per Wochenschlusskurs abfallen, droht ein weiterer Rückfall auf ca. 83,00 JPY
Euro gegenüber japanischem Yen

Euro in japanischen Yen - Weiter Verkaufswelle droht
In dieser charttechnischen Besprechung betrachten wir den Euro (EUR) gegenüber dem japanischen (JPY) Yen. Der Euro wird hier in Yen gehandelt, d.h. steigt das Währungspaar EUR/JPY, wertet der Yen ab. Umkehrt kann man sagen: Der Euro wertet dann auf.
Rückblick: Seit Juli 2008 befindet sich EUR/JPY in einer intakten Abwärtbsewegung. Im Rahmen dieser Bewegung fiel das Währungspaar von 169,96 JPY zunächst auf 112,07 JPY im Januar 2009 ab. Von dort aus startete eine Erholung auf 133,19 JYP, die im Juni 2009 in eine Seitwärtsbewegung mündete. Mit dem Rückfall unter 127,05 JPY kam es im Januar 2010 zu einem erneuten mittelfristigen Verkaufssignal. Dieses Signal wurde dann auch in einer Abwärtsbewegung auf 107,30 JPY auch umgesetzt.
Von dort aus erholte sich EUR/JPY zwar etwas. Auf immerhin 114,71 JPY zog das Währungspaar auch an, aber diese Erholung fand in einem bärischen Keil statt, den EUR/JPY in der letzten Woche mit einer langen schwarzen Kerze nach unten auflöste.
Charttechnischer Ausblick: In den nächsten Tagen und Wochen muss mit einer weiteren Abwertung in EUR/JPY gerechnet werden. Das Währungspaar sollte auf 107,30 JPY zurückfallen. Später könnte es sogar zu einer weitere Abwärtsbewegung bis knapp unter 100 JPY kommen. Erst ein Ausbruch über 11471 JYP auf Wochenschlusskursbasis würde das Chartbild stabilisieren. Dann wäre eine Erholung bis 119,67 und 127,05 JPY möglich.
Euro gegenüber dem britischem Pfund

Euro gegenüber dem britischem Pfund – Eurobullen haben es sehr schwer
In dieser charttechnischen Besprechung betrachten wir den Euro (EUR) gegenüber dem britischen Pfund (GBP). Der Euro wird hier in Pfund gehandelt, d.h. steigt das Währungspaar EUR/GBP, wertet der Euro auf. Umkehrt kann man sagen: Das Pfund wertet dann ab.
Rückblick: Der Euro befindet sich gegenüber dem britischen Pfund seit dem 30. Dezember 2008 nach einem Hoch bei 0,9807 GP in einer intakten Abwärtsbewegung. Im Rahmen dieser Abwärtsbewegung fiel das Währungspaar unter den Aufwärtstrend seit September 2007 ab. Bis auf ein Tief bei 0,8138 GBP fiel das Währungspaar inzwischen ab.
Von dort aus erholte sich EUR/GBP zwar einige Tage auf 0,8533 GPB, aber dort kam bereits wieder Verkaufsdruck auf. Eine ganz kleine Erholung wurde zwar noch einmal nach dem Tief bei 0,8251 GBP eingestreut, aber auch dieses Tief wurde inzwischen durchbrochen.
Charttechnischer Ausblick: Der Euro sollte gegen über dem britischen Pfund in den nächsten Tagen und Wochen weiter an Wert verlieren. Abgaben bis 0,8138 GP oder sogar in Richtung 0,79 GBP sind wahrscheinlich.
Erst ein Ausbruch über 0,8533 GBP auf Tagesschlusskursbasis würde das Chartbild kurzfristig deutlich verbessern. Dann wäre eine weiter Erholung in Richtung 0,8871 - 0,9000 GBP möglich.
In dieser charttechnischen Besprechung betrachten wir den Euro (EUR) gegenüber dem britischen Pfund (GBP). Der Euro wird hier in Pfund gehandelt, d.h. steigt das Währungspaar EUR/GBP, wertet der Euro auf. Umkehrt kann man sagen: Das Pfund wertet dann ab.
Rückblick: Der Euro befindet sich gegenüber dem britischen Pfund seit dem 30. Dezember 2008 nach einem Hoch bei 0,9807 GP in einer intakten Abwärtsbewegung. Im Rahmen dieser Abwärtsbewegung fiel das Währungspaar unter den Aufwärtstrend seit September 2007 ab. Bis auf ein Tief bei 0,8138 GBP fiel das Währungspaar inzwischen ab.
Von dort aus erholte sich EUR/GBP zwar einige Tage auf 0,8533 GPB, aber dort kam bereits wieder Verkaufsdruck auf. Eine ganz kleine Erholung wurde zwar noch einmal nach dem Tief bei 0,8251 GBP eingestreut, aber auch dieses Tief wurde inzwischen durchbrochen.
Charttechnischer Ausblick: Der Euro sollte gegen über dem britischen Pfund in den nächsten Tagen und Wochen weiter an Wert verlieren. Abgaben bis 0,8138 GP oder sogar in Richtung 0,79 GBP sind wahrscheinlich.
Erst ein Ausbruch über 0,8533 GBP auf Tagesschlusskursbasis würde das Chartbild kurzfristig deutlich verbessern. Dann wäre eine weiter Erholung in Richtung 0,8871 - 0,9000 GBP möglich.
Dienstag, 27. Juli 2010
US-Dollar gegenüber Schweizer Franken

US-Dollar gegenüber Schweizer Franken - Jetzt kaufenswert, denn...
Rückblick: Der US-Dollar markierte gegenüber dem Schweizer Franken Anfang Juni einem Jahreshoch bei 1,1724 CHF und dort an der flacheren Abwärtstrendlinie nach unten hin ab und rutscht seit dem stark ab.
Nach dem Bruch des zentralen Unterstützungsbereichs bei 1,0800 - 1,0900 CHF fieldas Währungspaar weiter bis an die innere Trendlinie bei 1,0424 CHF ab, wo nun eine kleine Erholung startet. Jetzt steht USD/CHF unterhalb des ZWischenhochs der letzten Woche bei 1,0562 CHF. Das kurzfristige Chartbild ist weiterhin bärisch zu werten.
Charttechnischer Ausblick: Eine kleine Bodenbildung wird jetzt möglich und könnte eine mehrtägige Erholung einleiten. Steigt der US-Dollar gegenüber dem Schweizer Franken per Tagesschluss über 1,0562 CHF, sollte er aufwerten bis 1,0800 - 1,0900 CHF. Erst eine Rückkehr über 1,0900 CHF würde das angeschlagene Chartbild leicht aufhellen, oberhalb von 1,1000 CHF wird eine Erholung bis 1,1249 CHF eingeleitet. Neue Kaufsignale entstehen erst oberhalb von 1,1249 CHF.
Rutscht USD/CHF hingegen per Tages- und Wochenschluss auch unter 1,0400 CHF zurück, wird eine Abwärtsbewegung bis 0,9923 CHF wahrscheinlich.
Rückblick: Der US-Dollar markierte gegenüber dem Schweizer Franken Anfang Juni einem Jahreshoch bei 1,1724 CHF und dort an der flacheren Abwärtstrendlinie nach unten hin ab und rutscht seit dem stark ab.
Nach dem Bruch des zentralen Unterstützungsbereichs bei 1,0800 - 1,0900 CHF fieldas Währungspaar weiter bis an die innere Trendlinie bei 1,0424 CHF ab, wo nun eine kleine Erholung startet. Jetzt steht USD/CHF unterhalb des ZWischenhochs der letzten Woche bei 1,0562 CHF. Das kurzfristige Chartbild ist weiterhin bärisch zu werten.
Charttechnischer Ausblick: Eine kleine Bodenbildung wird jetzt möglich und könnte eine mehrtägige Erholung einleiten. Steigt der US-Dollar gegenüber dem Schweizer Franken per Tagesschluss über 1,0562 CHF, sollte er aufwerten bis 1,0800 - 1,0900 CHF. Erst eine Rückkehr über 1,0900 CHF würde das angeschlagene Chartbild leicht aufhellen, oberhalb von 1,1000 CHF wird eine Erholung bis 1,1249 CHF eingeleitet. Neue Kaufsignale entstehen erst oberhalb von 1,1249 CHF.
Rutscht USD/CHF hingegen per Tages- und Wochenschluss auch unter 1,0400 CHF zurück, wird eine Abwärtsbewegung bis 0,9923 CHF wahrscheinlich.
Euro gegenüber japanischem Yen

Euro gegenüber japanischem Yen - Die Bullen bauen Druck auf, aber...
Rückblick: Der Euro vollzog von März 2009 bis Februar 2010 eine Seitwärtsbewegung zwischen 127,05 und 138,50 JPY, welche schließlich nach unten hin aufgelöst wurde. Es kam starker Verkaufsdruck auf, bis an die 113,74 JPY-Marke rutschte das Währungspaar EUR/JPY zurück.
Ende Mai durchbrach es dann den Unterstützungsbereich bei 113,00 - 113,74 JPY, womit ein mittelfristiges Verkaufsignal aktiv wurde. Bis 107,31 JPY rutschte EUR/JPY ab, bevor der Rücklauf an das Ausbruchslevel bei 113,00 - 113,74 JPY folgte. Anstatt nach unten hin abzuprallen bauen die Bullen jetzt aber Druck auf, EUR/JPY konsolidiert seitwärts und attackiert nun wieder den Widerstandsbereich bei 113,00 - 113,74 JPY.
Charttechnischer Ausblick: Das übergeordnete Verkaufsignal ist weiterhin aktiv, doch zeigt sich nun das erste Mal seit vielen Wochen ernsthafte Gegenwehr der Bullen im kurzfristigen Zeitbereich. Noch fehlen Signale, das Verhalten am Widerstandsbereich bei 113,00 - 113,74 JPY bleibt genau zu beobachten. Erst eine Rückkehr über 114,40 JPY würde jetzt eine größere Erholung bis ca. 120,00 oder darüber 127,00 JPY ermöglichen. Größere Chancen für die Bullen ergeben sich erst oberhalb von 128,00 JPY.
Endet die laufende Erholung im Bereich bei 113,00 - 114,40 JPY, wäre bei einem Rückfall per Tagesschluss unter 110,00 wieder mit fallenden Kursen bis 107,00 - 107,31 JPY zu rechnen. Rutscht das Währungspaar dann nachhaltig unter 107,00 JPY zurück, müsste man sich auf weitere Verluste bis in den Bereich bei 99,90 und viel später ggf. ans Tief aus 2000 bei 88,95 JPY einstellen.
Rückblick: Der Euro vollzog von März 2009 bis Februar 2010 eine Seitwärtsbewegung zwischen 127,05 und 138,50 JPY, welche schließlich nach unten hin aufgelöst wurde. Es kam starker Verkaufsdruck auf, bis an die 113,74 JPY-Marke rutschte das Währungspaar EUR/JPY zurück.
Ende Mai durchbrach es dann den Unterstützungsbereich bei 113,00 - 113,74 JPY, womit ein mittelfristiges Verkaufsignal aktiv wurde. Bis 107,31 JPY rutschte EUR/JPY ab, bevor der Rücklauf an das Ausbruchslevel bei 113,00 - 113,74 JPY folgte. Anstatt nach unten hin abzuprallen bauen die Bullen jetzt aber Druck auf, EUR/JPY konsolidiert seitwärts und attackiert nun wieder den Widerstandsbereich bei 113,00 - 113,74 JPY.
Charttechnischer Ausblick: Das übergeordnete Verkaufsignal ist weiterhin aktiv, doch zeigt sich nun das erste Mal seit vielen Wochen ernsthafte Gegenwehr der Bullen im kurzfristigen Zeitbereich. Noch fehlen Signale, das Verhalten am Widerstandsbereich bei 113,00 - 113,74 JPY bleibt genau zu beobachten. Erst eine Rückkehr über 114,40 JPY würde jetzt eine größere Erholung bis ca. 120,00 oder darüber 127,00 JPY ermöglichen. Größere Chancen für die Bullen ergeben sich erst oberhalb von 128,00 JPY.
Endet die laufende Erholung im Bereich bei 113,00 - 114,40 JPY, wäre bei einem Rückfall per Tagesschluss unter 110,00 wieder mit fallenden Kursen bis 107,00 - 107,31 JPY zu rechnen. Rutscht das Währungspaar dann nachhaltig unter 107,00 JPY zurück, müsste man sich auf weitere Verluste bis in den Bereich bei 99,90 und viel später ggf. ans Tief aus 2000 bei 88,95 JPY einstellen.
Dienstag, 20. Juli 2010
US-Dollar gegenüber japanischem Yen

US-Dollar gegenüber japanischem Yen – Neue Tiefs eröffnen weiteres Abwärtspotenzial
Rückblick: Weiter unter Druck gerät der US-Dollar gegenüber dem Yen, vergangene Woche wurden neue Jahrestiefs erreicht. Der Abwärtstrend seit dem Jahreshoch bei 95,00 JPY Anfang Mai geht weiter, der Rücklauf an das Ausbruchslevel bei 88,84 - 89,50 JPY hat in der vergangenen Woche die Bären bestätigt.
Heute kann sich USD/JPY leicht erholen und vollzieht den bärischen Rücklauf in Richtung der 87,17 JPY-Marke sowie den in dem Bereich gelegenen alten Jahrestiefs. Das kurzfristige Chartbild ist bärisch zu werten.
Charttechnischer Ausblick: Der US-Dollar sollte nach erfolgtem Rücklauf bis 87,17 - 87,50 JPY idealerweise wieder nach unten kippen und auf neue Tiefs abrutschen. Das nächste Ziel liegt am 2009er Tief bei 84,81 JPY.
Oberhalb von 88,10 JPY wäre hingegen eine Kurserholung bis 88,84 - 89,50 JPY möglich. Erst bei einer Rückkehr per Tagesschluss über 89,80 JPY wäre jetzt Platz für eine kleine Erholung bis 92,16 - 92,86 JPY. Geht es nachhaltig über 92,90 JPY, wird ein kleines Kaufsignal aktiv und eine größere Aufwärtsbewegung bis 94,71 und darüber 95,50 - 96,00 JPY möglich.
Rückblick: Weiter unter Druck gerät der US-Dollar gegenüber dem Yen, vergangene Woche wurden neue Jahrestiefs erreicht. Der Abwärtstrend seit dem Jahreshoch bei 95,00 JPY Anfang Mai geht weiter, der Rücklauf an das Ausbruchslevel bei 88,84 - 89,50 JPY hat in der vergangenen Woche die Bären bestätigt.
Heute kann sich USD/JPY leicht erholen und vollzieht den bärischen Rücklauf in Richtung der 87,17 JPY-Marke sowie den in dem Bereich gelegenen alten Jahrestiefs. Das kurzfristige Chartbild ist bärisch zu werten.
Charttechnischer Ausblick: Der US-Dollar sollte nach erfolgtem Rücklauf bis 87,17 - 87,50 JPY idealerweise wieder nach unten kippen und auf neue Tiefs abrutschen. Das nächste Ziel liegt am 2009er Tief bei 84,81 JPY.
Oberhalb von 88,10 JPY wäre hingegen eine Kurserholung bis 88,84 - 89,50 JPY möglich. Erst bei einer Rückkehr per Tagesschluss über 89,80 JPY wäre jetzt Platz für eine kleine Erholung bis 92,16 - 92,86 JPY. Geht es nachhaltig über 92,90 JPY, wird ein kleines Kaufsignal aktiv und eine größere Aufwärtsbewegung bis 94,71 und darüber 95,50 - 96,00 JPY möglich.
US-Dollar gegenüber Schweizer Franken

US-Dollar gegenüber Schweizer Franken - Eine Longchance jetzt?
Rückblick: Nach einem Jahreshoch bei 1,1724 CHF an der flacheren Abwärtstrendlinie prallte der US-Dollar Anfang Juni gegenüber dem Schweizer Franken nach unten hin ab und rutscht seit dem stark ab.
Nach dem Bruch des zentralen Unterstützungsbereichs bei 1,0800 - 1,0900 CHF rutschte das Währungspaar weiter bis an die innere Trendlinie bei 1,0424 CHF ab, wo nun eine kleine Erholung startet. Das kurzfristige Chartbild ist weiterhin bärisch zu werten.
Charttechnischer Ausblick: Die Wahrscheinlichkeit einer bevorstehenden, mehrtägigen Kurserholung ist nun deutlich gestiegen. Der US-Dollar sollte jetzt gegenüber dem Schweizer Franken aufwerten bis 1,0800 - 1,0900 CHF. Erst eine Rückkehr über 1,0930 CHF würde das angeschlagene Chartbild leicht aufhellen, oberhalb von 1,1000 CHF wird eine Erholung bis 1,1249 CHF eingeleitet. Neue Kaufsignale entstehen erst oberhalb von 1,1249 CHF.
Rutscht USD/CHF hingegen per Tages- und Wochenschluss auch unter 1,0400 CHF zurück, wird eine Abwärtsbewegung bis 0,9923 CHF wahrscheinlich.
Rückblick: Nach einem Jahreshoch bei 1,1724 CHF an der flacheren Abwärtstrendlinie prallte der US-Dollar Anfang Juni gegenüber dem Schweizer Franken nach unten hin ab und rutscht seit dem stark ab.
Nach dem Bruch des zentralen Unterstützungsbereichs bei 1,0800 - 1,0900 CHF rutschte das Währungspaar weiter bis an die innere Trendlinie bei 1,0424 CHF ab, wo nun eine kleine Erholung startet. Das kurzfristige Chartbild ist weiterhin bärisch zu werten.
Charttechnischer Ausblick: Die Wahrscheinlichkeit einer bevorstehenden, mehrtägigen Kurserholung ist nun deutlich gestiegen. Der US-Dollar sollte jetzt gegenüber dem Schweizer Franken aufwerten bis 1,0800 - 1,0900 CHF. Erst eine Rückkehr über 1,0930 CHF würde das angeschlagene Chartbild leicht aufhellen, oberhalb von 1,1000 CHF wird eine Erholung bis 1,1249 CHF eingeleitet. Neue Kaufsignale entstehen erst oberhalb von 1,1249 CHF.
Rutscht USD/CHF hingegen per Tages- und Wochenschluss auch unter 1,0400 CHF zurück, wird eine Abwärtsbewegung bis 0,9923 CHF wahrscheinlich.
Montag, 12. Juli 2010
US-Dollar gegenüber Schweizer Franken

US-Dollar gegenüber Schweizer Franken - Jetzt erst mal hoch
Rückblick: Der US-Dollar erreichte Anfang Juni gegenüber dem Schweizer Franken bei 1,1724 CHF ein Jahreshoch an der flacheren Abwärtstrendlinie. Dort startete eine Zwischenkorrektur, welche zum Rückfall in den zuvor nach oben hin verlassenen Aufwärtstrendkanal führte.
Es kam extremer Verkaufsdruck auf, USD/CHF rutscht weit zurück und durchbrach den zentralen Unterstützungsbereich bei 1,0800 - 1,0900 CHF nach unten. Damit wurde neben dem Aufwärtstrend, dem alten Zwischenhoch und dem EMA200 (rot) auch die Nackenlinie (schwarz) der großen inversen SKS Bodenformation nach unten durchschlagen. Die Bodenbildung ist hinfällig, der Kursrutsch ging weiter bis zum Unterstützungsbereich bei 1,0430 - 1,0509 CHF.
Charttechnischer Ausblick: Jetzt erholt sich der US-Dollar leicht gegenüber dem Schweizer Franken. Die Erholung sollte in den kommenden Tagen und Wochen idealerweise noch weiter gehen bis 1,0800 - 1,0900 CHF. Erst eine Rückkehr über 1,0930 CHF würde das angeschlagene Chartbild leicht aufhellen, oberhalb von 1,1000 CHF wird eine Erholung bis 1,1249 CHF eingeleitet. Neue Kaufsignale entstehen erst oberhalb von 1,1249 CHF.
Rutscht USD/CHF hingegen per Tages- und Wochenschluss auch unter 1,0400 CHF zurück, wird eine Abwärtsbewegung bis 0,9923 CHF wahrscheinlich.
Rückblick: Der US-Dollar erreichte Anfang Juni gegenüber dem Schweizer Franken bei 1,1724 CHF ein Jahreshoch an der flacheren Abwärtstrendlinie. Dort startete eine Zwischenkorrektur, welche zum Rückfall in den zuvor nach oben hin verlassenen Aufwärtstrendkanal führte.
Es kam extremer Verkaufsdruck auf, USD/CHF rutscht weit zurück und durchbrach den zentralen Unterstützungsbereich bei 1,0800 - 1,0900 CHF nach unten. Damit wurde neben dem Aufwärtstrend, dem alten Zwischenhoch und dem EMA200 (rot) auch die Nackenlinie (schwarz) der großen inversen SKS Bodenformation nach unten durchschlagen. Die Bodenbildung ist hinfällig, der Kursrutsch ging weiter bis zum Unterstützungsbereich bei 1,0430 - 1,0509 CHF.
Charttechnischer Ausblick: Jetzt erholt sich der US-Dollar leicht gegenüber dem Schweizer Franken. Die Erholung sollte in den kommenden Tagen und Wochen idealerweise noch weiter gehen bis 1,0800 - 1,0900 CHF. Erst eine Rückkehr über 1,0930 CHF würde das angeschlagene Chartbild leicht aufhellen, oberhalb von 1,1000 CHF wird eine Erholung bis 1,1249 CHF eingeleitet. Neue Kaufsignale entstehen erst oberhalb von 1,1249 CHF.
Rutscht USD/CHF hingegen per Tages- und Wochenschluss auch unter 1,0400 CHF zurück, wird eine Abwärtsbewegung bis 0,9923 CHF wahrscheinlich.
Britisches Pfund gegenüber US-Dollar

Britisches Pfund gegenüber US-Dollar - Rücksetzer mit Ziel bei...
Rückblick: Das britische Pfund konnte sich gegenüber dem US- Dollar in den vergangenen Wochen deutlich von den Jahrestiefs erholen und über den Abwärtstrend seit Januar ansteigen.
Am Abwärtstrend seit November stoppte die Aufwärtsbewegung dann. Das Pfund prallt nach unten hin ab und verlässt den kurzfristigen Aufwärtstrend. Das kurzfristige Chartbild ist neutral zu werten.
Charttechnischer Ausblick: Das Pfund ist nun reif für einen Kursrücksetzer bis 1,4779 - 1,4860 USD. Von dort aus könnte dann ein neuer Anlauf auf den Abwärtstrend seit November starten. Gelingt auch ein Ausbruch per Tagesschluss über 1,5380 USD, sollten weiter steigende Kurse bis 1,5355 und 1,5535 USD folgen. Größere Kaufsignale werden weiterhin erst oberhalb von 1,5850 USD ausgelöst, erst dann hellt sich auch das mittelfristige Chartbild entscheidend auf.
Kippt GBP/USD hingegen wieder nach unten und fällt per Tagesschluss unter 1,4700 USD zurück, müssten weiter fallende Notierungen bis ca. 1,4500 und darunter 1,4234 USD eingeplant werden. Unterhalb des Jahrestiefs wäre das Tief aus 2001 bei 1,3683 USD das nächste Abwärtsziel.
Rückblick: Das britische Pfund konnte sich gegenüber dem US- Dollar in den vergangenen Wochen deutlich von den Jahrestiefs erholen und über den Abwärtstrend seit Januar ansteigen.
Am Abwärtstrend seit November stoppte die Aufwärtsbewegung dann. Das Pfund prallt nach unten hin ab und verlässt den kurzfristigen Aufwärtstrend. Das kurzfristige Chartbild ist neutral zu werten.
Charttechnischer Ausblick: Das Pfund ist nun reif für einen Kursrücksetzer bis 1,4779 - 1,4860 USD. Von dort aus könnte dann ein neuer Anlauf auf den Abwärtstrend seit November starten. Gelingt auch ein Ausbruch per Tagesschluss über 1,5380 USD, sollten weiter steigende Kurse bis 1,5355 und 1,5535 USD folgen. Größere Kaufsignale werden weiterhin erst oberhalb von 1,5850 USD ausgelöst, erst dann hellt sich auch das mittelfristige Chartbild entscheidend auf.
Kippt GBP/USD hingegen wieder nach unten und fällt per Tagesschluss unter 1,4700 USD zurück, müssten weiter fallende Notierungen bis ca. 1,4500 und darunter 1,4234 USD eingeplant werden. Unterhalb des Jahrestiefs wäre das Tief aus 2001 bei 1,3683 USD das nächste Abwärtsziel.
Dienstag, 6. Juli 2010
Euro gegenüber US- Dollar

Euro gegenüber US-Dollar - Jetzt weitere Erholung möglich
Rückblick: Der Euro befindet sich seit Dezember in einer starken Abwärtsbewegung, der die Gemeinschaftswährung auf ein Vierjahrestief abrutschen ließ. Bei 1,1877 USD wurde das Tief im Juni markiert, der knapp darunter liegende Unterstützungsbereich bei 1,1641 - 1,1779 USD wurde nicht ganz erreicht.
Jetzt erholt sich EUR/USD wieder und nähert sich der steilen, mittelfristigen Abwärtstrendlinie, welche aktuell bei ca. 1,2800 USD notiert. Noch ist der übergeordnete Abwärtstrend intakt und das mittelfristige Bild bärisch, doch zeigt sich im kurzfristigen Zeitfenster eine kleine Bodenbildung.
Charttechnischer Ausblick: Der Euro sollte kurzfristig noch weiter bis zum Abwärtstrend bei 1,2800 USD ansteigen, ein Bruch wäre ebenfalls möglich. Dann kann es zu steigenden Kursen bis 1,3093 und 1,3296 USD kommen. Oberhalb davon liegt bei 1,3733 USD noch ein Widerstand.
Kippt der Euro gegenüber dem US-Dollar hingegen wieder nachhaltig unter 1,2100 USD zurück, wären die Bären wieder an der Reihe. Dann wird eine Fortsetzung der mittelfristigen Abwärtsbewegung bis an den Unterstützungsbereich bei 1,1641 - 1,1779 USD möglich.
Rückblick: Der Euro befindet sich seit Dezember in einer starken Abwärtsbewegung, der die Gemeinschaftswährung auf ein Vierjahrestief abrutschen ließ. Bei 1,1877 USD wurde das Tief im Juni markiert, der knapp darunter liegende Unterstützungsbereich bei 1,1641 - 1,1779 USD wurde nicht ganz erreicht.
Jetzt erholt sich EUR/USD wieder und nähert sich der steilen, mittelfristigen Abwärtstrendlinie, welche aktuell bei ca. 1,2800 USD notiert. Noch ist der übergeordnete Abwärtstrend intakt und das mittelfristige Bild bärisch, doch zeigt sich im kurzfristigen Zeitfenster eine kleine Bodenbildung.
Charttechnischer Ausblick: Der Euro sollte kurzfristig noch weiter bis zum Abwärtstrend bei 1,2800 USD ansteigen, ein Bruch wäre ebenfalls möglich. Dann kann es zu steigenden Kursen bis 1,3093 und 1,3296 USD kommen. Oberhalb davon liegt bei 1,3733 USD noch ein Widerstand.
Kippt der Euro gegenüber dem US-Dollar hingegen wieder nachhaltig unter 1,2100 USD zurück, wären die Bären wieder an der Reihe. Dann wird eine Fortsetzung der mittelfristigen Abwärtsbewegung bis an den Unterstützungsbereich bei 1,1641 - 1,1779 USD möglich.
US-Dollar gegenüber japanischem Yen

US-Dollar gegenüber japanischem Yen – Die Tiefs rufen…
Rückblick: Der US-Dollar markierte Anfang April ein Jahreshoch bei 94,71 JPY, ein Ausbruchsversuch über dieses Hoch scheiterte Anfang Mai. Anschließend kam es zu einem deutlichen Kurseinbruch, hochvolatil pendelte sich USD/JPY dann seitwärts ein.
Seit Anfang Juni kommt wieder Verkaufsdruck auf, das Währungspaar rutscht deutlich ab und erreicht neue Jahrestiefs an der 87,17 JPYMarke. Aktuell stabilisiert es sich dort. Das kurzfristige Chartbild ist bärisch zu werten.
Charttechnischer Ausblick: Der US-Dollar ist nun stark unter Druck. Ob mit oder ohne Rücklauf bis 88,80 - 89,00 JPY sollten in Kürze weiter fallende Kurse folgen. Rutscht USD/JPY auch per Tagesschluss unter 89,20 JPY zurück, sollten Abgaben bis ans 2009er Tief bei 84,81 JPY folgen.
Erst bei einer Rückkehr per Tagesschluss über 90,60 JPY wäre jetzt Platz für eine kleine Erholung bis 92,16 - 92,86 JPY. Geht es nachhaltig über 92,90 JPY, wird einkleines Kaufsignal aktiv und eine größere Aufwärtsbewegung bis 94,71 und darüber 95,50 - 96,00 JPY möglich.
Rückblick: Der US-Dollar markierte Anfang April ein Jahreshoch bei 94,71 JPY, ein Ausbruchsversuch über dieses Hoch scheiterte Anfang Mai. Anschließend kam es zu einem deutlichen Kurseinbruch, hochvolatil pendelte sich USD/JPY dann seitwärts ein.
Seit Anfang Juni kommt wieder Verkaufsdruck auf, das Währungspaar rutscht deutlich ab und erreicht neue Jahrestiefs an der 87,17 JPYMarke. Aktuell stabilisiert es sich dort. Das kurzfristige Chartbild ist bärisch zu werten.
Charttechnischer Ausblick: Der US-Dollar ist nun stark unter Druck. Ob mit oder ohne Rücklauf bis 88,80 - 89,00 JPY sollten in Kürze weiter fallende Kurse folgen. Rutscht USD/JPY auch per Tagesschluss unter 89,20 JPY zurück, sollten Abgaben bis ans 2009er Tief bei 84,81 JPY folgen.
Erst bei einer Rückkehr per Tagesschluss über 90,60 JPY wäre jetzt Platz für eine kleine Erholung bis 92,16 - 92,86 JPY. Geht es nachhaltig über 92,90 JPY, wird einkleines Kaufsignal aktiv und eine größere Aufwärtsbewegung bis 94,71 und darüber 95,50 - 96,00 JPY möglich.
Dienstag, 22. Juni 2010
Euro gegenüber US- Dollar

Euro erholt sich gegenüber US-Dollar, wie weit ...?
Rückblick: EUR/USD bildete im April 2008 ein Hoch bei 1,6019 USD aus. Danach setzte eine Topbildung in Form eines Doppeltops ein. Dieses wurde Anfang August 2008 vollendet. Damit setzte ein Abverkauf auf 1,2328 USD ein.
Zwar erholte sich das Währungspaar anschließend stark, aber knapp unter der Nackenlinie des Doppeltops geriet das Währungspaar im Dezember 2009 wieder unter massiven Verkaufsdruck. Letztlich fiel es auf 1,1876 USD in der vorletzten Woche. Seitdem erholt es sich stark. Den Widerstand bei 1,2328 USD durchbrach es bereits.
Charttechnischer Ausblick: Die Erholung in EUR/USD sollte noch bis 1,2570 USD oder sogar in den Bereich 1,2888 - 1,2999 USD gehen.
Ein Rückfall unter 1,2328 USD auf Tages - und Wochenschlusskursbasis würde aber die Erholung gefährden. Abgaben gen 1,2150 oder gar 1,1876 USD wären dann möglich.
Rückblick: EUR/USD bildete im April 2008 ein Hoch bei 1,6019 USD aus. Danach setzte eine Topbildung in Form eines Doppeltops ein. Dieses wurde Anfang August 2008 vollendet. Damit setzte ein Abverkauf auf 1,2328 USD ein.
Zwar erholte sich das Währungspaar anschließend stark, aber knapp unter der Nackenlinie des Doppeltops geriet das Währungspaar im Dezember 2009 wieder unter massiven Verkaufsdruck. Letztlich fiel es auf 1,1876 USD in der vorletzten Woche. Seitdem erholt es sich stark. Den Widerstand bei 1,2328 USD durchbrach es bereits.
Charttechnischer Ausblick: Die Erholung in EUR/USD sollte noch bis 1,2570 USD oder sogar in den Bereich 1,2888 - 1,2999 USD gehen.
Ein Rückfall unter 1,2328 USD auf Tages - und Wochenschlusskursbasis würde aber die Erholung gefährden. Abgaben gen 1,2150 oder gar 1,1876 USD wären dann möglich.
Euro gegenüber australischem Dollar

Verliert der Euro gegenüber dem australischen Dollar weiter an Wert?
Rückblick: EUR/AUD erreichte im Oktober 2008 ei Hoch bei 2,1136 AUD. Nach einer volatilen Seitwärtsbewegung setzte mit dem Rückfall unter die Unterstützung bei 1,8786 AUD im April 2009 massiver Verkaufsdruck ein. Bis auf 1,3927 AUD fiel das Währungspaar ab. Damit durchbrach das Währungspaar die wichtige Unterstützungszone zwischen 1,5541 und 1,5155 AUD.
Nach dem Tief aus dem Mai 2010 bei den erwähnten 1,3927 AUD erholt sich das Währungspaar kurz und schnell, scheiterte aber in der benannten Zone zwischen 1,5541 und 1,5155 AUD. Seitdem fällt EUR/AUD wieder zurück und notiert nur noch wenig über dem Tief aus dem Mai.
Charttechnischer Ausblick: Die Abwertung es Euro gegenüber dem australischen Dollar sollte noch längere Zeit anhalten. Ein Bruch der Unterstützung bei 1,3927 AUD ist daher zu erwarten. Anschließend kann es zu einem Abverkauf gen 1,2500 AUD kommen.
Ein Ausbruch über 1,5541 AUD auf Wochenschlusskursbasis ist aktuell wenig wahrscheinlich. Dieser Ausbruch könnte aber eine Erholung gen 1,6641 AUD einleiten.
Rückblick: EUR/AUD erreichte im Oktober 2008 ei Hoch bei 2,1136 AUD. Nach einer volatilen Seitwärtsbewegung setzte mit dem Rückfall unter die Unterstützung bei 1,8786 AUD im April 2009 massiver Verkaufsdruck ein. Bis auf 1,3927 AUD fiel das Währungspaar ab. Damit durchbrach das Währungspaar die wichtige Unterstützungszone zwischen 1,5541 und 1,5155 AUD.
Nach dem Tief aus dem Mai 2010 bei den erwähnten 1,3927 AUD erholt sich das Währungspaar kurz und schnell, scheiterte aber in der benannten Zone zwischen 1,5541 und 1,5155 AUD. Seitdem fällt EUR/AUD wieder zurück und notiert nur noch wenig über dem Tief aus dem Mai.
Charttechnischer Ausblick: Die Abwertung es Euro gegenüber dem australischen Dollar sollte noch längere Zeit anhalten. Ein Bruch der Unterstützung bei 1,3927 AUD ist daher zu erwarten. Anschließend kann es zu einem Abverkauf gen 1,2500 AUD kommen.
Ein Ausbruch über 1,5541 AUD auf Wochenschlusskursbasis ist aktuell wenig wahrscheinlich. Dieser Ausbruch könnte aber eine Erholung gen 1,6641 AUD einleiten.
Euro gegenüber japanischem Yen

Kommt es zu einer größeren Erholung des Euro gegenüber dem Yen?
Rückblick: Der Euro erreichte gegenüber dem Yen im Juli 2008 ein Hoch bei 169,96 JPY. Danach setzte ein massiver Abverkauf ein. EUR/JPY fiel auf 112,08 JPY zurück. Von dort aus konnte sich das Währungspaar zwar zügig auf 139,18 JPY erholen. Aber mit dem Bruch der Unterstützung bei 127,05 JPY im Januar 2010 geriet das Währungspaar erneut stark unter Verkaufsdruck.
Bis auf 108,07 JPY fiel EUR/JPY ab. Dieses Tief stammt vom 07. Juni 2010. In den letzten Tagen kam es zu einer Erholung. Diese Befindet sich nun in einer sehr wichtigen Phase. Dann EUR/JPY attackiert den Widerstand bei 112,08 JPY.
Charttechnischer Ausblick: Etabliert sich EUR/JPY über 12,07 JPY, dann besteht eine gute Chance auf eine weitere Erholung gen 119,67 JPY. Damit wäre aber die übergeordneten Abwärtsbewegung seit Juli 2008 noch voll intakt.
Sollte EUR/JPY aber per Wochenschlusskurs unter 108,07 JPY abfallen, droht eine starke Verkaufswelle in Richtung 88,95 JPY und damit in Richtung des Tiefs aus dem Jahr 2000.
Rückblick: Der Euro erreichte gegenüber dem Yen im Juli 2008 ein Hoch bei 169,96 JPY. Danach setzte ein massiver Abverkauf ein. EUR/JPY fiel auf 112,08 JPY zurück. Von dort aus konnte sich das Währungspaar zwar zügig auf 139,18 JPY erholen. Aber mit dem Bruch der Unterstützung bei 127,05 JPY im Januar 2010 geriet das Währungspaar erneut stark unter Verkaufsdruck.
Bis auf 108,07 JPY fiel EUR/JPY ab. Dieses Tief stammt vom 07. Juni 2010. In den letzten Tagen kam es zu einer Erholung. Diese Befindet sich nun in einer sehr wichtigen Phase. Dann EUR/JPY attackiert den Widerstand bei 112,08 JPY.
Charttechnischer Ausblick: Etabliert sich EUR/JPY über 12,07 JPY, dann besteht eine gute Chance auf eine weitere Erholung gen 119,67 JPY. Damit wäre aber die übergeordneten Abwärtsbewegung seit Juli 2008 noch voll intakt.
Sollte EUR/JPY aber per Wochenschlusskurs unter 108,07 JPY abfallen, droht eine starke Verkaufswelle in Richtung 88,95 JPY und damit in Richtung des Tiefs aus dem Jahr 2000.
Dienstag, 15. Juni 2010
Euro gegenüber US- Dollar

Euro gegenüber US-Dollar - Bullische Rückkehr - Was ist möglich?
Rückblick: Der Euro befindet sich in einer steilen, mehrmonatigen Abwärtsbewegung und erreichte dabei in der vergangenen Woche das obere Ende des breiten Unterstützungsbereichs bei 1,1641 -1,1891 USD. Dort prallte die Gemeinschaftswährung nach oben hin ab, um einen Rücklauf an die alten Tiefs bei 1,2143 USD zu vollziehen.
Heute Nacht gelang schließlich die Rückkehr über den Widerstandsbereich bei 1,2143 - 1,2160 USD aus, womit das kurzfristige Chartbild von bärisch auf neutral gewechselt ist.
Charttechnischer Ausblick: Die Bullen haben es tatsächlich geschafft, den Euro über das alte Tief zu heben. Damit besteht nun die Chance auf eine Erholung bis 1,2332 und später 1,2436 USD. Oberhalb davon liegen bei 1,2520 und 1,2609 - 1,2671 USD die weiteren Erholungsziele. Geht es per Stunden- und Tagesschluss über 1,2675 USD, wird ein kleines Kaufsignal aktiv und größeres Erholungspotenzial bis 1,3000 und 1,3114 - 1,3200 USD freigesetzt.
Kippt das Währungspaar allerdings wieder unter 1,2100 und später 1,2040 USD zurück, trübt sich das kurzfristige Bild wieder deutlicher ein. Fällt EUR/USD schließlich per Stunden- und Tagesschluss unter 1,1873 USD, dürfte weiterer Druck aufkommen und das Währungspaar bis 1,1600 - 1,1641 USD abrutschen. Von dort aus wäre der Start einer mehrwöchigen Kurserholung möglich, um der massiven Kursrutsch der letzten Monate auszugleichen.
Rückblick: Der Euro befindet sich in einer steilen, mehrmonatigen Abwärtsbewegung und erreichte dabei in der vergangenen Woche das obere Ende des breiten Unterstützungsbereichs bei 1,1641 -1,1891 USD. Dort prallte die Gemeinschaftswährung nach oben hin ab, um einen Rücklauf an die alten Tiefs bei 1,2143 USD zu vollziehen.
Heute Nacht gelang schließlich die Rückkehr über den Widerstandsbereich bei 1,2143 - 1,2160 USD aus, womit das kurzfristige Chartbild von bärisch auf neutral gewechselt ist.
Charttechnischer Ausblick: Die Bullen haben es tatsächlich geschafft, den Euro über das alte Tief zu heben. Damit besteht nun die Chance auf eine Erholung bis 1,2332 und später 1,2436 USD. Oberhalb davon liegen bei 1,2520 und 1,2609 - 1,2671 USD die weiteren Erholungsziele. Geht es per Stunden- und Tagesschluss über 1,2675 USD, wird ein kleines Kaufsignal aktiv und größeres Erholungspotenzial bis 1,3000 und 1,3114 - 1,3200 USD freigesetzt.
Kippt das Währungspaar allerdings wieder unter 1,2100 und später 1,2040 USD zurück, trübt sich das kurzfristige Bild wieder deutlicher ein. Fällt EUR/USD schließlich per Stunden- und Tagesschluss unter 1,1873 USD, dürfte weiterer Druck aufkommen und das Währungspaar bis 1,1600 - 1,1641 USD abrutschen. Von dort aus wäre der Start einer mehrwöchigen Kurserholung möglich, um der massiven Kursrutsch der letzten Monate auszugleichen.
US-Dollar gegenüber japanischem Yen

US-Dollar gegenüber japanischem Yen – Erst kaufenswert oberhalb von...
Rückblick: Der US-Dollar brach im März über die langfristige Abwärtstrendlinie aus und kletterte auf ein Jahreshoch bei 94,71 JPY. Ein Ausbruchsversuch über dieses Hoch scheiterte Anfang Mai, es kam anschließend zu einem deutlichen Kurseinbruch.
Zwei spitze Kursrücksetzer bestätigten im Tief die Unterkante des flachen Aufwärtstrendkanals der letzten Monate. Aktuell zeigt sich USD/JPY wieder gut erholt und notiert knapp unterhalb des Widerstandsbereichs bei 92,16 JPY. Das kurzfristige Chartbild ist neutral zu werten.
Charttechnischer Ausblick: Es läuft der zweite Anlauf auf die 92,16 JPY-Marke. Neue Handelssignale bleiben aber abzuwarten. Erst ein Tagesschluss oberhalb von 92,90 JPY würde eine Aufwärtsbewegung bis 94,71 und darüber 95,50 - 96,00 JPY ermöglichen. Geht es schließlich nachhaltig über 96,00 JPY, wird ein größeres Kaufsignal mit Ziel bei 101,48 - 103,80 JPY ausgelöst.
Rutscht USD/JPY hingegen per Tagesschluss unter 90,50 JPY zurück, könnten Abgaben bis 89,20 - 89,50 und darunter 88,22 und ggf. 87,17 JPY folgen.
Rückblick: Der US-Dollar brach im März über die langfristige Abwärtstrendlinie aus und kletterte auf ein Jahreshoch bei 94,71 JPY. Ein Ausbruchsversuch über dieses Hoch scheiterte Anfang Mai, es kam anschließend zu einem deutlichen Kurseinbruch.
Zwei spitze Kursrücksetzer bestätigten im Tief die Unterkante des flachen Aufwärtstrendkanals der letzten Monate. Aktuell zeigt sich USD/JPY wieder gut erholt und notiert knapp unterhalb des Widerstandsbereichs bei 92,16 JPY. Das kurzfristige Chartbild ist neutral zu werten.
Charttechnischer Ausblick: Es läuft der zweite Anlauf auf die 92,16 JPY-Marke. Neue Handelssignale bleiben aber abzuwarten. Erst ein Tagesschluss oberhalb von 92,90 JPY würde eine Aufwärtsbewegung bis 94,71 und darüber 95,50 - 96,00 JPY ermöglichen. Geht es schließlich nachhaltig über 96,00 JPY, wird ein größeres Kaufsignal mit Ziel bei 101,48 - 103,80 JPY ausgelöst.
Rutscht USD/JPY hingegen per Tagesschluss unter 90,50 JPY zurück, könnten Abgaben bis 89,20 - 89,50 und darunter 88,22 und ggf. 87,17 JPY folgen.
Dienstag, 8. Juni 2010
Britisches Pfund gegenüber US-Dollar

Britisches Pfund gegenüber US-Dollar – Jetzt anfällig für Kursrutsch bis ...
Rückblick: Seit November befindet sich das britische Pfund befindet gegenüber dem US-Dollar in einem Abwärtstrend, Anfang Februar wurde dabei ein neues Verkaufsignal aktiviert. Bis auf ein Jahrestief bei 1,4234 USD rutschte das Währungspaar Mitte Mai ab, bevor es zu einer Kurserholung kam.
Während der Euro auf tiefem Niveau seitwärts pendelte in den vergangenen Wochen, konnte sich das Pfund deutlicher erholen und bis an den Widerstandsbereich bei 1,4719 - 1,4797 USD ansteigen. Erst vergangene Woche prallte GBP/USD dort nach unten hin ab. Das kurzfristige Chartbild ist neutral mit bärischer Tendenz
Charttechnischer Ausblick: Das Pfund sollte nun weiter nach unten blicken und die übergeordnete Abwärtsbewegung jetzt wieder aufnehmen. Rutscht GBP/USD jetzt per Tagesschluss unter 1,4230 USD zurück, müssten weiter fallende Notierungen bis 1,3900 und später ans Tief aus 2001 bei 1,3683 USD eingeplant werden. Dort wurden auch die Tiefs Anfang 2009 markiert.
Erst oberhalb von 1,4850 USD hellt sich das kurzfristige Chartbild leicht auf. Eine weitere Erholung bis 1,5355 und 1,5535 USD wäre aber erst bei einem Folgeanstieg per Tagesschluss über 1,5131 dann möglich. Größere Kaufsignale werden weiterhin erst oberhalb von 1,5850 USD ausgelöst, erst dann hellt sich das mittelfristige Chartbild entscheidend auf.
Rückblick: Seit November befindet sich das britische Pfund befindet gegenüber dem US-Dollar in einem Abwärtstrend, Anfang Februar wurde dabei ein neues Verkaufsignal aktiviert. Bis auf ein Jahrestief bei 1,4234 USD rutschte das Währungspaar Mitte Mai ab, bevor es zu einer Kurserholung kam.
Während der Euro auf tiefem Niveau seitwärts pendelte in den vergangenen Wochen, konnte sich das Pfund deutlicher erholen und bis an den Widerstandsbereich bei 1,4719 - 1,4797 USD ansteigen. Erst vergangene Woche prallte GBP/USD dort nach unten hin ab. Das kurzfristige Chartbild ist neutral mit bärischer Tendenz
Charttechnischer Ausblick: Das Pfund sollte nun weiter nach unten blicken und die übergeordnete Abwärtsbewegung jetzt wieder aufnehmen. Rutscht GBP/USD jetzt per Tagesschluss unter 1,4230 USD zurück, müssten weiter fallende Notierungen bis 1,3900 und später ans Tief aus 2001 bei 1,3683 USD eingeplant werden. Dort wurden auch die Tiefs Anfang 2009 markiert.
Erst oberhalb von 1,4850 USD hellt sich das kurzfristige Chartbild leicht auf. Eine weitere Erholung bis 1,5355 und 1,5535 USD wäre aber erst bei einem Folgeanstieg per Tagesschluss über 1,5131 dann möglich. Größere Kaufsignale werden weiterhin erst oberhalb von 1,5850 USD ausgelöst, erst dann hellt sich das mittelfristige Chartbild entscheidend auf.
US-Dollar gegenüber Schweizer Franken

US-Dollar gegenüber dem Schweizer Franken – Und nun der nächste Rallyschub?
Rückblick: Der US-Dollar befindet sich gegenüber dem Schweizer Franken seit Mitte April in einer steilen Rallybewegung. Seit etwas mehr als zwei Wochen bewegt sich das Währungspaar nun seitwärts auf sehr hohem Niveau.
Eine langfristige Abwärtstrendlinie deckelt den Kursverlauf, aktuell nähert sich USD/CHF wieder der Oberkante der kurzfristigen Seitwärtsrange (Jahreshoch 1,1724 CHF) sowie der knapp darunter liegenden Abwärtstrendlinie. Die Seitwärtsbewegung auf hohem Niveau hat momentan noch bullischen Charakter.
Charttechnischer Ausblick: Ein direkter Bruch der langfristigen Abwärtstrendlinie und des Jahreshochs wäre nun möglich. Das nächste Ziel wäre bei einem Ausbruch nach oben der Widerstand bei 1,1923 CHF, wo es dann zu einer Korrektur kommen kann. Geht es später auch nachhaltig über 1,1923 CHF, wird weiteres Aufwärtspotenzial bis 1,2301 - 1,2561 und darüber 1,3207 CHF freigesetzt.
Ein Tagesschluss unterhalb von 1,1410 CHF hingegen würde eine Abwärtskorrektur bis 1,1180 - 1,1249 CHF einleiten. Unterhalb davon wäre ein Kursrutsch bis 1,0800 - 1,0897 CHF möglich.
Rückblick: Der US-Dollar befindet sich gegenüber dem Schweizer Franken seit Mitte April in einer steilen Rallybewegung. Seit etwas mehr als zwei Wochen bewegt sich das Währungspaar nun seitwärts auf sehr hohem Niveau.
Eine langfristige Abwärtstrendlinie deckelt den Kursverlauf, aktuell nähert sich USD/CHF wieder der Oberkante der kurzfristigen Seitwärtsrange (Jahreshoch 1,1724 CHF) sowie der knapp darunter liegenden Abwärtstrendlinie. Die Seitwärtsbewegung auf hohem Niveau hat momentan noch bullischen Charakter.
Charttechnischer Ausblick: Ein direkter Bruch der langfristigen Abwärtstrendlinie und des Jahreshochs wäre nun möglich. Das nächste Ziel wäre bei einem Ausbruch nach oben der Widerstand bei 1,1923 CHF, wo es dann zu einer Korrektur kommen kann. Geht es später auch nachhaltig über 1,1923 CHF, wird weiteres Aufwärtspotenzial bis 1,2301 - 1,2561 und darüber 1,3207 CHF freigesetzt.
Ein Tagesschluss unterhalb von 1,1410 CHF hingegen würde eine Abwärtskorrektur bis 1,1180 - 1,1249 CHF einleiten. Unterhalb davon wäre ein Kursrutsch bis 1,0800 - 1,0897 CHF möglich.
Montag, 7. Juni 2010
Ausblick auf die kommende Handelswoche
Rückblick und Ausblick
Der Euro kennt derzeit nur noch eine Richtung: Es geht kontinuierlich abwärts. Jede positive Meldung des Euro-Raums reicht maximal für eine kleine Aufwärtsbewegung. Die nächste negative Meldung löst anschließend aber gleich einen neuen Kursrutsch aus. Dabei können die negativen Meldungen noch so unbedeutend sein, oder gar nur auf Gerüchten basieren, es reicht für die nächste Bewegung nach unten. Von einem anstehenden Ende dieses Trends, oder zumindest einer vorübergehenden deutlicheren Erholung, ist weiterhin nichts in Sicht.
Obwohl EUR/USD im Wochenverlauf kontinuierlich an Wert verloren hat und bereits am Dienstag das erste neue Jahrestief bildete, waren die Bewegungen gemessen an der Volatilität der Vorwochen doch zunächst relativ gering. Das Tief vom Dienstag übertraf das Tief aus dem Mai lediglich um ca. 20 Pips und danach ging es erstmal wieder nach oben. Anders sah es aber am Freitag aus. Da am Nachmittag die wichtigen amerikanischen Arbeitsmarktdaten veröffentlicht wurden, begann der Handel vormittags sehr ruhig. Allgemein wurde erwartet, dass es erst nach der Veröffentlichung lebhafter wird. Doch dies erwies sich als Trugschluss. Schon etwa eine Stunde davor kam es plötzlich zu einem Kursrutsch von mehr als 100 Pips. Die Gründe dafür waren nicht ganz klar. Es gab mehrere Erklärungsversuche, von angeblichen Problemen bei der französischen Großbank Societe General, über Verunsicherung wegen ausbleibender Unterstützungskäufe der Schweizerischen Nationalbank bis hin zu einem neu bekannt gewordenen massiven Haushaltsdefizit in Ungarn. (Ungarn hat zwar nicht den Euro, gehört aber zur Europäischen Union und ist somit also auch ein Bestandteil der europäischen Schuldenkrise.) Insgesamt zeigen diese Erklärungsversuche aber nur, dass der Markt stark verunsichert ist und jeder, auch noch so kleine, Anlass dazu führt, dass der Euro verkauft wird.
Obwohl die amerikanischen Arbeitsmarktdaten dann schlechter ausfielen, als erwartet wurde, konnte sich der Euro nicht erholen. Die Abwärtsbewegung wurde zwar für kurze Zeit gestoppt, doch schon im späteren Handel ging es weiter nach unten bis zu einem neuen Tief bei nur noch 1,1947. Damit ist nun auch die psychologisch wichtige Marke von 1,20 gebrochen.
Wie weit sich EUR/USD noch nach unten bewegen wird, ist schwer zu sagen. Wir haben in den vergangenen Wochen schon viel darüber geschrieben und bleiben bei unserer Meinung, dass die allgemeine Panik zwar keineswegs berechtigt, die Abwertung aber dennoch fundamental richtig ist. Der Euro hat in den letzten 6 Monaten aber nun schon fast 32 Cent seines Wertes eingebüßt und der Kurs ist stark überverkauft. Irgendwann wird es zu einer Gegenbewegung kommen. Vorerst besteht aber noch weiteres Potential nach unten. Die nächsten Zielpunkte liegen bei ca. 1,1860; ca. 1,1780 und dann beim Tief aus dem Jahr 2005 bei 1,1637. Erst hier könnte die Unterstützung stark genug für eine Gegenbewegung werden. Ob dies aber bei der derzeitig pessimistischen Stimmung ausreicht, muss abgewartet werden. Ein Bruch unter diesen Bereich würde neue Ziele bei 1,14 und 1,08 generieren. Sollte kommende Woche dagegen ein Anstieg über 1,2215 gelingen, würde sich das Chartbild etwas aufhellen. Aber erst über 1,245 würde einiges dafür sprechen, dass es zu einer größeren Korrektur kommt.
GBP/USD konnte sich am Anfang vergangener Woche erwartungsgemäß zunächst bis 1,477 leicht erholen. Doch ab Donnerstag kam es auch bei diesem Paar wieder zu einer neuen Abwertung um 320 Pips. Der Wochenschluss liegt bei nur noch 1,445. Die Situation ist nicht ganz eindeutig. Möglich ist ein in den kommenden Wochen überwiegend seitwärts laufender Kurs zwischen 1,477 und 1,4227. Sollte es aber zu einem Bruch über einen dieser beiden Bereiche kommen, würde dies ein Signal in die entsprechende Richtung auslösen. Nach unten würden die Ziele dann bei 1,41; 1,40 und dann 1,37 liegen. Nach oben ist das Potential allerdings begrenzter. Deutlicher Widerstand kommt hier bei ca. 1,50 und ohne eine Änderung der allgemeinen Marktsituation halten wir Kurse deutlich darüber für GBP/USD im Moment für unwahrscheinlich.
Bei USD/JPY bleiben wir bei unserer Einschätzung aus der letzten Woche. Das Paar hat sich erwartungsgemäß zunächst bis fast 93 nach oben bewegt. Nach den schlechten Arbeitsmarktdaten gab es dann einen Einbruch bis 91,40. Das Paar schließt wieder etwas höher nahe an 92. Es dürfte hier in kleinen Schritten weiter nach oben gehen. Das erste wichtige Ziel liegt bei 95. Darüber dann bei 96 und 97,80. USD/JPY dürfte aber weiterhin relativ wenig Bewegung zeigen, wodurch mit solchen Kursen kaum schon in der kommenden Woche zu rechnen ist. Ändern würden wir unsere leicht bullishe Meinung nur bei einem Fall unter 88. Dann könnte es lebhaft werden und zügig bis 87 und 85 nach unten gehen. Wichtig für USD/JPY ist die Entwicklung an den Aktienmärkten. Unsere Einschätzung von steigenden Kursen wird sich nur als richtig erweisen, falls es auch an den Börsen wieder nach oben geht.
Aus terminlicher Sicht steht kommende Woche vor allem der Donnerstag im Blickwinkel der Händler, da an diesem Tag die EZB und die BoE tagen. Natürlich sind Änderungen an den Leitzinsen kaum zu erwarten. Dennoch geben die begleitenden Kommentare immer wichtige Hinweise auf die Einschätzungen der Notenbank und die zukünftige Geldpolitik. Das kann jeweils zu deutlicher Volatilität im Markt führen.
Der Euro kennt derzeit nur noch eine Richtung: Es geht kontinuierlich abwärts. Jede positive Meldung des Euro-Raums reicht maximal für eine kleine Aufwärtsbewegung. Die nächste negative Meldung löst anschließend aber gleich einen neuen Kursrutsch aus. Dabei können die negativen Meldungen noch so unbedeutend sein, oder gar nur auf Gerüchten basieren, es reicht für die nächste Bewegung nach unten. Von einem anstehenden Ende dieses Trends, oder zumindest einer vorübergehenden deutlicheren Erholung, ist weiterhin nichts in Sicht.
Obwohl EUR/USD im Wochenverlauf kontinuierlich an Wert verloren hat und bereits am Dienstag das erste neue Jahrestief bildete, waren die Bewegungen gemessen an der Volatilität der Vorwochen doch zunächst relativ gering. Das Tief vom Dienstag übertraf das Tief aus dem Mai lediglich um ca. 20 Pips und danach ging es erstmal wieder nach oben. Anders sah es aber am Freitag aus. Da am Nachmittag die wichtigen amerikanischen Arbeitsmarktdaten veröffentlicht wurden, begann der Handel vormittags sehr ruhig. Allgemein wurde erwartet, dass es erst nach der Veröffentlichung lebhafter wird. Doch dies erwies sich als Trugschluss. Schon etwa eine Stunde davor kam es plötzlich zu einem Kursrutsch von mehr als 100 Pips. Die Gründe dafür waren nicht ganz klar. Es gab mehrere Erklärungsversuche, von angeblichen Problemen bei der französischen Großbank Societe General, über Verunsicherung wegen ausbleibender Unterstützungskäufe der Schweizerischen Nationalbank bis hin zu einem neu bekannt gewordenen massiven Haushaltsdefizit in Ungarn. (Ungarn hat zwar nicht den Euro, gehört aber zur Europäischen Union und ist somit also auch ein Bestandteil der europäischen Schuldenkrise.) Insgesamt zeigen diese Erklärungsversuche aber nur, dass der Markt stark verunsichert ist und jeder, auch noch so kleine, Anlass dazu führt, dass der Euro verkauft wird.
Obwohl die amerikanischen Arbeitsmarktdaten dann schlechter ausfielen, als erwartet wurde, konnte sich der Euro nicht erholen. Die Abwärtsbewegung wurde zwar für kurze Zeit gestoppt, doch schon im späteren Handel ging es weiter nach unten bis zu einem neuen Tief bei nur noch 1,1947. Damit ist nun auch die psychologisch wichtige Marke von 1,20 gebrochen.
Wie weit sich EUR/USD noch nach unten bewegen wird, ist schwer zu sagen. Wir haben in den vergangenen Wochen schon viel darüber geschrieben und bleiben bei unserer Meinung, dass die allgemeine Panik zwar keineswegs berechtigt, die Abwertung aber dennoch fundamental richtig ist. Der Euro hat in den letzten 6 Monaten aber nun schon fast 32 Cent seines Wertes eingebüßt und der Kurs ist stark überverkauft. Irgendwann wird es zu einer Gegenbewegung kommen. Vorerst besteht aber noch weiteres Potential nach unten. Die nächsten Zielpunkte liegen bei ca. 1,1860; ca. 1,1780 und dann beim Tief aus dem Jahr 2005 bei 1,1637. Erst hier könnte die Unterstützung stark genug für eine Gegenbewegung werden. Ob dies aber bei der derzeitig pessimistischen Stimmung ausreicht, muss abgewartet werden. Ein Bruch unter diesen Bereich würde neue Ziele bei 1,14 und 1,08 generieren. Sollte kommende Woche dagegen ein Anstieg über 1,2215 gelingen, würde sich das Chartbild etwas aufhellen. Aber erst über 1,245 würde einiges dafür sprechen, dass es zu einer größeren Korrektur kommt.
GBP/USD konnte sich am Anfang vergangener Woche erwartungsgemäß zunächst bis 1,477 leicht erholen. Doch ab Donnerstag kam es auch bei diesem Paar wieder zu einer neuen Abwertung um 320 Pips. Der Wochenschluss liegt bei nur noch 1,445. Die Situation ist nicht ganz eindeutig. Möglich ist ein in den kommenden Wochen überwiegend seitwärts laufender Kurs zwischen 1,477 und 1,4227. Sollte es aber zu einem Bruch über einen dieser beiden Bereiche kommen, würde dies ein Signal in die entsprechende Richtung auslösen. Nach unten würden die Ziele dann bei 1,41; 1,40 und dann 1,37 liegen. Nach oben ist das Potential allerdings begrenzter. Deutlicher Widerstand kommt hier bei ca. 1,50 und ohne eine Änderung der allgemeinen Marktsituation halten wir Kurse deutlich darüber für GBP/USD im Moment für unwahrscheinlich.
Bei USD/JPY bleiben wir bei unserer Einschätzung aus der letzten Woche. Das Paar hat sich erwartungsgemäß zunächst bis fast 93 nach oben bewegt. Nach den schlechten Arbeitsmarktdaten gab es dann einen Einbruch bis 91,40. Das Paar schließt wieder etwas höher nahe an 92. Es dürfte hier in kleinen Schritten weiter nach oben gehen. Das erste wichtige Ziel liegt bei 95. Darüber dann bei 96 und 97,80. USD/JPY dürfte aber weiterhin relativ wenig Bewegung zeigen, wodurch mit solchen Kursen kaum schon in der kommenden Woche zu rechnen ist. Ändern würden wir unsere leicht bullishe Meinung nur bei einem Fall unter 88. Dann könnte es lebhaft werden und zügig bis 87 und 85 nach unten gehen. Wichtig für USD/JPY ist die Entwicklung an den Aktienmärkten. Unsere Einschätzung von steigenden Kursen wird sich nur als richtig erweisen, falls es auch an den Börsen wieder nach oben geht.
Aus terminlicher Sicht steht kommende Woche vor allem der Donnerstag im Blickwinkel der Händler, da an diesem Tag die EZB und die BoE tagen. Natürlich sind Änderungen an den Leitzinsen kaum zu erwarten. Dennoch geben die begleitenden Kommentare immer wichtige Hinweise auf die Einschätzungen der Notenbank und die zukünftige Geldpolitik. Das kann jeweils zu deutlicher Volatilität im Markt führen.
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